Lieferung von LUNA-NG kompatiblen UL-POD-Systemen und Integration von SAR-Sensoren
Auftraggeber: Universität der Bundeswehr München · Neubiberg
Universität der Bundeswehr München hat den Auftrag für Lieferungen in Neubiberg am 16.09.2024 vergeben, Zuschlag an AID GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 370.000 €. Eingegangen: 1 Angebot.
AID GmbH Penzberg
- Summe
- 370.000 €
- Angebote
- 1 Nur 1 Angebot
- Zuschlag
- 16.09.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 22.09.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Lieferung von LUNA-NG kompatiblen UL-POD-Systemen und Integration von SAR-Sensoren
- Wo
- Neubiberg, Landkreis München, Bayern
- Wer kann anbieten
- Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
- Laufzeit
- 15.09.2024 bis 30.06.2026
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.09.2024, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen "Hochschule der Bundeswehr München" gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihrer Offiziersanwärter und jungen Offiziere hat. Die Universität gehört zum zivilen Organisationsbereich Personal und ist dem Bundesministerium der Verteidigung zugeordnet. Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues "Zentrum für Digitalisierung- und Technologieforschung der Bundeswehr" (kurz dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt MissionLab wird durch dtec.bw gefördert. In Zukunft wird die …
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Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen "Hochschule der Bundeswehr München" gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihrer Offiziersanwärter und jungen Offiziere hat. Die Universität gehört zum zivilen Organisationsbereich Personal und ist dem Bundesministerium der Verteidigung zugeordnet. Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues "Zentrum für Digitalisierung- und Technologieforschung der Bundeswehr" (kurz dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt MissionLab wird durch dtec.bw gefördert. In Zukunft wird die Leistungsfähigkeit militärischer Luftfahrzeuge in erheblichem Maß durch den Einsatz von Missionstechnologien bestimmt. Traditionell üben fast ausschließlich Menschen missionsspezifische Funktionen wie die Situationsanalyse, die Entscheidungsfindung und die Planung des Einsatzes aus. Sie greifen schon heute etwa mit Sensoren, Selbstschutzeinrichtungen und Wirkmitteln auf verschiedene technologische Hilfsmittel zurück, die bisher jedoch weit überwiegend eine dienende Funktion einnehmen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung von Luftfahrzeugen und der steigenden Verfügbarkeit von Methoden und Algorithmen zur Abbildung menschlicher kognitiver Leistungen durch Künstliche Intelligenz (KI) auf Bordrechnern (z.B. wahrnehmen, analysieren, entscheiden, planen, kommunizieren, lernen), werden künftig immer mehr Missionsaufgaben automatisiert. Menschen müssen jedoch insbesondere aus ethischen Gründen auch in Zukunft die zentralen Entscheidungen treffen. Die Bundeswehr muss diesen stark steigenden Anforderungen an das effiziente und störungsfreie Zusammenwirken von Mensch und Technik Rechnung tragen. Die Bundeswehr erforschte und entwickelte die relevanten Technologien bisher in spezifischen Umgebungen, die auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten waren. Zukünftig wird die Bundeswehr auf neue Methoden zurückgreifen müssen, um die sich zwischen den kritischen Elementen Szenarien, Missionen, Nutzer und Missionstechnologien ergebenden Wechselwirkungen angemessen abzubilden. Mit dem Projekt MissionLab leistet die UniBw M einen Beitrag dazu, die nationale Analyse-, Beurteilungs- und Entscheidungsfähigkeit der Bundeswehr aufzubauen, zu stärken und mittel- bis langfristig zu erhalten. Durch das Projekt MissionLab schafft die UniBw M eine integrierte, über die beteiligten Institute verteilte Infrastruktur und Experimentalumgebung, mit der sie Missionstechnologien und entsprechende Konzepte zur Automatisierung, zur Mensch-Maschine-Integration und zur Ausbildung von Nutzern durchgängig von Constructive-Umgebungen (Rechner-Modelle) über Virtual Umgebungen (Simulator-Cockpits) bis hin zu Live-Umgebungen (Flugversuchsträger) untersuchen kann. Sie will Forschungs-ergebnisse anhand von Funktionsprototypen für Missionssysteme durchgängig und nahtlos von niedrigen Technologiereifegraden bis hin zu Flugversuchen in realen Umgebungen erzielen. Die Bundesrepublik Deutschland hat im Rahmen des Projekts "HUSAR" (Hocheffizientes Unbemanntes System zur Aufklärung mittlerer Reichweite) mehrere Unmanned Aerial Systeme (LUNA-NG) vom Hersteller EMT Ingenieurgesellschaft Dipl.-Ing. Hartmut Euer mbh (EMT) für die Bundeswehr erworben. Der LUNA-NG kommt neben ihrer Aufklärungsfunktion auch eine zentrale Rolle in der vernetzten Kommunikation und der taktischen Datenübertragung zu. Zusätzlich ist es mit der LUNA-NG möglich, KI-Fähigkeiten und Anwendungen zu testen, auszubauen und zu integrieren. Der LUNA-NG kommt daher eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung der Streitkräfte zu. Die UniBw M erwarb zur Umsetzung der Forschungsschwerpunkte und Use-Cases im Rahmen des Projekts MissionLab im bisherigen Projektverlauf (Verfahren MT 745, MT 744, LT 694, NU 188, NU 189, NU 197) insgesamt zwei LUNA-NG kompatible UL-POD-Systeme, bestehend aus insgesamt vier PODs (2x Payload-POD, 2x Power-POD). Aufgrund eines Typenwechsels des Trägerflugzeuges zum Typ "Groppo Trail" beabsichtigt die UniBw M, neue UL-POD-Systeme zu beschaffen. Durch eine Vergrößerung der maximalen POD-Systemgewichte von aktuell 2x 32,5kg auf 2x 50kg schafft die UniBw M zudem deutliches Aufwuchspotential für zukünftige Forschungsprojekte (z.B. neue Sensoren, leistungsstärkere Kommunikationskomponenten, Missionsrechner usw.). Die bestehenden UL-POD-Systeme, einschließlich der Sensoren, sollen weitergenutzt werden. Auftragsgegenstand ist die Lieferung von insgesamt zwei neuen UL-POD-Systemen und die Integration von Synthetic Aperture Radar-Sensoren (SAR-Sensoren).
Erfüllungsort
- Ort
- 85577 Neubiberg
- Kreis
- Landkreis München
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE21H
Verlauf
- 22.09.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat AID GmbH erhalten, Summe 370.000 €.
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