Medizinische Selbsthilfe und allgemeinmedizinische Versorgung in der Zivilen Verteidigung
Auftraggeber: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 28.10.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Medizinische Selbsthilfe und allgemeinmedizinische Versorgung in der Zivilen Verteidigung
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 28.10.2025, 00:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 02.09.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Gesundheit ist ein besonders schützenswertes Gut, welches in Auslegung des Art. 2 Abs. 2 GG unumstößlichen Verfassungsrang hat. Dieses Schutzgut gilt es – dem All-Gefahren-Ansatz folgend –, in Krisen, Katastrophen und Krieg bestmöglich zu bewahren. Betrachtet man die Aufgabe, die Gesundheit der (Zivil-)Bevölkerung auch im Kontext Zivile Verteidigung bestmöglich zu schützen, gibt es eine Vielzahl an Besonderheiten. So ist z.B. damit zu rechnen, dass es im Bündnis-/Verteidigungsfall zu einer Vielzahl an zu versorgenden Patientinnen und Patienten jeden Tag kommen wird (aktuelle Annahme: ca. 1.000/Tag). Diese werden vermutlich vor allem thermisch-traumatische Verletzungen aufweisen. Spätestens im Kontext der Landesverteidigung ist jedoch damit zu rechnen, dass es zu einer hohen Auslastung bzw. einem Ausfall an professionellen Gesundheitseinrichtungen wie dem Rettungsdienst, den …
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Die Gesundheit ist ein besonders schützenswertes Gut, welches in Auslegung des Art. 2 Abs. 2 GG unumstößlichen Verfassungsrang hat. Dieses Schutzgut gilt es – dem All-Gefahren-Ansatz folgend –, in Krisen, Katastrophen und Krieg bestmöglich zu bewahren. Betrachtet man die Aufgabe, die Gesundheit der (Zivil-)Bevölkerung auch im Kontext Zivile Verteidigung bestmöglich zu schützen, gibt es eine Vielzahl an Besonderheiten. So ist z.B. damit zu rechnen, dass es im Bündnis-/Verteidigungsfall zu einer Vielzahl an zu versorgenden Patientinnen und Patienten jeden Tag kommen wird (aktuelle Annahme: ca. 1.000/Tag). Diese werden vermutlich vor allem thermisch-traumatische Verletzungen aufweisen. Spätestens im Kontext der Landesverteidigung ist jedoch damit zu rechnen, dass es zu einer hohen Auslastung bzw. einem Ausfall an professionellen Gesundheitseinrichtungen wie dem Rettungsdienst, den Katastrophenschutz-/Zivilschutzeinheiten sowie der ambulanten und stationären Versorgung kommen wird. Gründe hierfür können zum einen in der zusätzlichen Last liegen, zum anderen in der (ungewissen) zeitlichen Dauer des Krieges über mehrere Monate/Jahre, aber auch in physischen Schäden an den Gesundheitseinrichtungen selbst, in Cyberangriffen auf diese oder in einem Mangel an Personal und Fachkräften sowie eingeschränkter Verfügbarkeit von Materialien. Es wird notwendig sein, dass die Bevölkerung noch intensiver als im friedenszeitlichen Alltag, mit Wissen/Kenntnissen/Fähigkeiten und entsprechenden Materialien, befähigt ist, sich bei Bedarf (zunächst) selbst bzw. gegenseitig medizinisch zu versorgen (Erste-Hilfe-Maßnahmen). Aber auch die allgemeinmedizinischen Akteure als primäre Anlaufstelle im Alltag der Bevölkerung müssen in der Lage sein, im Kontext ZV ggf. weiterführendere/umfassendere Maßnahmen zu ergreifen, als sie es im friedenszeitlichen Alltag tun, um so vor allem die stationären Systeme zu entlasten. Katastrophenmedizin; Bevölkerungsschutz; Zivilschutz
Erfüllungsort
- Ort
- Bonn
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA
Verlauf
- 02.09.2025 Ausschreibung veröffentlicht
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