"Künstliche Intelligenz" zur Verbesserung der Cybersicherheit von industriellen Steuerungsnetzwerken (KI in ICS-Netzwerken)
Auftraggeber: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik · Bonn
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat den Auftrag für IT-Dienstleistungen in Beim Auftragnehmer am 06.12.2021 vergeben, Zuschlag an Fraunhofer-Gesellschaft. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 216.055,79 €. Eingegangen: 31 Angebote.
Originaltitel Projekt 507: "Künstliche Intelligenz" zur Verbesserung der Cybersicherheit von industriellen Steuerungsnetzwerken (KI in ICS-Netzwerken)
Fraunhofer-Gesellschaft München
- Summe
- 216.055,79 €
- Angebote
- 31
- Zuschlag
- 06.12.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 21.12.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- IT-Dienstleistungen: "Künstliche Intelligenz" zur Verbesserung der Cybersicherheit von industriellen Steuerungsnetzwerken (KI in ICS-Netzwerken)
- Wo
- Beim Auftragnehmer, Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 9 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 21.12.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungUnternehmen mit verfahrenstechnischen Anlagen (z.B. Chemie) sowie diskreten Fertigungsanlage (Fabrikautomation, Einzelstückfertigung, Werkzeugmaschinen) aber auch Gebäudeleittechnik (folgend zusammengefasst unter dem Begriff Operational Technology (OT)) unterscheiden sich von klassischer Bürokommunikation hinsichtlich der verwendeten Protokolle und Gerätelebenszyklen. Außerdem können die Konsequenzen ihres Ausfalls, größer sein. Diese können von Verlust von Produktionsgütern über Zerstörung von Anlagen bis zum Verlust von Menschenleben gehen. Darüber hinaus kann der Ausfall von Kritischen Infrastrukturen, die zum Großteil auch OT verwenden, gravierend für das Gemeinwohl sein. Zudem fordert das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 (IT-SiG 2.0) vom 28.5.2021 den Einsatz speziellen Systemen zur Angriffserkennung. Gezielte Angriffe in der OT sind aktuell jedoch schwerer zu detektieren als in der …
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Unternehmen mit verfahrenstechnischen Anlagen (z.B. Chemie) sowie diskreten Fertigungsanlage (Fabrikautomation, Einzelstückfertigung, Werkzeugmaschinen) aber auch Gebäudeleittechnik (folgend zusammengefasst unter dem Begriff Operational Technology (OT)) unterscheiden sich von klassischer Bürokommunikation hinsichtlich der verwendeten Protokolle und Gerätelebenszyklen. Außerdem können die Konsequenzen ihres Ausfalls, größer sein. Diese können von Verlust von Produktionsgütern über Zerstörung von Anlagen bis zum Verlust von Menschenleben gehen. Darüber hinaus kann der Ausfall von Kritischen Infrastrukturen, die zum Großteil auch OT verwenden, gravierend für das Gemeinwohl sein. Zudem fordert das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 (IT-SiG 2.0) vom 28.5.2021 den Einsatz speziellen Systemen zur Angriffserkennung. Gezielte Angriffe in der OT sind aktuell jedoch schwerer zu detektieren als in der klassischen IT. Gründe dafür sind unter Anderem: - Den Betreibern von industriellen Anlagen fehlt es oftmals an essentieller Übersicht über ihr OT-Inventar - Die klassischen Informationsquellen (syslog, WEF, ...) fehlen oder werden nur vereinzelt ausgewertet - Die aus der klassischen IT bekannten Regeln und Signaturen zur Angriffserkennung sind oftmals nicht in die Systeme der OT integrierbar oder detektieren aufgrund der OT-Besonderheiten verdächtige Ereignisse nicht zuverlässig. Ein Vorteil bei OT-Netzwerken ist, dass die Kommunikation zwischen den Komponenten und Maschinen stattfindet und vergleichsweise wenigen dynamischen Änderungen unterliegt. Es ist davon auszugehen, dass eine auf Anomalien basierende Angriffserkennung in OT-Netzwerken durch lernende Systeme einen sehr großen Zugewinn an IT-Sicherheit für eine sehr breite Anwendergruppe schaffen kann. Die Ergebnisse aus der Grundlagenforschung sollen in ein Open-Source-Framework überführt und somit einem breiten Anwenderfeld zur Verfügung gestellt werden.
Erfüllungsort
- Ort
- Beim Auftragnehmer
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 11.10.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 21.12.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Fraunhofer-Gesellschaft erhalten, Summe 216.055,79 €.
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