Machbarkeitsstudie zur Einrichtung eines repräsentativen Registers für medizinische Strahlenanwendungen
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für „Machbarkeitsstudie zur Einrichtung eines repräsentativen Registers für medizinische Strahlenanwendungen“ in Salzgitter ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 03.09.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 3624S42481 - Machbarkeitsstudie zur Einrichtung eines repräsentativen Registers für medizinische Strahlenanwendungen
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Machbarkeitsstudie zur Einrichtung eines repräsentativen Registers für medizinische Strahlenanwendungen
- Wo
- Salzgitter, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 03.09.2024, 09:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 23.07.2024, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungBislang gibt es in Deutschland kein einrichtungsübergreifendes System, um detaillierte und repräsentative Informationen zu radiologischen und nuklearmedizinischen Untersuchungen automatisiert und standardisiert zu erfassen. Viele wissenschaftliche und gesundheitspolitische Fragestellungen lassen sich deshalb nur mit großem Aufwand oder gar nicht beantworten. Gemäß Strahlenschutzverordnung (§ 125 StrlSchV) hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Amtsaufgaben, regelmäßig die medizinische Strahlenexposition der Bevölkerung und ausgewählter Bevölkerungsgruppen zu ermitteln und diagnostische Referenzwerte (DRW) für Untersuchungen mit ionisierender Strahlung und radioaktiven Stoffen zu aktualisieren. Darüber hinaus bestehen umfangreiche Berichtspflichten zu medizinischen Strahlenexpositionen auf nationaler und internationaler Ebene, die die Grundlage für politische Entscheidungen bzw. …
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Bislang gibt es in Deutschland kein einrichtungsübergreifendes System, um detaillierte und repräsentative Informationen zu radiologischen und nuklearmedizinischen Untersuchungen automatisiert und standardisiert zu erfassen. Viele wissenschaftliche und gesundheitspolitische Fragestellungen lassen sich deshalb nur mit großem Aufwand oder gar nicht beantworten. Gemäß Strahlenschutzverordnung (§ 125 StrlSchV) hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Amtsaufgaben, regelmäßig die medizinische Strahlenexposition der Bevölkerung und ausgewählter Bevölkerungsgruppen zu ermitteln und diagnostische Referenzwerte (DRW) für Untersuchungen mit ionisierender Strahlung und radioaktiven Stoffen zu aktualisieren. Darüber hinaus bestehen umfangreiche Berichtspflichten zu medizinischen Strahlenexpositionen auf nationaler und internationaler Ebene, die die Grundlage für politische Entscheidungen bzw. internationale Empfehlungen zur Sicherstellung eines hohen Patientenschutzes bilden. Eine kontinuierliche Datenerfassung könnte die bisherige zeit- und kostenintensive Erhebung von Daten ablösen und diese sowohl effizienter als auch verlässlicher gestalten. Es soll - im Rahmen des hier ausgeschriebenen Vorhabens - in einer ergebnisoffenen Machbarkeitsstudie untersucht werden, ob, wie und mit welchem Aufwand und welchen Kosten umfassende Expositionsdaten zu diagnostischen und interventionellen Strahlenanwendungen in repräsentativen Einrichtungen auf freiwilliger Basis erfasst und in anonymisierter Form in ein zentrales Register übertragen werden könnten. Konkret sollen hierfür die technischen, organisatorischen und (daten)schutzrechtlich Fragen umfassend untersucht und mögliche Konzepte für die Umsetzung erarbeitet werden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 11.06.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 14.06.2024 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
- 23.07.2024 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben