Lieferung einer NMR-Bohrloch-Sonde mit Zubehör inkl. Funktionstest & Schulung gemäß Leistungsbeschreibung
Auftraggeber: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe · Hannover
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe hat einen Auftrag für „Lieferung einer NMR-Bohrloch-Sonde mit Zubehör inkl. Funktionstest & Schulung gemäß Leistungsbeschreibung“ in der Region Hannover ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 07.10.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.
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Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Lieferung einer NMR-Bohrloch-Sonde mit Zubehör inkl. Funktionstest & Schulung gemäß Leistungsbeschreibung
- Wo
- Region Hannover, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 07.10.2024, 09:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.09.2024, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungEin Forschungsschwerpunkt des Forschungs- und Entwicklungszentrums Bergbaufolgen an der BGR ist u.a. die Nutzung angepasster Monitoring Werkzeuge zur wissenschaftlichen Untersuchung der Auswirkungen des Rückbaus ober- und untertägiger Bergbaustandorte. Besonders relevant sind hier vor allem Veränderungen des Grundwassers in Quantität (Grundwasserdargebot) und Qualität (Belastung des Grundwassers z.B. mit Eisenoxid und Sulfat). Die Nutzung einer NMR-Sonde eignet sich dazu in besonderem Maße, weil Wassergehalt, Porenraumeigenschaften und davon abgeleitet auch u.a. Eisengehalte im Grundwasserleiter in-situ erfasst werden können. Jüngste Forschung an der BGR hat gezeigt, dass Informationen über den Redoxzustand des Grundwasserleiters mit NMR-Messungen abgeleitet werden können, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Um auf diesem Gebiet weiter aktiv sein zu können und aktuelle …
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Ein Forschungsschwerpunkt des Forschungs- und Entwicklungszentrums Bergbaufolgen an der BGR ist u.a. die Nutzung angepasster Monitoring Werkzeuge zur wissenschaftlichen Untersuchung der Auswirkungen des Rückbaus ober- und untertägiger Bergbaustandorte. Besonders relevant sind hier vor allem Veränderungen des Grundwassers in Quantität (Grundwasserdargebot) und Qualität (Belastung des Grundwassers z.B. mit Eisenoxid und Sulfat). Die Nutzung einer NMR-Sonde eignet sich dazu in besonderem Maße, weil Wassergehalt, Porenraumeigenschaften und davon abgeleitet auch u.a. Eisengehalte im Grundwasserleiter in-situ erfasst werden können. Jüngste Forschung an der BGR hat gezeigt, dass Informationen über den Redoxzustand des Grundwasserleiters mit NMR-Messungen abgeleitet werden können, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Um auf diesem Gebiet weiter aktiv sein zu können und aktuelle Forschungsergebnisse mit einem tiefenaufgelösten „Ground-Truthing“ zu unterstützen bzw. in neue angepasste Anwendungen zu überführen, soll eine neue kompakte NMR-Sonde zur Nutzung u.a. in Grundwassermessstellen beschafft werden, welche die unten im Detail aufgeführten Anforderungen erfüllen soll. Diese Sonde soll wesentliche neue messtechnische Fortschritte der vergangenen Jahre v.a. im Hinblick der Verkleinerung der Gerätegröße und damit einer einfacheren Handhabbarkeit im Gelände ermöglichen. Die kompakte Größe erlaubt es auch schwer zugängliche oder zutrittseingeschränkte Gebiete zu untersuchen und so hydrogeologische in-situ Parameter zu gewinnen. Dank der kompakten Bauweise ist es möglich hochaufgelöste Tiefeninformationen aus der ungesättigten und gesättigten Zone zu gewinnen. Mit der Möglichkeit sogenannte T1- T2-Maps aufzuzeichnen, können aktuelle Forschungen der BGR z.B. auf dem Gebiet der Eisenbelastung des Grundwassers oder des Degradationsgrades von Torfböden aktiv unterstützt werden. Ferner erlauben das Vorhandensein von mind. zwei NMR- Anregefrequenzen und einem Durchmesser des sensitiven Volumens zwischen 10 und 15 cm, das Monitoring von bereits ausgebauten Grundwassermessstellen. Durch die genutzten Anregefrequenzen im Bereich kleiner als 2MHz, können die gewonnen Messdaten direkt mit an der BGR gemessenen Labor-NMR Daten verglichen und deren Auswertung kombiniert bzw. ergänzt werden. Mit Echozeiten von max. 500µs ist es möglich den relevanten Porenraum, der in den oben beschriebenen aktuellen Forschungsfragen der BGR Gegenstand der Untersuchungen ist, zu charakterisieren. Die kompakte Bauform der Sonde bietet die Möglichkeit in kleinen Grundwassermessstellen mit einem Durchmesser von max. 51mm (2‘‘), die durch das am FEZB vorhandene Bohrgerät abgeteuft werden können, eingesetzt zu werden. Durch den Einsatz mittels Direct-Push Technik können auch Messungen ohne einen vorherigen Messstellenausbau durchgeführt werden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Region Hannover (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 20.09.2024 Ausschreibung veröffentlicht
Zuschläge dieses Auftraggebers
- Lieferung und Tausch von Leuchtmitteln laut LeistungsbeschreibungZuschlag 24.02.2026 an seis akustik GmbH
- Molekularbiologische Analysen 2025Zuschlag 12.02.2026 an Microsynth AG
- Aufbereitung der Standortdaten und geochemische Modellierungen zum Geothermiestandort Neustadt-GleweZuschlag 02.02.2026 an BWG Geochemische Beratung GmbH
- MultiVendor Premium Support im ServerbereichZuschlag 15.01.2026 an SoftwareONE Deutschland GmbH
- Reparatur zur Wartung Aufzüge BT. A, B, D, E, GZuschlag 17.12.2025 an Schmitt + Sohn Aufzüge GmbH + Co. KG
- Verarbeitung von EGMS Daten für den BBDZuschlag 16.12.2025 an GAF AG