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Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 22.05.2025

Kauf eines Operations-Mikroskops (Kinevo 900)

Auftraggeber: LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München) · München

LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München) hat den Auftrag für Labor- und Messtechnik in München vergeben (Bekanntmachung vom 22.05.2025), Zuschlag an Carl Zeiss Meditec AG. Eingegangen: 1 Angebot.

Zuschlag an

Carl Zeiss Meditec AG Jena

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
1 Nur 1 Angebot
Zuschlag
22.05.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 22.05.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Labor- und Messtechnik: Kauf eines Operations-Mikroskops (Kinevo 900)
Wo
München, Bayern
Wer kann anbieten
Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.05.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

I. Zum Sachverhalt Beschafft werden soll für die Klinik und Poliklinik für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie ein neues chirurgisches Operationsmikroskop für die präzise und sichere OP-Durchführung. Die Anschaffung wurde noch nicht getätigt und wird erst bei beschwerdefreiem Verlauf dieser Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgen. An dieses Mikroskop werden folgende unverzichtbare Kriterien gestellt: - Das Mikroskop muss insbesondere für den Einsatz in der Super-Mikrochirurgie über eine aktive elektronische Schwingungsdämpfung verfügen für eine hohe Stabilität der Mikroskop-Sicht bei starken Vergrößerungen und hohen optischen Auflösungen. Durch diese Dämpfung werden durch Vibrationen und Erschütterungen verursachte Verzerrung von Bildern vermindert. In der rekonstruktiven Mikrochirurgie im Kopf-Hals-Bereich in der Anastomosen häufig an sehr dünnlumigen Gefäßen erfolgen sowie in der …

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I. Zum Sachverhalt Beschafft werden soll für die Klinik und Poliklinik für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie ein neues chirurgisches Operationsmikroskop für die präzise und sichere OP-Durchführung. Die Anschaffung wurde noch nicht getätigt und wird erst bei beschwerdefreiem Verlauf dieser Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgen. An dieses Mikroskop werden folgende unverzichtbare Kriterien gestellt: - Das Mikroskop muss insbesondere für den Einsatz in der Super-Mikrochirurgie über eine aktive elektronische Schwingungsdämpfung verfügen für eine hohe Stabilität der Mikroskop-Sicht bei starken Vergrößerungen und hohen optischen Auflösungen. Durch diese Dämpfung werden durch Vibrationen und Erschütterungen verursachte Verzerrung von Bildern vermindert. In der rekonstruktiven Mikrochirurgie im Kopf-Hals-Bereich in der Anastomosen häufig an sehr dünnlumigen Gefäßen erfolgen sowie in der Lymphchirurgie im Kopf-Hals-Bereich ist es zwingend erforderlich, dass extrem hohe Vergrößerungen schwingungsfrei nutzbar sind. Durch die aktive elektronische Schwingungsdämpfung werden durch Vibrationen und Erschütterungen verursachte Verzerrung von Bildern vermindert. Ferner wird eine durchgehend klare und präzise Visualisierung gewährleistet, die einen effizienten Arbeitsablauf während der Operation unterstützt. - Ferner wird zwingend ein Integriertes 4K 3D Kamera Hybrid System benötigt. Hierdurch wird es dem gesamten OP-Team ermöglicht, ergonomisch über einen großen und hochauflösenden 3D 4K-Monitor zu operieren, ohne in die Okulare schauen zu müssen. Dies stellt insbesondere bei komplexen längeren Eingriffen eine deutliche Erleichterung für das OP-Team dar, das muskulär weniger belastet wird als in einer gebückten Haltung. Der Eingriff ist so präziser durchführbar, weil das das gesamte OP-Team die Operation präziser mitverfolgen kann, als es mit der konventionellen 2D-Visualisierung möglich ist. - Ferner durch die Hybridfunktionalität während des Eingriffs zwischen digitaler Visualisierung und konventioneller Nutzung gewechselt bzw. beide parallel verwendet werden. Dies ist notwendig damit nicht nur das gesamt OP-Team (OP-Pflege und Operierende), sondern auch Studierende simultan die Operation beobachten und teilhaben kann. - Das OP-Mikroskop muss die Möglichkeit aufweisen, robotisch mit Hilfe des Fußschaltpultes eine Gewebsstruktur im Situs von unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten zu können, ohne das Mikroskop jedes Mal mit beiden Händen neu zu positionieren und auf den Punkt fokussieren zu müssen. Dies ermöglicht es dem Chirurgen, präziser zu fokussieren und den Eingriff zu beschleunigen. Beide Hände bleiben so permanent im Operationsfeld, was den Operationsablauf erheblich erleichtert. - Ferner muss das Mikroskop über eine PositionMemory verfügen, die das Wiederfinden bestimmter Positionen während der Operation erleichtert. Auch dies erleichtert dem Chirurgen den Eingriff und spart Zeit während der Operation. - Die Steuerung des Mikroskops muss mittels eines Joysticks am Fußschalter erfolgen können, der die Auswahl verschiedener Bewegungsmodis bietet. Dadurch lässt das Mikroskop sich ohne Handeinsatz in allen Achsen steuern und Großteils bedienen. - Das OP-Mikroskop hat vier vollintegrierte intraoperative Fluoreszenzoptionen (fluoreszenzbasierte Video-Angiografie mit einem Tool zur Beurteilung des Blutflusses IR800 mit FLOW800, Visualisierung mit Protoporphyrin IX (PPIX) (BLUE400) und YELLOW 560) vorzuweisen. Erst hierdurch ist es möglich Lymphchirurgie mit Lymphovenösen Anastomosen mit höchster Präzision und höchster Auslösung zu operieren. Weiterhin kann hierdurch die Durchgängigkeit von Anastomosen ohne die Verwendung von Röntgenstrahlung erfolgen. Die Fluoreszenzmodule ermöglichen intraoperativ eine präzise Beurteilung der Perfusion des mikrochirurgsich anastomosierten Transplantates. Zudem kann hierüber in der Behandlung von Erkrankungen des Kieferknochens eine hochgenaue Diferenzierung von pathologisch verändertem Knochengewebe erfolgen. - Zwingend benötigt wird ein zusätzlicher 3D HD-Monitor direkt am Hauptgerät. Dies erleichtert das Mitbeobachten oder die Assistenz ohne einen weiteren externen Monitor. - Der Arbeitsbereich muss 200-625 mm betragen. - Die Sterihülle muss automatisches luftabgesaugt werden können. - Dokumentation per Streaming. Hierdurch kann u.a. durch Echtzeitstreaming auf eine VR-Brille Studierende auch außerhalb des Operationssaals die Operation mitverfolgen, was die klinische Lehre erheblich optimiert. - Live-Videostreaming über LAN oder WLAN Direktes Streaming der Videodaten auf ein Netzwerkverzeichnis spart Zeit bei der Nachbereitung und Dokumentation der Operationen. Durch das optionale Streaming in geringerer Auflösung können wertvoller Speicherplatz eingespart und die Kosten für Datenspeicherung gesenkt werden. Das Streaming auf ein iPad oder ein iPhone erleichtert die Datenbearbeitung nach der Operation, beispielsweise in der Vorbereitung von Kongress- oder Vorlesungspräsentationen. Die Option des Echtzeitstreamings und hierdurch für Studierende gegebene Möglichkeit die Eingriffe außerhalb des Operationssaals mitzuverfolgen optimiert die klinische Lehre erheblich. - Nach den vorliegenden Informationen verfügt auschließlich das KINEVO 900 System von Zeiss, das speziell für neuro- und spinalchirurgische Eingriffe entwickelt wurde, über diese zwingend notwendigen Kriterien, vgl. hierzu die Anlagen. Dies wurde durch eine europäische Markterkundung im Vorfeld der ex-ante Transparenzbekanntmachung überprüft. Die Anschaffung wurde noch nicht getätigt und wird erst bei beschwerdefreiem Verlauf dieser Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgen.

Erfüllungsort

Ort
81377 München
Kreis
München
Bundesland
Bayern
NUTS
DE212

Verlauf

  1. 22.05.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Carl Zeiss Meditec AG erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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