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Abgelaufen Öffentliche Ausschreibung (national) · veröffentlicht am 22.03.2024

Konzepte der Regionalentwicklung bei Großprojekten im nationalen und inter-nationalen Vergleich - Lehren für das Standortauswahlverfahren (KoRegio)

Auftraggeber: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung · Salzgitter

Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Salzgitter ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 02.05.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.

Originaltitel 4724F10002 - Konzepte der Regionalentwicklung bei Großprojekten im nationalen und inter-nationalen Vergleich - Lehren für das Standortauswahlverfahren (KoRegio)

Die Angebotsfrist endete am 02.05.2024, 10:00 Uhr. Frist abgelaufen

Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Konzepte der Regionalentwicklung bei Großprojekten im nationalen und inter-nationalen Vergleich - Lehren für das Standortauswahlverfahren (KoRegio)
Wo
Salzgitter, Niedersachsen
Bis wann
Angebotsfrist 02.05.2024, 10:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.03.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Das Standortauswahlverfahren (StandAV) insgesamt und insbesondere die Öffentlichkeitsbeteiligung des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat zum Ziel, im Kontext der nuklearen Endlagerung „eine Lösung zu finden, die in einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen wird und damit auch von den Betroffenen toleriert werden kann“ (§ 5 Abs. 1 StandAG). Was hier wie eine Folge von Notwendigkeiten klingt, beinhaltet tatsächlich einen Konflikt zwischen der nationalen Aufgabe der Errichtung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle einerseits und regionalen Interessen andererseits. Aufgrund bisheriger (inter-)nationaler Erfahrungen mit Endlagervorhaben ist zu erwarten, dass ein solches Projekt von Anwohner:innen überwiegend kritisch gesehen oder abgelehnt wird. In der wissenschaftlichen und politischen Debatte ist man sich daher weitgehend einig, dass es neben …

Ganze Beschreibung lesen

Das Standortauswahlverfahren (StandAV) insgesamt und insbesondere die Öffentlichkeitsbeteiligung des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat zum Ziel, im Kontext der nuklearen Endlagerung „eine Lösung zu finden, die in einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen wird und damit auch von den Betroffenen toleriert werden kann“ (§ 5 Abs. 1 StandAG). Was hier wie eine Folge von Notwendigkeiten klingt, beinhaltet tatsächlich einen Konflikt zwischen der nationalen Aufgabe der Errichtung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle einerseits und regionalen Interessen andererseits. Aufgrund bisheriger (inter-)nationaler Erfahrungen mit Endlagervorhaben ist zu erwarten, dass ein solches Projekt von Anwohner:innen überwiegend kritisch gesehen oder abgelehnt wird. In der wissenschaftlichen und politischen Debatte ist man sich daher weitgehend einig, dass es neben einem fairen und nachvollziehbaren Auswahlprozess Bemühungen braucht, um die Belastungen, die durch den Bau, Betrieb sowie die Nachverschlussphase der Anlage entstehen, anzuerkennen und mit gezielten Maßnahmen zur sozio-ökonomischen Regionalentwicklung beizutragen. Vor diesem Hintergrund sollten möglichst frühzeitig im Gesamtverfahren Grundlagen ausgearbeitet werden, wie an regionale Bedürfnisse angepasste Konzepte aussehen könnten. Diese ‚Konzepte zur Förderung der Regionalentwicklung‘ sollen durch die Regionalkonferenzen erarbeitet werden, die das BASE in jeder nach § 14 Abs. 2 StandAG zur übertägigen Erkundung vorgeschlagenen Standortregion einrichtet. Die Arbeitsweise der Regionalkonferenzen, und damit auch die Art und Weise, wie durch die Regionalkonferenzen Entwicklungskonzepte erarbeitet werden, wird durch das StandAG nur teilweise definiert. Doch welche Grundlagen braucht es, um Konzepte zur Förderung der Regionalentwicklung aufstellen zu können? Diese Frage beantwortet das StandAG nicht eindeutig. Das Forschungsvorhaben setzt hier an. Es soll Grundlagen für die Entwicklung von Regionalkonzepten erarbeiten. Folgende Teil-Fragen stehen dabei im Fokus: 1) Was definiert ‚das Potenzial einer Region‘, also den Ist- und Soll-Zustand bei Regionalentwicklung? 2) Auf Basis welcher Daten wird ,das Potenzial einer Region‘ bemessen? 3) Wie macht man ‚Potenzial‘ über verschiedene Regionen hinweg vergleichbar? 4) Wie ist der Prozess hinter der Erstellung solcher Analysen? Ziel des Forschungsvorhabens ist zu klären, welche Fragen, Kategorien, Daten und Arbeitsschritte für die Erarbeitung von Konzepten zur regionalen Entwicklung zu berücksichtigen sind. Zudem ist zu prüfen, anhand welcher Parameter Regionalentwicklungskonzepte vergleichbar werden. Dieser komparative Aspekt ist vor allem für die Endlagersuche zentral, da solche Konzepte in mehreren Standortregionen parallel entwickelt werden. Letztlich sollen die Ergebnisse des Forschungsvorhabens den Regionalkonferenzen als Grundlage und Hilfestellung für ihre Arbeit dienen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Niedersachsen

Verlauf

  1. 22.03.2024 Ausschreibung veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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