Partizipative Entwicklung regionaler Lösungsansätze für den Moorbodenschutz
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, Zentrale Vergabestelle · Bonn
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit… hat einen Auftrag für „Partizipative Entwicklung regionaler Lösungsansätze für den Moorbodenschutz“ in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 19.09.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Partizipative Entwicklung regionaler Lösungsansätze für den Moorbodenschutz
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 19.09.2023, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 28.07.2023, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas übergeordnete Ziel dieses Forschungsprojektes zur Beteiligung der Öffentlichkeit am regionalen Moorbodenschutz ist zum einen, herauszuarbeiten, wie die Menschen vor Ort bei möglichen Wiedervernässungen von Moorböden am besten einbezogen werden können. Zum anderen soll untersucht werden, welche der Wiedervernässung folgenden Maßnahmen (verschiedene Bewirtschaftungsmöglichkeiten, touristische Angebote, Abkauf von Nutzungsrechten etc.) unter welchen Bedingungen auf die größte Akzeptanz stoßen. Vor diesem Hintergrund werden mit dem Vorhaben folgende Handlungsziele verfolgt: Handlungsziel 1: Es soll zunächst dargestellt werden, welche Nutzungsmöglichkeiten (z.B. Beweidung, Viehhaltung, Dämmstoffgewinnung, touristische Angebote) es gibt und mit welchem Wiedervernässungsgrad (basierend auf unterschiedlichen Pegelständen, z.B. Vernässung über Flur vs. verschiedene Stände der Vernässung …
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Das übergeordnete Ziel dieses Forschungsprojektes zur Beteiligung der Öffentlichkeit am regionalen Moorbodenschutz ist zum einen, herauszuarbeiten, wie die Menschen vor Ort bei möglichen Wiedervernässungen von Moorböden am besten einbezogen werden können. Zum anderen soll untersucht werden, welche der Wiedervernässung folgenden Maßnahmen (verschiedene Bewirtschaftungsmöglichkeiten, touristische Angebote, Abkauf von Nutzungsrechten etc.) unter welchen Bedingungen auf die größte Akzeptanz stoßen. Vor diesem Hintergrund werden mit dem Vorhaben folgende Handlungsziele verfolgt: Handlungsziel 1: Es soll zunächst dargestellt werden, welche Nutzungsmöglichkeiten (z.B. Beweidung, Viehhaltung, Dämmstoffgewinnung, touristische Angebote) es gibt und mit welchem Wiedervernässungsgrad (basierend auf unterschiedlichen Pegelständen, z.B. Vernässung über Flur vs. verschiedene Stände der Vernässung unter Flur, vollständige Vernässung) diese jeweils kompatibel sind - vereinfacht gesagt: welche Nutzungsmöglichkeiten mit welchem Wiedervernässungsgrad einhergehen. Diese sollen in den in Arbeitspaket 3 (AP 3) vorgesehenen drei Beteiligungskonzepten berücksichtigt werden. Es soll entwickelt werden, welche Instrumente der Beteiligung und Integration am besten geeignet erscheinen, um regionale Perspektiven und Interessen in den Regionen / bei den Menschen zu berücksichtigen und somit zu einer größtmöglichen Akzeptanz von Wiedervernässungen und den daran anschließenden alternativen Bewirtschaftungsformen und Nutzungsmöglichkeiten zu kommen. Handlungsziel 2: In den drei Beteiligungskonzepten (AP 3) wird die erfolgte Integration und Beteiligung der unterschiedlichen regionalen Perspektiven, der Interessen und Bedarfe der Menschen sichtbar. Handlungsziel 3: Die Planung, Umsetzung und Dokumentation der Beteiligungsprozesse in den drei Moorbodenschutzregionen erfolgt in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Qualitätskriterien für Bürgerbeteiligung und den Leitlinien für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit „Gute Bürgerbeteiligung“ (BMUV: Leitlinien für gute Bürgerbeteiligung). Handlungsziel 4: Mit dem Projekt wird gezeigt, wie sich vor dem Hintergrund unterschiedlicher regionalbezogener Kontexte maßgeschneiderte Konzepte zur Beteiligung der Öffentlic-keit am Moorbodenschutz entwickeln und implementieren lassen. Handlungsziel 5: Durch das Austauschformat „Dialogforum Moorbodenschutz“ wird gezeigt, wie sich drei regional unabhängige Moorregionen nachhaltig vernetzen können, um sich austauschen und voneinander lernen zu können. Handlungsziel 6: Bis Sommer 2026 ist es gelungen, eine nachhaltige, vom Projekt organisatorisch und inhaltlich entkoppelte Struktur mit klaren Verantwortlichkeiten für ein z.B. ein jährlich tagendes Dialogforum Moorbodenschutz aufzubauen. Folgende Arbeitspakete: Arbeitspaket 1: Analyse von sechs Moorbodenschutzkonzepten Arbeitspaket 2: Auswahl und Beschreibung drei deutscher Moorregionen Arbeitspaket 3: Entwicklung und Umsetzung von drei regionalen Beteiligungskonzepten Arbeitspaket 4: Austauschformat „Dialogforum Moorbodenschutz" Arbeitspaket 5: Ergänzende Öffentlichkeitsarbeit Arbeitspaket 6: Dokumentation und Publikation der Prozesse und Ergebnisse Arbeitspaket 7: Formative Evaluation der Beteiligungsprozesse
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 28.07.2023 Ausschreibung veröffentlicht