Legal AI Workspace
Auftraggeber: KfW Bankengruppe · Frankfurt am Main
KfW Bankengruppe hat einen Auftrag für Software in Frankfurt am Main ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 08.10.2026 möglich. Ergebnis noch nicht veröffentlicht.
Die Vergabestelle wählt aus, wer ein Angebot abgeben darf. Sobald ein Ergebnis veröffentlicht ist, steht es hier.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Software: Legal AI Workspace
- Wo
- Frankfurt am Main, Hessen
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 08.10.2026, 11:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 24 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.09.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie zu beschaffende Software Legal AI Workspace muss als spezialisierte Arbeitsumgebung die juristische Facharbeit im KfW‑Konzern mithilfe von generativer künstlicher Intelligenz unterstützen. Die Software wird insbesondere für juristische Recherche, Analyse und Aufbereitung von Rechtsinhalten sowie für die (teil-)automatisierte Erstellung, Überarbeitung und Strukturierung von Dokumenten und sonstigen juristischen Arbeitsergebnissen eingesetzt. Benutzer sind die Personen des Bereichs Recht sowie weiterer Fachbereiche und Töchter im KfW‑Konzern. Ein Legal AI Workspace verbindet große Sprachmodelle mit spezialisierten Verarbeitungsschichten, die für die Arbeit mit rechtlichen Inhalten optimiert sind. Er unterscheidet sich von allgemeinen KI‑Assistenten dadurch, dass er juristische Fachprozesse in einer einheitlichen Arbeitsumgebung zusammenführt und Mechanismen einsetzt, die für die …
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Die zu beschaffende Software Legal AI Workspace muss als spezialisierte Arbeitsumgebung die juristische Facharbeit im KfW‑Konzern mithilfe von generativer künstlicher Intelligenz unterstützen. Die Software wird insbesondere für juristische Recherche, Analyse und Aufbereitung von Rechtsinhalten sowie für die (teil-)automatisierte Erstellung, Überarbeitung und Strukturierung von Dokumenten und sonstigen juristischen Arbeitsergebnissen eingesetzt. Benutzer sind die Personen des Bereichs Recht sowie weiterer Fachbereiche und Töchter im KfW‑Konzern. Ein Legal AI Workspace verbindet große Sprachmodelle mit spezialisierten Verarbeitungsschichten, die für die Arbeit mit rechtlichen Inhalten optimiert sind. Er unterscheidet sich von allgemeinen KI‑Assistenten dadurch, dass er juristische Fachprozesse in einer einheitlichen Arbeitsumgebung zusammenführt und Mechanismen einsetzt, die für die professionelle Rechtsanwendung unabdingbar sind. Dazu zählen insbesondere: die nachvollziehbare Verankerung generierter Aussagen in überprüfbaren Quellen, die strukturierte Verarbeitung komplexer Dokumente sowie die regelbasierte Prüfung von Vertragsinhalten. Die Software muss die nachfolgenden Kernfunktionen bereitstellen. Rechtsrecherche: Die Software muss in der Lage sein, komplexe juristische Fragestellungen auf Grundlage einschlägiger Rechtsquellen zu beantworten. Jede generierte Aussage muss auf konkrete, überprüfbare Quellen (insbesondere Gesetze, Rechtsprechung, Kommentarliteratur) zurückgeführt und für die Benutzer transparent gemacht werden. Die KfW betrachtet den integrierten Zugang zu kuratierten juristischen Datenbanken als qualitätssteigerndes Merkmal. Die Software muss darüber hinaus mit von der KfW bereitgestellten Dokumenten und internen Wissensdatenbanken arbeiten können. Dokumentenanalyse und Vertragsauswertung: Die Software muss Dokumente, einschließlich komplex strukturierter Verträge, tabellarischer Inhalte und gescannter Unterlagen, inhaltlich verarbeiten und auswerten können, ohne dass wesentliche Strukturinformationen verloren gehen. Dies umfasst die Fähigkeit, Vertragsinhalte gegen vorgegebene Prüfungsmaßstäbe systematisch und vollständig abzugleichen. Texterstellung und Entwurfsunterstützung: Die Software muss die Erstellung und Überarbeitung juristischer Texte unterstützen, insbesondere von Vertragsentwürfen, Vermerken und Stellungnahmen. Änderungsvorschläge müssen unmittelbar im Dokument nachvollzogen werden können; eine bloße Bereitstellung von generiertem Text zur manuellen Übernahme durch die Benutzer genügt den Anforderungen nicht. Die Software ergänzt eine bei der KfW bereits eingesetzte allgemeine KI‑Software. Die neue Software wird als eigenständiges Werkzeug betrieben und nutzt eine von dem Auftragnehmer bereitgestellte Modellinfrastruktur. Es wird erwartet, dass die Software deutliche Effizienz- und Qualitätssteigerungen in der täglichen Rechtsberatung, bei der Dokumentenerstellung und ‑prüfung sowie bei wiederkehrenden rechtlichen Standardaufgaben erreichen wird. Unbeschadet der in diesem Dokument beschriebenen Bereitstellung der Software as a Service (SaaS) und der dazu ggf. eingeräumten Nutzungsrechte hat die Bereitstellung der Software so zu erfolgen, dass sie dem Einsatzzweck mindestens genügt. Der KfW stehen hierfür mindestens die Nutzungsrechte zu, die erforderlich sind, um den Einsatzzweck zu erfüllen. Der Auftragnehmer schuldet somit die folgenden Leistungen: (a) Bereitstellung einer Software mit dem Funktionsumfang, (b) Durchführung eines Projekts zur Einführung der Software, (c) Betrieb als SaaS, (d) Je nach Bedarf Erbringung zusätzlicher Leistungen, (e) Beendigungsunterstützung. Näheres ist der "Leistungsbeschreibung" und insbesondere der Muss-Kriterien gemäß der Anlage zur Leistungsbeschreibung "Muss-und Kann-Kriterien" zu entnehmen.
Erfüllungsort
- Ort
- 60325 Frankfurt am Main
- Kreis
- Frankfurt am Main
- Bundesland
- Hessen
- NUTS
- DE712
Verlauf
- 08.09.2026 Ausschreibung veröffentlicht
- 20.09.2026 Ausschreibung veröffentlicht
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