Hochwasserableitung Münzbach
Auftraggeber: Universitätsstadt Freiberg Dezernat Stadtentwicklung und Bauwesen Tiefbauamt · Freiberg
Universitätsstadt Freiberg Dezernat Stadtentwicklung und Bauwesen… hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen im Landkreis Mittelsachsen am 13.10.2021 vergeben, Zuschlag an Dr.-Ing. Heinrich Ingenieurgesellschaft mbH und MOLL-prd GmbH & Co. KG Planungsgesellschaft für Rohrvortrieb und Dükerbau. Zuschlagssumme laut Bekanntmachung: 1.061.643,98 €. Eingegangen: 3 Angebote.
Dr.-Ing. Heinrich Ingenieurgesellschaft mbH Freiberg
MOLL-prd GmbH & Co. KG Planungsgesellschaft für Rohrvortrieb und Dükerbau Schmallenberg
- Summe
- 1.061.643,98 €
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 13.10.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 22.10.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Hochwasserableitung Münzbach
- Wo
- Landkreis Mittelsachsen, Sachsen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 01.09.2021 bis 31.12.2023
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.10.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungAuf der Grundlage des Hochwasserschutzkonzeptes der Stadt Freiberg für den Münzbach als Gewässer II. Ordnung und den bisher durchgeführten Fachplanungen zu verschiedenen Hochwasserschutzmaßnahmen ergibt sich für die Erreichung des angestrebten Schutzziels HQ100 für das Stadtgebiet von Freiberg die Notwendigkeit, den kompletten Hochwasserabfluss des Münzbach bis zu einem HQ100 aus der Hochwasserentlastungsanlage (HWEA) Münzbach abzuleiten. Lediglich eine Grundbelastung von 200 l/s soll dauerhaft im weiteren Verlauf des Münzbachs verbleiben. Das Gesamtbauwerk wird folgende Teile beinhalten: — ein Ausleitungs- und Auslaufbauwerk, — ein Ableitungsstollen der Dimension DN 1600 bis DN 2000, ein- oder zweiteilig, in geschlossener Bauweise hergestellt, — entweder ein Zwischenschacht im Verlauf des Stollens zur Energieumwandlung und gegebenenfalls mit Dimensionswechsel, — oder ein Tosbecken zur …
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Auf der Grundlage des Hochwasserschutzkonzeptes der Stadt Freiberg für den Münzbach als Gewässer II. Ordnung und den bisher durchgeführten Fachplanungen zu verschiedenen Hochwasserschutzmaßnahmen ergibt sich für die Erreichung des angestrebten Schutzziels HQ100 für das Stadtgebiet von Freiberg die Notwendigkeit, den kompletten Hochwasserabfluss des Münzbach bis zu einem HQ100 aus der Hochwasserentlastungsanlage (HWEA) Münzbach abzuleiten. Lediglich eine Grundbelastung von 200 l/s soll dauerhaft im weiteren Verlauf des Münzbachs verbleiben. Das Gesamtbauwerk wird folgende Teile beinhalten: — ein Ausleitungs- und Auslaufbauwerk, — ein Ableitungsstollen der Dimension DN 1600 bis DN 2000, ein- oder zweiteilig, in geschlossener Bauweise hergestellt, — entweder ein Zwischenschacht im Verlauf des Stollens zur Energieumwandlung und gegebenenfalls mit Dimensionswechsel, — oder ein Tosbecken zur Energieumwandlung am Stollenende, — ein Ablaufgerinne vom Stollenauslauf/ Tosbecken bis in die Freiberger Mulde. Ziel der Planung ist das Erreichen des Hochwasserschutzes für Freiberg bis zu dem geplanten Schutzziel eines HQ100 durch ein Ableitungsbauwerk, welches dieses Ziel durch seine Funktionalität sicher erfüllt, unter den gegebenen Bedingungen der vorhandenen Infrastruktur, Flächenverfügbarkeit, Hydrologie, Geländemorphologie, Baugrund und naturschutzfachlichen Belangen genehmigungsfähig und sowohl unter technischen als auch kostenseitigen Aspekten realisierbar ist. Die bauliche Realisierung ist in Abhängigkeit von Art und Dauer des Genehmigungsverfahrens frühestens ab 2025 geplant. Nach derzeitigen Kostenschätzungen sind 7,5 Mio. EUR netto (Baukosten KG 300 und 400) für das Vorhaben geplant. Die Beantragung von Fördermitteln nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung des Gewässerzustandes und des präventiven Hochwasserschutzes (Förderrichtlinie Gewässer/Hochwasserschutz – RL GH/2018) ist vorgesehen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Bundesland
- Sachsen
- NUTS
- DED43
Verlauf
- 09.03.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 22.10.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Dr.-Ing. Heinrich Ingenieurgesellschaft mbH und MOLL-prd GmbH & Co. KG Planungsgesellschaft für Rohrvortrieb und Dükerbau erhalten, Summe 1.061.643,98 €.
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