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Abgelaufen Öffentliche Ausschreibung (national) · veröffentlicht am 30.06.2026

Literaturrecherche und Datenanalyse zu gesundheitlichen Auswirkungen körperlicher Belastung in der Schwangerschaft am Arbeits- und Ausbildungsplatz

Auftraggeber: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben · Köln

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben hat einen Auftrag für „Literaturrecherche und Datenanalyse zu gesundheitlichen Auswirkungen körperlicher Belastung in der Schwangerschaft am Arbeits- und Ausbildungsplatz“ in Köln ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 04.08.2026. Ergebnis noch nicht veröffentlicht.

Die Angebotsfrist endete am 04.08.2026, 10:00 Uhr. Frist abgelaufen

Die Angebote werden geprüft. Das Ergebnis ist noch nicht veröffentlicht. Sobald es erscheint, steht es hier.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Literaturrecherche und Datenanalyse zu gesundheitlichen Auswirkungen körperlicher Belastung in der Schwangerschaft am Arbeits- und Ausbildungsplatz
Wo
Köln, Nordrhein-Westfalen
Bis wann
Angebotsfrist 04.08.2026, 10:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 30.06.2026, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Ziel des Mutterschutzgesetzes (MuSchG) ist es, eine verantwortungsvolle Abwägung zwischen dem Gesundheitsschutz für eine schwangere oder stillende Frau und ihr (ungeborenes) Kind einerseits und der selbstbestimmten Entscheidung der Frau über ihre Erwerbstätigkeit andererseits sicherzustellen. Es sollen die Rechte der Frauen gestärkt werden, dem Beruf, der Ausbildung bzw. dem Studium während Schwangerschaft und Stillzeit ohne Beeinträchtigung ihrer Gesundheit und der ihres Kindes weiter nachzugehen. Um die Umsetzung der mutterschutzrechtlichen Vorgaben zu erleichtern, wurde der Ausschuss für Mutterschutz (AfMu) als Gremium unabhängiger Expertinnen und Experten beim Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) eingerichtet. Die Geschäftsführung des AfMu liegt laut § 30 Absatz 6 MuSchG beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). …

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Ziel des Mutterschutzgesetzes (MuSchG) ist es, eine verantwortungsvolle Abwägung zwischen dem Gesundheitsschutz für eine schwangere oder stillende Frau und ihr (ungeborenes) Kind einerseits und der selbstbestimmten Entscheidung der Frau über ihre Erwerbstätigkeit andererseits sicherzustellen. Es sollen die Rechte der Frauen gestärkt werden, dem Beruf, der Ausbildung bzw. dem Studium während Schwangerschaft und Stillzeit ohne Beeinträchtigung ihrer Gesundheit und der ihres Kindes weiter nachzugehen. Um die Umsetzung der mutterschutzrechtlichen Vorgaben zu erleichtern, wurde der Ausschuss für Mutterschutz (AfMu) als Gremium unabhängiger Expertinnen und Experten beim Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) eingerichtet. Die Geschäftsführung des AfMu liegt laut § 30 Absatz 6 MuSchG beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Der AfMu erarbeitet Regeln und Empfehlungen, die Orientierung bei der praxisgerechten Umsetzung der mutterschutzrechtlichen Regelungen bieten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung und Erleichterung des Gesetzesvollzugs. In Bezug auf körperliche Belastung und negative gesundheitliche Auswirkungen auf die Schwangere und ungeborenes Kind fehlt es allgemein an einer klaren Evidenz. In der Praxis besteht daher häufig Unsicherheit bei Arbeitgebern bzw. Arbeitgeberinnen ebenso wie den schwangeren Beschäftigten. Um vorschnellen Beschäftigungsverboten bzw. einer Beschäftigung der Schwangeren mit gefährlichen Tätigkeiten entgegenzuwirken, benötigt der AfMu Klarheit über den aktuellen Forschungsstand. Dieser soll daher für Deutschland und vergleichbare Länder professionell erfasst und ausgewertet werden. Es wird eine Literaturrecherche und Datenanalyse zu Auswirkungen körperlicher Belastung auf die Gesundheit Schwangerer und ihrer ungeborenen Kinder in Beruf, Ausbildung und Studium ausgeschrieben. Berücksichtigt werden sollen Forschungsarbeiten, die insbesondere die in § 11 Absatz 3 und 5 MuSchG Einwirkungen und Arbeitsbedingungen behandeln: - ionisierende und nicht ionisierende Strahlungen, - Erschütterungen, Vibrationen und Lärm, - Hitze, Kälte und Nässe, - Lasten von Hand heben, halten, bewegen oder befördern, - nach Ablauf des fünften Schwangerschaftsmonats überwiegend bewegungsarmes, ständiges Stehen, - Zwangshaltungen, wie erhebliches Strecken, Beugen, dauerndes Hocken, sich gebückt Halten, - Tragen von Schutzausrüstung, wenn das Tragen eine Belastung darstellt, - Tätigkeiten mit Erhöhung des Drucks im Bauchraum. Um eine breitere Basis aussagekräftiger Daten zu Gefährdungen Schwangerer und ihrer ungeborenen Kinder durch körperliche Belastung und physikalische/mechanische Einwirkungen zu nutzen, sollen die zu dieser Thematik veröffentlichten Daten aus Ländern mit ähnlicher Alters- und Bevölkerungsstruktur recherchiert und analysiert werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Köln (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)

Verlauf

  1. 30.06.2026 Ausschreibung veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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