Leinfelden-Echterdingen | Historische Mitte Echterdingen | VgV-Vergabeverfahren mit nicht offenem Realisierungswettbewerb inkl. Ideenteil
Auftraggeber: Große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen · Leinfelden-Echterdingen
Große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen hat den Auftrag für Architektur in Leinfelden-Echterdingen vergeben (Bekanntmachung vom 04.03.2026), Zuschlag an Einzelunternehmen aus Bruchsal; Nürnberg; Stuttgart. Eingegangen: 6 Angebote.
Einzelunternehmen aus Bruchsal; Nürnberg; Stuttgart
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 6
- Zuschlag
- 04.03.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 04.03.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Architektur: Leinfelden-Echterdingen | Historische Mitte Echterdingen | VgV-Vergabeverfahren mit nicht offenem Realisierungswettbewerb inkl. Ideenteil
- Wo
- Leinfelden-Echterdingen, Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 04.03.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungAusgehend vom Sanierungsgebiet "Historische Mitte Echterdingen" soll der öffentliche Raum der historischen Ortsmitte Echterdingen umgestaltet werden. Kernstücke dieser Umgestaltung sind der Umbau der Bernhäuser Straße, die Schaffung einer zentralen öffentlichen Grünanlage und die Weiterentwicklung des Rathaus-Areals. Ziel ist eine behutsame Weiterentwicklung des Areals bei der ein besonderer Wert auf den Erhalt der historischen Strukturen gelegt werden soll. Neubauten und Nutzungsmöglichkeiten sollen sich in den Bestand einfügen und diesen positiv ergänzen. Zu beachten ist eine durchgehend barrierefreie Erschließung der öffentlichen Außen- und Innenräume. Die Planungsaufgabe gliedert sich in drei Teilbereiche, die sich inhaltlich aufeinander beziehen und gemeinsam bearbeitet werden sollen. Die Freiraumgestaltung ist die erste Planungsaufgabe und Teil eines VgV-Verfahrens, um im …
Ganze Beschreibung lesen
Ausgehend vom Sanierungsgebiet "Historische Mitte Echterdingen" soll der öffentliche Raum der historischen Ortsmitte Echterdingen umgestaltet werden. Kernstücke dieser Umgestaltung sind der Umbau der Bernhäuser Straße, die Schaffung einer zentralen öffentlichen Grünanlage und die Weiterentwicklung des Rathaus-Areals. Ziel ist eine behutsame Weiterentwicklung des Areals bei der ein besonderer Wert auf den Erhalt der historischen Strukturen gelegt werden soll. Neubauten und Nutzungsmöglichkeiten sollen sich in den Bestand einfügen und diesen positiv ergänzen. Zu beachten ist eine durchgehend barrierefreie Erschließung der öffentlichen Außen- und Innenräume. Die Planungsaufgabe gliedert sich in drei Teilbereiche, die sich inhaltlich aufeinander beziehen und gemeinsam bearbeitet werden sollen. Die Freiraumgestaltung ist die erste Planungsaufgabe und Teil eines VgV-Verfahrens, um im Anschluss an das Verfahren mit der Umsetzung beginnen zu können. Dazu gehören die Fokusräume Bernhäuser Straße, der Kirchplatz und Burgstraße Süd und der zukünftige Stadtgarten. Entlang der Bernhäuser Straße soll ein lebendiger Einkaufs- und Aufenthaltsbereich geschaffen werden, der die diversen Nutzungsansprüche vor Ort vereint. Mit dem Stadtgarten soll eine zentrale öffentlich Grünfläche neu geschaffen werden. Die Burgstraße und der Kirchplatz sollen einen attraktiven Übergang zwischen den beiden Bereichen bilden. Die Baukosten der Gestaltung der drei Fokusräume werden mit ca. 4,6 Mio. Euro netto (Kostengruppe 500) veranschlagt. Die Weiterentwicklung des Rathaus-Areals stellt die zweite Planungsaufgabe und den architektonischen Aufgabenteil dar. Neben dem historischen Rathaus, welches Erhalten werden muss, befindet sich das technische Rathaus aus den 60er Jahren. Der Wettbewerb soll Vorschläge hervorbringen, wie mit dem Gebäudebestand zukünftig umgegangen werden kann und welche Nutzungen auf den Verwaltungsstandort folgen könnten. Die Behandlung im Rahmen des Wettbewerbs soll dazu dienen Zukunftsperspektiven für das technische Rathaus aufzuzeigen und den politischen Entscheidungsprozess zu unterstützen. Es ist die Durchführung eines Zwischenkolloquiums vorgesehen, welches sich insbesondere mit den Vorschlägen zum Rathaus-Areal befasst. Daraufhin soll die Planungsaufgabe anhand von allgemeinen Hinweisen konkretisiert werden. Die dritte Aufgabe bezieht sich auf einen städtebaulichen Ideenteil. Durch die Betrachtung angrenzender Bereiche soll der Blick auf zusammenhängende Ideen gestärkt werden. Dazu gehören Ideen zur Nutzbarmachung und gestalterische Aufwertung von Freiräumen und Neuordnungsmöglichkeiten für weitere Gebäude(-ensemble). Im nördlichen Gebiet geht es um eine städtebauliche Neuordnung mit einer Nutzungsänderung zu Wohnen. Zum Kirchen-Areal im südlichen Gebiet soll ebenfalls ein Vorschlag zur städtebaulichen Neuordnung gemacht werden, wobei die Nutzungen erhalten bleibt. Das Gemeindehaus auf dem Grundstück ist in die Jahre gekommen und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Wunsch der Kirchengemeinde ist es eine räumliche Nähe zur Stephanuskirche herzustellen und das neue Gemeindehaus in den Stadtgarten einzubinden. Zudem soll der Freiraum um die Kirche besser in das Gesamtgefüge eingebunden werden. In der städtebaulichen Bearbeitung ist ein Standort für das Gemeindehaus vorzuschlagen. Die Neuordnung des Areals soll sich dem neuen Standort des Gemeindehauses anpassen. Die große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen führt ein VgV-Verfahren mit integriertem nichtoffenen Planungswettbewerb mit anonymem Zwischenkolloquium durch. Der Wettbewerb wird für 6 Teilnehmende ausgelobt. Davon werden zwei Teilnehmende von der Auftraggeberin eingeladen, am Wettbewerbsverfahren teilzunehmen (gesetzte Teilnehmende). Die Durchführung des Realisierungs- und Ideenwettbewerbs erfolgt gemäß "Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge - VgV" und "Richtlinie für Planungswettbewerbe - RPW 2013". Im Rahmen des Wettbewerbs soll ein Team aus Landschaftsarchitekten und Architekten ein schlüssiges Gesamtkonzept für die historische Ortsmitte an der Bernhäuser Straße Echterdingen erarbeiten. Daher müssen die teilnehmenden Teams die Qualifikation Architekt bzw. Architektin sowie die Qualifikation Landschaftsarchitekt bzw. Landschaftsarchitektin nachweisen. Die Verfassenden der Wettbewerbsarbeiten bleiben bis zum Abschluss der Preisgerichtssitzung anonym. Die Verfahrenssprache ist Deutsch. Die Ausloberin stellt für Preise und Anerkennungen einen Betrag von voraussichtlich 191.500,00 Euro (Netto) zur Verfügung. Die Preissumme der Realisierungsteile Freianlagen und "Zukunft Rathaus" umfasst jeweils 80.000,00 Euro (Netto), die des Ideenteils 31.500,00 Euro (Netto). Die Wettbewerbssumme ist auf Basis der RPW, HOAI 2021 und des Merkblatt 51 zum städtebaulichen Entwurf der AKBW ermittelt worden. Die Auftraggeberin wird einen der Preisträger des Realisierungsteils mit der weiteren Bearbeitung der Freiraumplanung (Fokusräume Bernhäuser Straße, Kirchplatz / Burgstraße Süd, Stadtgarten) gemäß § 39 und § 47 HOAI 2021 mindestens einschließlich LPH 5 beauftragen. Die Beauftragung bis einschließlich LPH 9 wird angestrebt. Der Preisträger verpflichtet sich im Falle einer Beauftragung zur Erbringung der Freiraumplanung gemäß § 39 und § 47 HOAI 2021 bis einschließlich LPH 9. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise unter Berücksichtigung des Zustimmungsvorbehalts des Gemeinderats der Stadt Leinfelden-Echterdingen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht. Die Ausloberin plant einen der Preisträger des Realisierungsteils "Zukunft Rathaus" mit der weiteren Bearbeitung einer konzeptionellen Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Die vorgelagerte Untersuchung dient der politischen Meinungsfindung und beinhaltet keine Leistungsversprechen nach HOAI. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Wettbewerbsbestandteile in getrennten Verträgen zu beauftragen.
Erfüllungsort
- Ort
- Leinfelden-Echterdingen
- Kreis
- Landkreis Esslingen
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- NUTS
- DE113
Verlauf
- 24.05.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 04.03.2026 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Einzelunternehmen aus Bruchsal; Nürnberg; Stuttgart erhalten.
Ähnliche offene Ausschreibungen
Weitere Zuschläge
- Sanierung und Erweiterung der Uhlandschule in Metzingen, Objektplanung LPH 1-9. Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb und LösungsvorschlägenStadt Metzingen · Zuschlag 19.08.2026 an Einzelunternehmen aus Augsburg · 5 Angebote
- Hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Lindachareal | Leinfelden-EchterdingenGroße Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen · Zuschlag 02.03.2026 an BHM Planungsgesellschaft mbH und Einzelunternehmen aus Freiburg · 2 Angebote
- Objektplanung inkl. Freianlagenplanung Neubau Feuerwehrhaus Karlsbad-LangensteinbachGemeinde Karlsbad · Zuschlag 03.11.2025 an buerohauser GmbH & Co.KG · 5 Angebote
- 2086_KIT-LernzentrumAmSchloss_BewerbungsphaseKarlsruher Institut für Technologie (KIT) · Zuschlag 21.10.2025 an Heinle Wischer Partnerschaft freier Architekten mbB · 5 Angebote
- VgV-Verfahren Projektsteuerung - Erweiterung Lindachschule Leinfelden-EchterdingenGroße Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen · Zuschlag 18.07.2025 an KUBUS360 GmbH · 3 Angebote
- 2158_LauchringenGemeinde Lauchringen · Zuschlag 10.07.2025 an JEHLE ARCHITEKTUR GmbH · 2 Angebote