Machbarkeitsstudie zur Durchführung einer epidemiologischen Studie zur Ermittlung einer Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen natürlicher UV-Exposition und Hautkrebs
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für „Machbarkeitsstudie zur Durchführung einer epidemiologischen Studie zur Ermittlung einer Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen natürlicher UV-Exposition und Hautkrebs“ in Salzgitter ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 23.05.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 3624S12424 - Machbarkeitsstudie zur Durchführung einer epidemiologischen Studie zur Ermittlung einer Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen natürlicher UV-Exposition und Hautkrebs
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Machbarkeitsstudie zur Durchführung einer epidemiologischen Studie zur Ermittlung einer Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen natürlicher UV-Exposition und Hautkrebs
- Wo
- Salzgitter, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 23.05.2024, 09:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 26.03.2024, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungUV-Strahlung ist kanzerogen und Hauptursache für Hautkrebs. Hautkrebserkrankungen haben in der hellhäutigen Bevölkerung weltweit stärkere Zuwachsraten als alle anderen Krebserkrankungen. In Deutschland erkrankt jeder siebte Mann und jede neunte Frau bis zum Alter von 75 Jahren an Hautkrebs, wobei eine deutliche Zunahme der Inzidenz zu beobachten ist. Insbesondere auch im Hinblick auf die sich abzeichnende Zunahme der UV-Belastung als Folge des Klimawandels ist ein weiterer Anstieg der Erkrankungszahlen zu erwarten. Eine Dosis-Wirkungsbeziehung für die deutsche Bevölkerung zwischen natürlicher UV-Strahlung und dem Hautkrebsrisiko konnte aber bis dato nicht beschrieben werden. Diese ist jedoch für die Optimierung von Strahlenschutzmaßnahmen und für wirkungsvolle Strategien zur Hautkrebsprävention von großer Bedeutung. Epidemiologische Studien bilden die wesentliche Basis zur Herleitung …
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UV-Strahlung ist kanzerogen und Hauptursache für Hautkrebs. Hautkrebserkrankungen haben in der hellhäutigen Bevölkerung weltweit stärkere Zuwachsraten als alle anderen Krebserkrankungen. In Deutschland erkrankt jeder siebte Mann und jede neunte Frau bis zum Alter von 75 Jahren an Hautkrebs, wobei eine deutliche Zunahme der Inzidenz zu beobachten ist. Insbesondere auch im Hinblick auf die sich abzeichnende Zunahme der UV-Belastung als Folge des Klimawandels ist ein weiterer Anstieg der Erkrankungszahlen zu erwarten. Eine Dosis-Wirkungsbeziehung für die deutsche Bevölkerung zwischen natürlicher UV-Strahlung und dem Hautkrebsrisiko konnte aber bis dato nicht beschrieben werden. Diese ist jedoch für die Optimierung von Strahlenschutzmaßnahmen und für wirkungsvolle Strategien zur Hautkrebsprävention von großer Bedeutung. Epidemiologische Studien bilden die wesentliche Basis zur Herleitung von Dosis-Wirkungsbeziehungen. In diesem Forschungsvorhaben ist exemplarisch die Machbarkeit einer epidemiologischen Studie zur Ermittlung einer Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen natürlicher UV-Strahlung und dem Plattenepithelkarzinom in Deutschland zu untersuchen. Ziel des Forschungsvorhabens ist es zu prüfen, ob eine solche epidemiologische Studie durchführbar ist. Falls die Studie als machbar und aussagekräftig bezüglich der Fragestellung bewertet wird, ist zusätzlich eine gut begründete Empfehlung für einen möglichen Studienaufbau zu erarbeiten. Vertiefende Erläuterungen sind in der Leistungsbeschreibung (3624S12424_Leistungsbeschreibung) zu finden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 26.03.2024 Ausschreibung veröffentlicht