IGS Linden, Hannover - Gesamtsanierung, Umstrukturierung und Teilneubau - Tragwerksplanung
Auftraggeber: Landeshauptstadt Hannover - Fachbereich Gebäudemanagement · Hannover
Landeshauptstadt Hannover - Fachbereich Gebäudemanagement hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Hannover ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 02.10.2025 möglich. Bisher kein Ergebnis gefunden.
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Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: IGS Linden, Hannover - Gesamtsanierung, Umstrukturierung und Teilneubau - Tragwerksplanung
- Wo
- Hannover, Region Hannover, Niedersachsen
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 02.10.2025, 09:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 01.12.2025 bis 31.12.2040
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.08.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Hauptstandort der IGS Linden soll umfassend saniert, zu einer inklusiven, barrierefreien und zeitgemäßen Ganztagsschule ausgebaut werden, die den heutigen Anforderungen an eine integrierte Gesamtschule entspricht. Der Planung und Sanierung wurde bereits ein Beteiligungsverfahren inklusive Machbarkeitsstudie sowie eine umfangreiche Bestandsanalyse im Hinblick auf die geplante Neuordnung und Sanierung der IGS Linden vorangestellt. Die Ergebnisse und Erkenntnisse daraus wurden unter Berücksichtigung der Interessen verschiedener Akteursgruppen in einem abgestimmten Nutzungskonzept festgehalten. Dieses Konzept dient als Grundlage für die Umsetzung der Maßnahme und ist in der weiteren Planung von der Objektplanung fortzuschreiben. Die Aufgabenstellung umfasst die Grundleistung der Tragwerksplanung der Leistungsphasen 1-6 gem. § 51 HOAI 2021 sowie nach Erfordernis ggf. Besondere Leistungen …
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Der Hauptstandort der IGS Linden soll umfassend saniert, zu einer inklusiven, barrierefreien und zeitgemäßen Ganztagsschule ausgebaut werden, die den heutigen Anforderungen an eine integrierte Gesamtschule entspricht. Der Planung und Sanierung wurde bereits ein Beteiligungsverfahren inklusive Machbarkeitsstudie sowie eine umfangreiche Bestandsanalyse im Hinblick auf die geplante Neuordnung und Sanierung der IGS Linden vorangestellt. Die Ergebnisse und Erkenntnisse daraus wurden unter Berücksichtigung der Interessen verschiedener Akteursgruppen in einem abgestimmten Nutzungskonzept festgehalten. Dieses Konzept dient als Grundlage für die Umsetzung der Maßnahme und ist in der weiteren Planung von der Objektplanung fortzuschreiben. Die Aufgabenstellung umfasst die Grundleistung der Tragwerksplanung der Leistungsphasen 1-6 gem. § 51 HOAI 2021 sowie nach Erfordernis ggf. Besondere Leistungen in der Leistungsphase 8 und die Beurteilung des konstruktiven Bandschutzes von Bauteilen. Die Umsetzung der Maßnahme beinhaltet die Zusammenführung der Sek I und Sek II an einem Standort, die umfassende Neustrukturierung und Sanierung der Bestandsgebäude „Am Lindener Berge 11 und 12“, einen Erweiterungsneubau sowie die Neugestaltung der Außenanlagen. Aufgrund der geringen Grundstücksgröße ist es erforderlich, die Gebäudestruktur und die Binnenstruktur der Gebäude gemeinsam mit den Außenanlagen zu planen. Unter Berücksichtigung der erforderlichen Verkehrsflächen (Zufahrten, Fahrrad-, Kfz-Stellplätze etc.) gilt es, eine interdisziplinäre Gestaltung zu finden. Ein zentraler Planungsansatz ist die Entwicklung von innen nach außen mit Fokus auf funktionale Zusammenhänge innerhalb der Schule. Die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzenden stehen im Zentrum der Planung, ebenso die Orientierung an den baulichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten des Bestandes. So liegt neben der Notwendigkeit eines kontinuierlichen und über die Leistungsphasen fortgeführten Beteiligungsprozesses ein weiterer Schwerpunkt auf der nutzergerechten Bedarfsplanung insbesondere bei Detaillösungen für neue pädagogische Ansätze wie z.B. Clusterbildung und Lernlandschaften mit neuen Raumkonzepten. Wie die vorangestellte Machbarkeitsstudie ergab, kann durch eine sinnvolle Umnutzung der bestehenden Räumlichkeiten die Sekundarstufe II am Hauptstandort abgebildet werden. Der erforderliche Mehrbedarf an weiteren Räumen kann auf dem Grundstück an Stelle der bestehenden Modulanlage zuzüglich des Fußball- und Basketballfeldes verortet werden. Grundvoraussetzung dafür ist ein Ersatz der entfallenden Schulhofflächen auf den neu entstehenden Dachflächen. Aufgrund der höheren Schülerzahlen am Standort wurden in der Machbarkeit weitere Dachflächen für eine Schulhofnutzung vorgesehen, um Bedarfe zu decken und Potenziale zu nutzen. Diese Grundannahme macht wiederum im hohen Maß eine stark inhaltliche Verknüpfung der Disziplinen Hochbau und Tragwerksplanung notwendig. Da die Barrierefreiheit in der gesamten Schule sowie in den Außenanlagen derzeit nicht gegeben ist, ist ein weiterer wichtiger Bestandteil dieser Aufgabe die Überplanung der Hauptzugänge sowie der internen Wegebeziehungen einschließlich der vertikalen Erschließungen über Aufzüge. Der Planungsansatz mit Ausbau und Nutzung im sogenannten „Kleinen Haus“, Am Lindener Berge 12, bedarf einer vorherigen Prüfung und Abstimmung auf Vereinbarkeit mit dem Denkmalschutz. Ziel ist es, Eingriffe in die denkmalgeschützte Bausubstanz zu reduzieren, sorgsam abzuwägen und dennoch eine zukunftsfähige Struktur für die Beschulung zu entwickeln. Die Ausführung der Gesamtsanierung und Teilerweiterung können voraussichtlich nicht in einem Zuge durchgeführt werden. Daher sind mehrere Bauabschnitte im Hinblick auf Kosten, Termine sowie Organisation und Auslagerung des Schulbetriebs sinnvoll zu planen. Jeder Bauabschnitt muss in sich stimmig funktionieren und abgeschlossen werden können. Zum Schutz der Schulgemeinschaft während der Sanierung ist deshalb eine erhöhte Kommunikation und Abstimmung mit der Schule bezüglich des störungsfreien Schulbetriebs während der Bauzeit, einer geeigneten Wegeführung und Baustelleneinrichtung notwendig. Für die Auslagerung des Schulbetriebs sind zu gegebenen Zeitpunkt mehrere Varianten zu prüfen, sofern eine aktuell bauseits zu prüfende Auslagerungsmöglichkeit nicht zum Tragen kommen könnte.
Erfüllungsort
- Ort
- 30449 Hannover
- Kreis
- Region Hannover
- Bundesland
- Niedersachsen
- NUTS
- DE929
Verlauf
- 22.08.2025 Ausschreibung veröffentlicht
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