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Abgelaufen Öffentliche Ausschreibung (national) · veröffentlicht am 22.07.2026

KARLchem - Die vierte Reinigungsstufe und Transformationsprodukte: Chemikaliensicherheit unter der KARL

Auftraggeber: Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle · Dessau-Roßlau

Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle hat einen Auftrag für „KARLchem - Die vierte Reinigungsstufe und Transformationsprodukte: Chemikaliensicherheit unter der KARL“ in Dessau-Roßlau ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 27.08.2026. Ergebnis noch nicht veröffentlicht.

Die Angebotsfrist endete am 27.08.2026, 14:00 Uhr. Frist abgelaufen

Die Angebote werden geprüft. Das Ergebnis ist noch nicht veröffentlicht. Sobald es erscheint, steht es hier.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
KARLchem - Die vierte Reinigungsstufe und Transformationsprodukte: Chemikaliensicherheit unter der KARL
Wo
Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt
Bis wann
Angebotsfrist 27.08.2026, 14:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 30.09.2026, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Um die Auswirkungen der durch die neue KARL eingeführten oxidativen 4. RS auf die Chemikaliensicherheit fundiert bewerten und mögliche Handlungsoptionen ableiten zu können, soll eine Literaturrecherche durchgeführt werden. Diese soll folgende Aspekte beinhalten: - Welche oxidativen Verfahren werden bereits eingesetzt und welche werden voraussichtlich in der 4. RS zur Anwendung kommen? - Was ist über die Bildung von TPs aus Pflanzenschutz-, Biozid- und Arzneimittel-Wirkstoffen und REACH Chemikalien durch eine oxidative 4. RS bekannt? Was sind relevante Einflussfaktoren (bspw. Ozondosis)? - Wie gut sind die üblichen Verfahren zur biologischen Nachbehandlung geeignet, um TPs zurückzuhalten? - Welche TPs sind besonders besorgniserregend und welche Strukturelemente der Ausgangssubstanz neigen verstärkt zu deren Bildung? Welche Reaktionen finden dabei statt? - Wie ist der Forschungsstand zum …

Ganze Beschreibung lesen

Um die Auswirkungen der durch die neue KARL eingeführten oxidativen 4. RS auf die Chemikaliensicherheit fundiert bewerten und mögliche Handlungsoptionen ableiten zu können, soll eine Literaturrecherche durchgeführt werden. Diese soll folgende Aspekte beinhalten: - Welche oxidativen Verfahren werden bereits eingesetzt und welche werden voraussichtlich in der 4. RS zur Anwendung kommen? - Was ist über die Bildung von TPs aus Pflanzenschutz-, Biozid- und Arzneimittel-Wirkstoffen und REACH Chemikalien durch eine oxidative 4. RS bekannt? Was sind relevante Einflussfaktoren (bspw. Ozondosis)? - Wie gut sind die üblichen Verfahren zur biologischen Nachbehandlung geeignet, um TPs zurückzuhalten? - Welche TPs sind besonders besorgniserregend und welche Strukturelemente der Ausgangssubstanz neigen verstärkt zu deren Bildung? Welche Reaktionen finden dabei statt? - Wie ist der Forschungsstand zum Abbau von PFAS in einer oxidativen 4. RS - insbesondere solcher, die als Wirkstoffe fungieren und TFA freisetzen können? - Gibt es etablierte Methoden, um die Transformation von Chemikalien unter oxidativen Bedingungen - insbesondere unter den Bedingungen einer vierten Reinigungsstufe - zu untersuchen? Lassen sich diese gegebenenfalls zu einer OECD-Prüfrichtlinie weiterentwickeln oder in bestehende Richtlinien integrieren? Wären solche Methoden zudem für ein Hochdurchsatz-Screening geeignet? - Welche Methoden - iinsbesondere schnell durchzuführende und tierversuchsfreie Verfahren (Stichwort ‚New Approach Methodologies‘ (NAMs)) - eignen sich besonders, um eine mögliche Toxizitätssteigerung durch eine oxidative vierte Reini-gungsstufe zu untersuchen? - Gibt es methodische Ansätze eine potenzielle Zunahme der Persistenz oder eine Steigerung der Mobilität von Transformationsprodukten gegenüber ihren Aus-gangsstoffen zu untersuchen? Gefragt sind hier insbesondere schnell umsetzbare Screening-Verfahren für komplexe Stoffmischungen, die ohne eine vorherige Einzelstoffidentifizierung auskommen. - Welche Insilico-Verfahren (z.B. QSAR-Modelle) gibt es, um oxidative TPs und deren Abbaupfade vorherzusagen? Würden sich diese bereits eignen, um problematische TPs mit hoher Wahrscheinlichkeit zu prognostizieren oder auszuschließen? Welcher Forschungsbedarf besteht hier gegebenenfalls noch? - Was sind vielversprechende Möglichkeiten, die Bildung potenziell problematischer Transformationsprodukte zu minimieren oder diese insbesondere bei der Trink-wasseraufbereitung und beim Water Reuse zurückzuhalten? Da besonders die ersten beiden Aspekte schon umfangreich beforscht wurden, sollte sich hier bevorzugt auf Reviews gestützt werden, um mehr Zeit für die Recherche der anderen Themenkomplexe zur Verfügung zu haben. Auch die schon vorliegenden Ergebnisse des UBA REFOPLAN-Projektes „Spurenstoffsurvey“ sollten hier mit einfließen. Das finale Ziel ist es, die Ergebnisse als wissenschaftliche Publikation (‚Review‘) zu veröffentlichen. Damit der zeitlich schwer einschätzbare Reviewprozess den Abschluss des Vorhabens nicht verzögert, ist als Abschlussdokument ein Bericht in englischer Sprache vorzulegen, der als Grundlage für den Review dienen soll, aber nicht separat veröffentlicht wird. Idealerweise erfolgt die Einreichung des Reviews vor Abschluss des Gutachtens, eine Co-Autorenschaft von UBA-Mitarbeitenden ist angestrebt. Die näheren fachlichen Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Dessau-Roßlau (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Sachsen-Anhalt

Verlauf

  1. 22.07.2026 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 30.09.2026 Bekanntmachung geändert · Das Vergabeverfahren wurde eingestellt
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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