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Abgelaufen Öffentliche Ausschreibung (national) · veröffentlicht am 21.11.2024

Hochpräzises EMFI-System

Auftraggeber: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik · Bonn

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat einen Auftrag für „Hochpräzises EMFI-System“ in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 10.12.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.

Originaltitel BA 21963: Hochpräzises EMFI-System

Die Angebotsfrist endete am 10.12.2024, 10:00 Uhr. Frist abgelaufen

Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Hochpräzises EMFI-System
Wo
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Bis wann
Angebotsfrist 10.12.2024, 10:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 21.11.2024, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Das Referat T 11 „Sichere Halbleiter-Technologien“ betreibt eine Arbeitsumgebung zur Untersuchung von ICs auf Hardware-Schwachstellen. Ein in der Praxis häufig genutztes Mittel sind Angriffe über die Injektion von elektromagnetischen Pulsen (EMFI). Hierbei spielen die exakte Position und der Zeitpunkt, an der der Fehler eingebracht wird, eine entscheidende Rolle. Je höher die zeitliche und räumliche Auflösung des Systems ist, desto mehr, oft auch gefährlichere Angriffe lassen sich damit durchführen. Das Referat verfügt bereits über ein EMFI-System. Dieses ist für grundlegende Angriffe geeignet, erreicht aber lediglich Spannungen von maximal 500 V und Pulslängen von 80 ns mit Spulendurchmessern von minimal ca. 1mm. Daher soll nun ein hochpräzises EMFI-System beschafft werden, das sowohl eine deutlich höhere zeitliche und räumliche Auflösung sowie Spannung erreicht, als auch in der Lage …

Ganze Beschreibung lesen

Das Referat T 11 „Sichere Halbleiter-Technologien“ betreibt eine Arbeitsumgebung zur Untersuchung von ICs auf Hardware-Schwachstellen. Ein in der Praxis häufig genutztes Mittel sind Angriffe über die Injektion von elektromagnetischen Pulsen (EMFI). Hierbei spielen die exakte Position und der Zeitpunkt, an der der Fehler eingebracht wird, eine entscheidende Rolle. Je höher die zeitliche und räumliche Auflösung des Systems ist, desto mehr, oft auch gefährlichere Angriffe lassen sich damit durchführen. Das Referat verfügt bereits über ein EMFI-System. Dieses ist für grundlegende Angriffe geeignet, erreicht aber lediglich Spannungen von maximal 500 V und Pulslängen von 80 ns mit Spulendurchmessern von minimal ca. 1mm. Daher soll nun ein hochpräzises EMFI-System beschafft werden, das sowohl eine deutlich höhere zeitliche und räumliche Auflösung sowie Spannung erreicht, als auch in der Lage ist, zeitlich sehr eng beieinander liegende Doppelpulse zu erzeugen. Mit einem solchen System kann die Lücke zwischen EMFI- und LFI-Angriffen deutlich verkleinert werden. Da EMFI-Systeme deutlich günstiger sind als LFI-Systeme (ca. 10% des Preises) und weder obligatorisch eine Öffnung des Prüflings erfordern (kein IR-Mikroskop benötigt), noch ein so hohes Risiko mit sich bringen, den Prüfling durch die Injektion zu zerstören, ergibt sich hier eine neue Bedrohungslage, da Angreifer hierdurch u.U. mit weniger Budget sehr effiziente Angriffe durchführen können. Das zu liefernde System muss mindestens folgende technische Vorgaben erfüllen: - Mind. zwei mit dem System kompatible Spulen enthalten; der größte Spulendurchmesser beträgt max. 500 µm - Spannung über der Spule mind. 1000 V - Die Polarität der Pulse muss einstellbar sein, um mit ansonsten identischen Parametern Störpulse induzieren zu können - Pulsanstiegszeit max. 5ns - Alle Pulsparameter (Spannung, Verzögerung, Polarität…) per Software einstellbar - Aussenden von Doppelpulsen mit min. Abstand von 25 ns - Das System muss automatisierbar sein. Hierfür benötigte Treiber werden dem BSI zur Verfügung gestellt. Die Kosten hierfür müssen im Angebotspreis enthalten sein. - Das System ist vorzugsweise unter Linux ansteuerbar. Hierfür benötigte Treiber werden dem BSI zur Verfügung gestellt. Die Kosten hierfür müssen im Angebotspreis enthalten sein. - Es ist eine Ansteuersoftware mitzuliefern, die dem BSI zur dauerhaften Nutzung ohne weitere Kosten überlassen wird (Lizenzmodelle sind nicht zulässig). Die Systemanforderungen für den Betrieb der Software sind im Angebot anzugeben. - Das System verfügt vorzugsweise über eine räumliche Trennung des Hochspannungsteils von den Spulen, so dass die Spulen mit möglichst geringer Beeinträchtigung der Sicht platziert werden können. - Die Spulen sind vorzugsweise federnd gelagert, um eine Beschädigung durch Mechanik möglichst zu vermeiden. Der AN liefert und montiert das System (Herbeiführung der Betriebsbereitschaft) an dem vom BSI vorgesehenen Aufstellort (s. Kapitel 1.4). Eine Anleitung für die Montage bzw. Demontage des Systems ist mitzuliefern. Anschließend ist die Funktionsfähigkeit des Systems durch eine entsprechende Demonstration nachzuweisen. Details sind der Leistungsbeschreibung (siehe Anlage) zu entnehmen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)

Verlauf

  1. 21.11.2024 Ausschreibung veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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