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Abgelaufen Öffentliche Ausschreibung (national) · veröffentlicht am 15.05.2024

Lokale Anomalien oder regionale Trends? - Untersuchung der räumlichen Reichweite von Radon-Außenluft-Anomalien

Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Salzgitter ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 20.06.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.

Originaltitel 3624S12221 - Lokale Anomalien oder regionale Trends? - Untersuchung der räumlichen Reichweite von Radon-Außenluft-Anomalien

Die Angebotsfrist endete am 20.06.2024, 09:00 Uhr. Frist abgelaufen

Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Lokale Anomalien oder regionale Trends? - Untersuchung der räumlichen Reichweite von Radon-Außenluft-Anomalien
Wo
Salzgitter, Niedersachsen
Bis wann
Angebotsfrist 20.06.2024, 09:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 15.05.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die Radon-Konzentration in der Außenluft beträgt im deutschlandweiten Mittel rund 9 Bq/m³, was einer mittleren effektiven Dosis von rund 0,1 mSv pro Jahr entspricht. Eine Studie im Rahmen der BfS-Eigenforschung aus den Jahren 2003 - 2006 wies dabei für 173 Standorte in Deutschland im 3-jährigen Mittel eine Schwankungsbreite von 3 Bq/m³ bis 31 Bq/m³ auf. Eine Neubewertung dieser Daten mit Hilfe eines machine-learning basierten Regressionsmodells zeigte insgesamt eine gute Erklärbarkeit der räumlichen Varianz durch das Modell. Für einige Standorte wurde jedoch - ebenso wie bei der Radon-Bodenluftkarte - eine deutliche Abweichung zwischen Messung und Prognose festgestellt. Für diese Abweichungen können verschiedene Gründe wie unvollständige oder fehlerhafte Prädiktordaten, kleinskalige Variabilität, Messfehler oder auch unzureichende Abbildung des datengenerierenden Prozesses durch das …

Ganze Beschreibung lesen

Die Radon-Konzentration in der Außenluft beträgt im deutschlandweiten Mittel rund 9 Bq/m³, was einer mittleren effektiven Dosis von rund 0,1 mSv pro Jahr entspricht. Eine Studie im Rahmen der BfS-Eigenforschung aus den Jahren 2003 - 2006 wies dabei für 173 Standorte in Deutschland im 3-jährigen Mittel eine Schwankungsbreite von 3 Bq/m³ bis 31 Bq/m³ auf. Eine Neubewertung dieser Daten mit Hilfe eines machine-learning basierten Regressionsmodells zeigte insgesamt eine gute Erklärbarkeit der räumlichen Varianz durch das Modell. Für einige Standorte wurde jedoch - ebenso wie bei der Radon-Bodenluftkarte - eine deutliche Abweichung zwischen Messung und Prognose festgestellt. Für diese Abweichungen können verschiedene Gründe wie unvollständige oder fehlerhafte Prädiktordaten, kleinskalige Variabilität, Messfehler oder auch unzureichende Abbildung des datengenerierenden Prozesses durch das Prognosemodell verantwortlich sein. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie weit die lokal beobachteten Anomalien (hier: Messwerte, die deutlich vom Erwartungswert abweichen) repräsentativ für die räumliche Umgebung sind und folglich, wie diese bei der Erstellung einer räumlichen Prognose (Radonkarte) berücksichtigt werden müssen. Diese Fragestellung spielt insbesondere eine Rolle für die Modellwahl. Im Forschungsvorhaben soll eine Untersuchung von verschiedenen Standorten (mind. 6, max. 10) erfolgen. Bei der Standortauswahl sollen vorwiegend Standorte mit bereits vorliegenden Messwerten der Radon-Außenluft-Konzentration berücksichtigt werden. Zu wählen sind dabei Standorte mit Anomalien (mind. 3) als auch Standorte mit unverdächtigen Messwerten (mind. 1) sowie solche mit anthropogener Beeinflussung (mind. 1). Je Standort sollen 8-10 Messungen in verschiedenen Entfernungen (min. 100 m; maximal 20 km) zum zentralen Messort als Ganzjahresmessungen mit Hilfe von Exposimetern durchgeführt werden. Die Daten sind anschließend so auszuwerten, dass Schlussfolgerungen abgeleitet werden können, ob es sich bei den gemessenen Radon-Außenluft-Messwerten um kleinräumige Anomalien handelt oder ob diese, und wenn ja, wie weit diese repräsentativ für ihre räumliche Umgebung sind. Die Standorteigenschaften (Relief, Landnutzung, Geologie, Boden, Wasser, Vegetation etc.) der untersuchten Messpunkte ist zu berücksichtigen um Einflussgrößen der kleinräumigen Variabilität von Radon in der Außenluft zu identifizieren und, wenn möglich, zu quantifizieren.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Niedersachsen

Verlauf

  1. 15.05.2024 Ausschreibung veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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