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Zuschlag erteilt Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 06.02.2026

Inbetriebnahmemanagement

Auftraggeber: Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung · München

Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen im Landkreis Tübingen am 09.06.2026 vergeben, Zuschlag an WPW GmbH. Eingegangen: 4 Angebote.

Zuschlag an

WPW GmbH Saarbrücken

Summe
nicht plausibel
Angebote
4
Zuschlag
09.06.2026

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 11.06.2026.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: Inbetriebnahmemanagement
Wo
Landkreis Tübingen, Baden-Württemberg
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Laufzeit
44 Monate

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 11.06.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik am Max-Planck-Campus Tübingen erhält einen modernen Erweiterungsneubau. Dieser umfasst Büro- und Kommunikationsflächen, ein Foyer als Versammlungsstätte, verschiedene Laborbereiche, Seminarzonen sowie ein spezialisiertes Hochhygienelabor. Die Erweiterung erfolgt in zwei Gebäudeteilen, die untereinander und mit dem Bestand verbunden werden. Das Baufeld (ca. 7.500 m²) grenzt an die Paul-Ehrlich-Straße, den Max-Planck-Ring sowie an bestehende Campusgebäude und weist einen Höhenunterschied von ca. 8 Metern auf. Auf dem Baufeld befinden sich derzeit eine zweigeschossige Parkpalette, ein Parkplatz, eine Einhausung für Entsorgungscontainer sowie Garagen. Die Baufeldfreimachung, inklusive Abbruch der bestehenden Anlagen und Interimslösungen für die Ver- und Entsorgung des Neubaus und der Nachbarinstitute, ist Teil des Projekts und soll vor der …

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Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik am Max-Planck-Campus Tübingen erhält einen modernen Erweiterungsneubau. Dieser umfasst Büro- und Kommunikationsflächen, ein Foyer als Versammlungsstätte, verschiedene Laborbereiche, Seminarzonen sowie ein spezialisiertes Hochhygienelabor. Die Erweiterung erfolgt in zwei Gebäudeteilen, die untereinander und mit dem Bestand verbunden werden. Das Baufeld (ca. 7.500 m²) grenzt an die Paul-Ehrlich-Straße, den Max-Planck-Ring sowie an bestehende Campusgebäude und weist einen Höhenunterschied von ca. 8 Metern auf. Auf dem Baufeld befinden sich derzeit eine zweigeschossige Parkpalette, ein Parkplatz, eine Einhausung für Entsorgungscontainer sowie Garagen. Die Baufeldfreimachung, inklusive Abbruch der bestehenden Anlagen und Interimslösungen für die Ver- und Entsorgung des Neubaus und der Nachbarinstitute, ist Teil des Projekts und soll vor der GWK-Genehmigung erfolgen. Die Nutzfläche (NF 1-6) beträgt für den Labor- und Büroteil (Bauteil 1) 5.107 m² und für das Hochhygienelabor (Bauteil 2) 1.926 m², insgesamt 7.033 m². Die voraussichtlichen Bauwerkskosten (KG 300+400) belaufen sich auf rund 80 Mio. € netto, die Gesamtbaukosten (KG 200-700, ohne KG 611/612) auf ca. 112 Mio. € netto. Das Institutsgebäude gliedert sich in zwei Untergeschosse (Lager, Technik, Labore, Büros), ein Erdgeschoss (Büros, Seminarräume, Labore) sowie mehrere Obergeschosse mit weiteren Büro-, Labor- und Besprechungsräumen. Das Hochhygienelabor umfasst Quarantäne-, Labor- und Technikbereiche sowie spezielle Zonen für SPF-Experimente und -Zucht. Die technische Gebäudeausrüstung ist auf einen modernen Forschungsbetrieb ausgelegt. Die Abwasserentsorgung erfolgt über getrennte Systeme für Schmutz-, Labor- und Tierabwasser. Die Regenwasserableitung erfolgt über begrünte Dächer und eine innenliegende Druckentwässerung. Die Trinkwasserversorgung ist je Gebäude separat ausgeführt, mit dezentraler Warmwasserbereitung und Strängen für Labor- und Notduschen. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Fernwärmeanbindung (Blockheizkraftwerk), ergänzt durch verschiedene Heizsysteme wie Betonkerntemperierung, Heiz-/Kühldecken und Fußbodenheizung. Für die Labore und Tierhaltungsbereiche stehen Lüftungsanlagen mit HEPA-Filtern und Sonderabluft zur Verfügung. Die Kälteversorgung erfolgt über Kaltwassersätze und spezielle Kühlgeräte für Server und Labore. Druckluft und technische Gase werden zentral bereitgestellt, mit CO₂-Entnahmestellen und Gaswarnanlagen. Die Gebäudeautomation umfasst zahlreiche Datenpunkte für Anlagen- und Raumautomation sowie zentrale Management- und Automationsstationen. Die Labortechnik beinhaltet zentrale und dezentrale Gasversorgung, Abzüge und Gefahrstoffschränke. Die Elektroinstallation umfasst Mittel- und Niederspannung, Sicherheits- und Brandschutztechnik sowie Steuerungen für Brandschutz- und Fluchtwege. Der Rückbau und Neubau erfolgen bei laufendem Institutsbetrieb. Die angrenzenden Institute müssen während der Bauphase weitgehend uneingeschränkt weiterarbeiten können. Dies erfordert eine besonders sorgfältige Abstimmung, effizientes Schnittstellenmanagement und intensive Kommunikation im Planungsteam. Die Belange des öffentlichen Bauherrn sowie alle einschlägigen Regelwerke sind zu beachten. Vom Inbetriebnahmemanager wird umfassende Erfahrung in der Koordination und Dokumentation komplexer Inbetriebnahmeprozesse erwartet. Im Fokus stehen die Koordination der Projektbeteiligten (Planer, ausführende Firmen, Sachverständige, Nutzer, Bauherr), ein nachhaltiger und energieeffizienter Betrieb sowie eine vollständige und nachvollziehbare Inbetriebnahmedokumentation. Ein hohes Interesse und Engagement für das Projekt werden vorausgesetzt.

Erfüllungsort

Ort
72076
NUTS
DE142

Verlauf

  1. 06.02.2026 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 11.06.2026 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat WPW GmbH erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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