Mental Models von Rezipient*innen - Wie ordnen Zielgruppen von Strahlenschutzinformationen ihr Wissen über Strahlung?
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für „Mental Models von Rezipient*innen - Wie ordnen Zielgruppen von Strahlenschutzinformationen ihr Wissen über Strahlung?“ in Salzgitter ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 12.05.2026. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 3626S72251 - Mental Models von Rezipient*innen - Wie ordnen Zielgruppen von Strahlenschutzinformationen ihr Wissen über Strahlung?
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Mental Models von Rezipient*innen - Wie ordnen Zielgruppen von Strahlenschutzinformationen ihr Wissen über Strahlung?
- Wo
- Salzgitter, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 12.05.2026, 09:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 31.03.2026, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungEin wesentlicher Bestandteil des Strahlenschutzes ist es, die Öffentlichkeit über Strahlenwirkungen, Strahlenrisiken und ein adäquates Strahlenschutzverhalten zu informieren. Hierfür ist es entscheidend, die Kommunikation an der Art und Weise auszurichten, wie Rezipierende Strahlenthemen kognitiv erfassen und anordnen. Die Gestaltung und Vermittlung von Informationen zu Strahlenthemen, insbesondere deren inhaltliche Strukturierung und Verbindung, erfolgen bislang vor allem auf der Grundlage inhaltlich-fachlicher Einteilung aus Sicht des Strahlenschutzes. Zu Perspektiven aus der Bevölkerung werden dabei Annahmen auf Basis kommunikations- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen und umgesetzt. Falls die Informationsgestaltung und -vermittlung nicht den tatsächlichen Assoziationen und Relevanzen von Rezipierenden entspricht, kann dies auf deren Seite zu Missverständnissen und …
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Ein wesentlicher Bestandteil des Strahlenschutzes ist es, die Öffentlichkeit über Strahlenwirkungen, Strahlenrisiken und ein adäquates Strahlenschutzverhalten zu informieren. Hierfür ist es entscheidend, die Kommunikation an der Art und Weise auszurichten, wie Rezipierende Strahlenthemen kognitiv erfassen und anordnen. Die Gestaltung und Vermittlung von Informationen zu Strahlenthemen, insbesondere deren inhaltliche Strukturierung und Verbindung, erfolgen bislang vor allem auf der Grundlage inhaltlich-fachlicher Einteilung aus Sicht des Strahlenschutzes. Zu Perspektiven aus der Bevölkerung werden dabei Annahmen auf Basis kommunikations- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen und umgesetzt. Falls die Informationsgestaltung und -vermittlung nicht den tatsächlichen Assoziationen und Relevanzen von Rezipierenden entspricht, kann dies auf deren Seite zu Missverständnissen und Fehlkonzeptionen führen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Forschungsvorhabens, die auf Strahlung bezogenen Konzeptionen und kognitiven Strukturierungen von Rezipierenden zu erfassen und in Form von Mental Models darzustellen. Mental Models beschreiben die Art und Weise, wie Menschen Gegenstände und Informationen in ihrem Bewusstsein strukturieren. Sie sollen aufzeigen, wie Laien verschiedene Informationen zu (unterschiedlichen) Strahlenthemen anordnen und miteinander verknüpfen würden. Ob die Verknüpfungen richtig oder falsch sind, ist dabei zweitranging. Vielmehr soll das Verständnis von Strahlung auf diese Weise in Form von Mental Models erschlossen und visualisiert werden, um mehr darüber zu erfahren, wie sich Rezipierende das Thema Strahlung kognitiv erschließen. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie Informationen zum Strahlenschutz (zum Beispiel auf Webseiten von BMUKN und BfS, in Broschüren, Vorträgen, Pressearbeit, etc.) den Wahrnehmungen und Vorstellungen von Rezipierenden entsprechend besser sortiert, strukturiert und gestaltet werden können, um von diesen leichter erfasst und nachvollzogen werden zu können. Sie dienen Akteuren des Strahlenschutzes als wichtige Grundlage für die Informationsarbeit, um von einer Erläuterung von Strahlenschutzthemen „aus Innensicht“ zu einer stärkeren Orientierung an den spezifischen Wahrnehmungen und Denkmustern von Rezipierenden zu gelangen. So wird eine besser an die Perspektiven von Rezipierenden angepasste Strahlenschutzkommunikation ermöglicht. Basierend auf den Mental Models entwickelt das Vorhaben Handlungsempfehlungen, die vom BfS und dem BMUKN als Orientierung zu einer stärker an den Perspektiven von Rezipierenden orientierten Gestaltung der Kommunikation genutzt werden können. Grundlage für die Aufgabenwahrnehmung von BMUKN/ BfS ist nach Maßgabe des Strahlenschutzrechts der jeweils aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik. Die vom BMUKN/BfS in Auftrag gegebenen Untersuchungen, Studien und Gutachten müssen daher vom vorliegenden Stand von Wissenschaft und Technik auf dem jeweils zu bearbeitenden Aufgabengebiet ausgehen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 31.03.2026 Ausschreibung veröffentlicht