Machbarkeitsstudie Seen
Auftraggeber: Kommunales Nachbarschaftsforum Berlin-Brandenburg e.V. · Potsdam
Kommunales Nachbarschaftsforum Berlin-Brandenburg e.V. hat den Auftrag für Architektur in Potsdam am 12.01.2026 vergeben, Zuschlag an Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH. Zuschlagssumme laut Bekanntmachung: 181.461,28 €. Eingegangen: 5 Angebote.
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH Erfurt
- Summe
- 181.461,28 €
- Angebote
- 5
- Zuschlag
- 12.01.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 07.06.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Architektur: Machbarkeitsstudie Seen
- Wo
- Potsdam, Brandenburg
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 01.12.2025 bis 31.12.2026
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 07.06.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Wasserstände der grundwassergespeisten Seen Groß Glienicker See und Sacrower See haben sich innerhalb der vergangenen 20 Jahre stark verändert und lösen auch in der Bevölkerung starke Reaktionen hervor. Die intensive Besiedlung und die klimatischen Veränderungen haben die Ressourcen des Landschaftswasserhaushalts verändert. Die Seen einer eiszeitlichen Abflussrinne unterlagen seit der letzten Eiszeit immer Veränderungen und sind nun ortsbildprägende Heimat aller Anlieger und Eigentümer. Die Wasserflächen und die ufernahen natürlichen Schutzräume sind insbesondere durch das Absinken der Wasserstände und die Ausbreitung großer Flachwasserbereiche einer starken ökologischen Veränderung der natürlichen Lebensräume ausgesetzt. So ist u.a. ein ehemals zwischen den beiden Seen vorhandener Verbindungskanal seit vielen Jahren trockengefallen, ebenso wie viele Feuchtgebiete im Seeburger Fenn …
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Die Wasserstände der grundwassergespeisten Seen Groß Glienicker See und Sacrower See haben sich innerhalb der vergangenen 20 Jahre stark verändert und lösen auch in der Bevölkerung starke Reaktionen hervor. Die intensive Besiedlung und die klimatischen Veränderungen haben die Ressourcen des Landschaftswasserhaushalts verändert. Die Seen einer eiszeitlichen Abflussrinne unterlagen seit der letzten Eiszeit immer Veränderungen und sind nun ortsbildprägende Heimat aller Anlieger und Eigentümer. Die Wasserflächen und die ufernahen natürlichen Schutzräume sind insbesondere durch das Absinken der Wasserstände und die Ausbreitung großer Flachwasserbereiche einer starken ökologischen Veränderung der natürlichen Lebensräume ausgesetzt. So ist u.a. ein ehemals zwischen den beiden Seen vorhandener Verbindungskanal seit vielen Jahren trockengefallen, ebenso wie viele Feuchtgebiete im Seeburger Fenn und Sümpelfichten, die im nördlichen Teil der natürlichen Abfluss-rinne, welche diese Grundmoränenplatte in Richtung Havel entwässert, liegen. Weiterhin ist eine noch vorhandene Verbindung des Sacrower Sees zur Havel (Schiffgraben) mit einem Sperrbauwerk versehen worden, dessen Funktion hinterfragt wird, da es in diesem Bereich zu Verschlammungen und Geruchsbelästigungen kommt. Steigender Nutzungsdruck und die Auswirkungen des Klimawandels und vermehrten Niedrigwassersituationen wirken ebenfalls nachteilig auf die Gewässer. Im Rahmen eines Beteiligungsformates zwischen der Landeshauptstadt Potsdam, dem Bezirksamt Spandau von Berlin und verschiedenen BürgervertreterInnen und Initiativen wurde eine Diskussion angestoßen, wie die aktuelle Situation an den Gewässern verbessert werden kann. Im Ergebnis soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, die für alle Beteiligten nachvollziehbare Handlungsmöglichkeiten aufzeigt, die geeignet sind, einen machbaren Umgang mit dem sich verändernden Landschaftswasserhaushalt in der ehemaligen eiszeitlichen Abflussrinne mit den prägnanten Seen zu finden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Potsdam
- Bundesland
- Brandenburg
- NUTS
- DE404
Verlauf
- 03.08.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 07.06.2026 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH erhalten, Summe 181.461,28 €.
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