Identifikation und Quantifizierung anthropogener Einflussgrößen auf Radon in der Bodenluft im urbanen Raum
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Salzgitter ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 20.06.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 3623S12216 - Identifikation und Quantifizierung anthropogener Einflussgrößen auf Radon in der Bodenluft im urbanen Raum
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Identifikation und Quantifizierung anthropogener Einflussgrößen auf Radon in der Bodenluft im urbanen Raum
- Wo
- Salzgitter, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 20.06.2023, 09:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 18.07.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Bundesamt für Strahlenschutz unterstützt die Bundesländer im Rahmen seiner wissenschaftlichen Aufgaben bei der Ausweisung von Radon-Vorsorgegebieten nach §121 Strahlenschutzgesetz i.V.m. §153 Strahlenschutzverordnung durch räumliche Prognosen der Radon-Referenzwertüberschreitung. Eine zentrale Rolle bei dieser Prognose nimmt dabei das geogene Radonpotenzial ein, welches die Verfügbarkeit von Radon zur Exhalation an der Oberfläche und zur Infiltration in Gebäude beschreibt. Städtische Räume, in denen rund 75 % der Bevölkerung Deutschlands leben, weisen jedoch oftmals erhebliche Überprägungen der ursprünglichen Naturraumeigenschaften auf, d.h. die tatsächlichen Eigenschaften (Geologie, Boden etc.) weichen unter Umständen von den in Karten dargestellten und zur Prognose verwendeten Eigenschaften ab. Als wesentliche Überprägungen zu nennen sind insbesondere die Veränderung des …
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Das Bundesamt für Strahlenschutz unterstützt die Bundesländer im Rahmen seiner wissenschaftlichen Aufgaben bei der Ausweisung von Radon-Vorsorgegebieten nach §121 Strahlenschutzgesetz i.V.m. §153 Strahlenschutzverordnung durch räumliche Prognosen der Radon-Referenzwertüberschreitung. Eine zentrale Rolle bei dieser Prognose nimmt dabei das geogene Radonpotenzial ein, welches die Verfügbarkeit von Radon zur Exhalation an der Oberfläche und zur Infiltration in Gebäude beschreibt. Städtische Räume, in denen rund 75 % der Bevölkerung Deutschlands leben, weisen jedoch oftmals erhebliche Überprägungen der ursprünglichen Naturraumeigenschaften auf, d.h. die tatsächlichen Eigenschaften (Geologie, Boden etc.) weichen unter Umständen von den in Karten dargestellten und zur Prognose verwendeten Eigenschaften ab. Als wesentliche Überprägungen zu nennen sind insbesondere die Veränderung des natürlichen Bodenaufbaus (z.B. durch Baumaßnahmen, Bombentrichter), veränderte hydrologische Verhältnisse (z.B. Absenkung Grundwasserspiegel), Bodenversiegelung, Existenz von technischer Versorgungsinfrastruktur (z.B. Wasserleitungen) und Verkehrsinfrastruktur (z.B. U-Bahn). Diese anthropogenen Überprägungen können Einfluss auf die Verfügbarkeit von Radon im Untergrund haben. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Prüfung, ob ein nennenswerter Einfluss der genannten Einflussgrößen auf das geogene Radonpotenzial sowie die Radon-Innenraumkonzentration besteht und, falls ja, diesen Einfluss zu quantifizieren. Mit den Erkenntnissen dieses Vorhabens soll die bestehende Bewertung der Radongefährdung für den urbanen Raum überprüft und ggf. optimiert werden (z.B. durch Identifikation und ggf. Einbindung relevanter Prädiktoren in Prognosemodelle). Die Ziele des Vorhabens sollen durch eine hinreichende Anzahl von Radon-Bodenluft und -Innenraummessungen in Kombination mit räumlichen Analysen relevanter anthropogener Faktoren erreicht werden. Die Einflüsse von Störgrößen wie Gebäudeeigenschaften (Etage, Gebäudealter, Bauweise etc.) oder natürliche räumliche Variabilität des geogenen Radonpotenzials (z.B. aufgrund von Geologie) sollen durch die Wahl eines entsprechenden Studiendesigns und der Berücksichtigung der entsprechenden Daten (hochaufgelöste geologische Kartengrundlagen) möglichst ausgeschlossen werden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 11.05.2023 Ausschreibung veröffentlicht
- 18.07.2023 Bekanntmachung geändert · Das Vergabeverfahren wurde eingestellt
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