Konzipierung und Validierung eines Preparedness-Index
Auftraggeber: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 28.10.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Konzipierung und Validierung eines Preparedness-Index
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 28.10.2025, 00:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 02.09.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungOb Corona-Pandemie, die Starkregenereignisse im Juli 2021 oder der Angriffskrieg in der Ukraine – die Auswirkungen multipler Krisen prägen zunehmend unseren Alltag. Neben sich verändernden klimatischen Bedingungen ruft uns auch die deutlich gestiegene geopolitische Gefährdungslage in Europa erneut ins Bewusstsein, wie elementar eine an Extremsituationen anpassungsfähige Gesellschaft ist. Bedarfe und Ressourcen von Menschen in Krisen wurden lange Zeit ausgeblendet und die Bevölkerung wurde häufig lediglich als passives Schutzgut angesehen. Ereignisse der letzten Jahre haben die Notwendigkeit verdeutlicht, dass die Bevölkerung als aktive Partnerin stärker in den Fokus des Zivilschutzes rücken muss. Ein System als Ganzes kann nur resilient sein, wenn auch seine einzelnen Bestandteile resilient sind. Damit sind auch die Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeiten der Bevölkerung gefordert. Die …
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Ob Corona-Pandemie, die Starkregenereignisse im Juli 2021 oder der Angriffskrieg in der Ukraine – die Auswirkungen multipler Krisen prägen zunehmend unseren Alltag. Neben sich verändernden klimatischen Bedingungen ruft uns auch die deutlich gestiegene geopolitische Gefährdungslage in Europa erneut ins Bewusstsein, wie elementar eine an Extremsituationen anpassungsfähige Gesellschaft ist. Bedarfe und Ressourcen von Menschen in Krisen wurden lange Zeit ausgeblendet und die Bevölkerung wurde häufig lediglich als passives Schutzgut angesehen. Ereignisse der letzten Jahre haben die Notwendigkeit verdeutlicht, dass die Bevölkerung als aktive Partnerin stärker in den Fokus des Zivilschutzes rücken muss. Ein System als Ganzes kann nur resilient sein, wenn auch seine einzelnen Bestandteile resilient sind. Damit sind auch die Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeiten der Bevölkerung gefordert. Die erforderliche gesellschaftliche Resilienz werden wir als offene und liberale Gesellschaft daher nur abbilden können, wenn wir möglichst viele Menschen in ihrer Fähigkeit zur Selbsthilfe inklusive der mentalen Bewältigung belastender Ereignisse stärken. Um die Potenziale und Ressourcen der Bevölkerung zu erfassen sowie Trends und Stimmungen frühzeitig zu erkennen, brauchen die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger auf allen Ebenen von Politik und Verwaltung evidenzbasierte, belastbare Daten über Fähigkeiten, Ressourcen, Bedarfe und Bedürfnisse der Menschen in Deutschland hinsichtlich der Bewältigung verschiedener Extremsituationen. Nur darauf kann eine gute Risiko- und Krisenkommunikation aufbauen, die Menschen darin stärkt, in besonders herausfordernden Situationen wie Krisen, Katastrophen oder im Verteidigungsfall selbstwirksam handeln zu können. Um gesellschaftliche Resilienz zu fördern ist es wichtig, die Bevölkerung nicht als homogene Masse zu betrachten. Vielmehr muss mehr Wissen über die Wirkzusammenhänge generiert und in integrative Resilienzstrategien überführt werden, die das Zusammenspiel von heterogenen Bedarfen und Bedürfnissen, individuellen und kollektiven Ressourcen und Fähigkeiten sowie menschlichem Verhalten in Extremsituationen mit sozialen, ökonomischen, politischen und ökologischen Rahmenbedingungen (sog. Lagebild Bevölkerungsverhalten) erklären. Bislang fehlt es an systematischen Indikatoren, die als Entscheidungsgrundlage dienen können, um unter dem Eindruck sich stetig verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen Strategien und Maßnahmen zur Stärkung gesellschaftlicher Resilienz zu entwickeln, anzupassen und zu steuern. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines mehrdimensionalen Preparedness-Index, der auf Basis von raumbezogenen Sozial- und Kontext- sowie empirischen Umfragedaten Auskunft über den Grad der gesellschaftlichen Resilienz geben kann. Empirische Sozialforschung; Bevölkerungsschutz; Zivilschutz
Erfüllungsort
- Ort
- Bonn
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA
Verlauf
- 02.09.2025 Ausschreibung veröffentlicht
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