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Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 11.03.2022

Konfokale High-End-Mikroskope

Auftraggeber: Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) · Neuherberg

Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit… hat den Auftrag für Labor- und Messtechnik im Landkreis München am 09.05.2022 vergeben, Zuschlag an Carl Zeiss Microscopy Deutschland GmbH. Eingegangen: 1 Angebot.

Summe
nicht plausibel
Angebote
1 Nur 1 Angebot
Zuschlag
09.05.2022

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 13.05.2022.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Labor- und Messtechnik: Konfokale High-End-Mikroskope
Wo
Landkreis München, Bayern
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
27.04.2022 bis 31.05.2022

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 13.05.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung von drei Mikroskopen. Das eine Gerät muss ein konfokales High-End-Forschungsmikroskop, speziell entwickelt für konfokale 4D- Aufnahmen, mit hoher Sensitivität und spektraler Flexibilität sein. Das System muss über ein intelligentes Detektionsprinzip und parallele Pixel-Detektion, sowie proben-schonendes Arbeiten an dynamischen Prozessen auf großem Sehfeld zusammen mit Superauflösung und kurzen Aufnahmezeiten verfügen. Des Weiteren muss das System die Beobachtung von verschiedensten Zelltypen oder Immunzellen über einen langen Zeitraum ohne äußere Beeinflussung als auch unter Beeinflussung von Infektionen durch das sogenannte "Life Cell Imaging" ermöglichen. Das Mikroskop muss mindestens 4 verschiedene Fluorophore gleichzeitig detektieren und unterscheiden können. Mithilfe des Systems werden Genexpressionsstudien von murinen Organschnitten …

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Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung von drei Mikroskopen. Das eine Gerät muss ein konfokales High-End-Forschungsmikroskop, speziell entwickelt für konfokale 4D- Aufnahmen, mit hoher Sensitivität und spektraler Flexibilität sein. Das System muss über ein intelligentes Detektionsprinzip und parallele Pixel-Detektion, sowie proben-schonendes Arbeiten an dynamischen Prozessen auf großem Sehfeld zusammen mit Superauflösung und kurzen Aufnahmezeiten verfügen. Des Weiteren muss das System die Beobachtung von verschiedensten Zelltypen oder Immunzellen über einen langen Zeitraum ohne äußere Beeinflussung als auch unter Beeinflussung von Infektionen durch das sogenannte "Life Cell Imaging" ermöglichen. Das Mikroskop muss mindestens 4 verschiedene Fluorophore gleichzeitig detektieren und unterscheiden können. Mithilfe des Systems werden Genexpressionsstudien von murinen Organschnitten als auch 3D Organoide unterschiedlicher Gewebe mittels fluoreszenzbasierter Multiplex Assays analysiert. Das zweite Gerät muss ein konfokales Laser-Scanning-Mikroskop speziell entwickelt für konfokale 4D- Aufnahmen mit hoher Sensitivität und spektraler Flexibilität sein. Es muss über ein intelligentes Detektionsprinzip und parallele Pixel- Detektion, sowie probenschonendes Arbeiten an dynamischen Prozessen auf großem Sehfeld zusammen mit Superauflösung und kürzesten Aufnahmezeiten verfügen. Dieses Gerät muss zum einen die Beobachtung von verschiedensten Zelltypen über einen langen Zeitraum ohne äußere Beeinflussung als auch unter Beeinflussung von Infektionen durch das sogenannte "Life Cell Imaging" ermöglichen. Nachdem sich einige der Experimente über einen langen Beobachtungszeitraum erstrecken, ist eine optimale Bildgebung trotz geringer Lichtintensität unverzichtbar, um ein Ausbleichen der Fluorophore oder Phototoxizität zu verhindern. Auch Genexpressionsstudien von murinen Gehirnschnitten als auch 3D Gehirn Organoid Schnitten für fluoreszente Multiplex Assay Anwendung sowie Calcium Imaging in Neuronen werden Anwendung finden. Außerdem ist es für uns entscheidend mindestens bis zu 10 verschiedene Fluorophore gleichzeitig detektieren und unterscheiden zu können. Um die Darstellung des Kalziumeinstroms in Neuronen mittels Calcium Imaging messen zu können ist ein besonders schnelles System (>=48 Bildern pro Sekunde) und einer sehr guten Auflösung notwendig. Außerdem wird die Virusexpression in diversen Gehirnarealen untersucht, was nur mit einer sehr hohen Sensitivität zu erreichen ist. Als drittes Gerät ist die Anschaffung eines automatisierten inversen Mikroskopsystems ("boxed" Mikroskop) auf Basis eines Weitfeld- und konfokalen Laser-Scanning-Forschungsmikroskops geplant. Dieses System muss bei der Untersuchung von zellulären und subzellulären Interaktionen in größerem Durchsatz (Large Scale Wirkstoffscreenings/High Content Imaging) und über längere Beobachtungszeiträume (Live-Cell imaging) unterstützen. Das Gerät muss leicht zu dekontaminieren sein und dem Experimentator durch die systembedingte Unabhängigkeit und Automatisierung Sicherheit bietet. Daher müssen die Bildaufnahmen in einem geschlossenen, automatisierten System durchgeführt werden, welches intern über eine UV-Lampe verfügen muss, um den Experimentierbereich am Ende des Vorgangs zu dekontaminieren und somit den optimalen Schutz für den Anwender bietet.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Bundesland
Bayern
NUTS
DE21H

Verlauf

  1. 11.03.2022 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 13.05.2022 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Carl Zeiss Microscopy Deutschland GmbH erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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