Goslarer Gebäude Management (GGM) – Sanierung Mehrzweckhalle Oker und Anbau Migrations- und Quartierszentrum
Auftraggeber: Goslarer Gebäude Management (GGM) · Goslar
Goslarer Gebäude Management (GGM) hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Goslar am 21.06.2021 vergeben, Zuschlag an Wolfsburg Consult GmbH und 2 weitere. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 509.058,27 €. Eingegangen: 1–5 Angebote je Los.
Wolfsburg Consult GmbH Wolfsburg
Ingenieurgesellschaft Meinhardt Fulst GmbH Goslar
martens+puller Ingenieurgesellschaft mbH Braunschweig
- Summe
- 509.058,27 €
- Angebote
- 1–5 je Los
- Zuschlag
- 21.06.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 09.07.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Goslarer Gebäude Management (GGM) – Sanierung Mehrzweckhalle Oker und Anbau Migrations- und Quartierszentrum
- Wo
- Goslar, Landkreis Goslar, Niedersachsen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Lose
- 4 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 09.07.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Eigenbetrieb „Goslarer Gebäude Management (GGM)“ der Stadt Goslar beabsichtigt die Sporthalle Oker zu sanieren und mit einem Anbau zu einer Mehrzweckhalle umzunutzen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa 3,7 Mio. EUR (brutto). Die Sporthalle Oker aus dem Jahr 1971 ist die zentrale Trainingsstätte des Goslarer Stadtteils Oker. Sie wird vorrangig für den Schul- und Vereinssport genutzt. Für den Betrieb als Mehrzweckhalle wird eine bauliche Erweiterung erforderlich. Hierfür soll der Bestandssporthallenbau an der östlichen Seite um einen Anbau mit Räumen für Mehrzweck, Lager, Umkleidebereiche, barrierefreier Erschließung und Freizeitbereichen erweitert werden. BGF Bestandsbau: 1 077 m2, BGF Erweiterungsbau: ca. 350 bis 450 m2. Für die notwendigen Flächen soll der östliche Teilbereich der Halle mit dem nicht genutzten Lehrschwimmbecken zurückgebaut werden. Der Rückbau des …
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Der Eigenbetrieb „Goslarer Gebäude Management (GGM)“ der Stadt Goslar beabsichtigt die Sporthalle Oker zu sanieren und mit einem Anbau zu einer Mehrzweckhalle umzunutzen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa 3,7 Mio. EUR (brutto). Die Sporthalle Oker aus dem Jahr 1971 ist die zentrale Trainingsstätte des Goslarer Stadtteils Oker. Sie wird vorrangig für den Schul- und Vereinssport genutzt. Für den Betrieb als Mehrzweckhalle wird eine bauliche Erweiterung erforderlich. Hierfür soll der Bestandssporthallenbau an der östlichen Seite um einen Anbau mit Räumen für Mehrzweck, Lager, Umkleidebereiche, barrierefreier Erschließung und Freizeitbereichen erweitert werden. BGF Bestandsbau: 1 077 m2, BGF Erweiterungsbau: ca. 350 bis 450 m2. Für die notwendigen Flächen soll der östliche Teilbereich der Halle mit dem nicht genutzten Lehrschwimmbecken zurückgebaut werden. Der Rückbau des Teilbereichs der Halle ist Projektbestandteil, ebenso der Rückbau des auf dem Grundstück liegenden ehemaligen Wohnhauses des Hausmeisters. Es handelt sich um ein Förderprojekt. Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ soll dem besonderen Instandsetzungsbedarf, insbesondere dem der kommunalen Sportstätten, gerecht werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Sportstätten von regionaler oder überregionaler Bedeutung. Auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sollen vor allem Einrichtungen gefördert werden, die einer Begegnungsstätte von Jung und Alt entsprechen. Die Instandsetzung bzw. der Ersatzerweiterungsbau soll dabei unter den Gesichtspunkten des Klimaschutzes vorgenommen werden. Eine wesentliche Anforderung an den Entwurf stellt u. a. die innenräumliche, barrierefreie Anbindung an den Bestand dar. Mit der geplanten Generalsanierung sollen die nach der langen Nutzungsdauer entstandenen technischen, energetischen und auch funktionellen Mängel beseitigt werden. Die Sportstätte weist erhebliche, auch wirtschaftlich erschließbare Energieeinsparpotenziale auf. Eine moderne Heiz- und Warmwasserbereitungsanlage soll installiert werden, um die Energieeffizienz zu steigern. Auch Konzepte zum GEG-, Passivhaus- und Nullenergiestandard bilden eine wesentliche Grundlage zur Reduzierung des Energiebedarfs. In diesem Hinblick soll die komplette Dachkonstruktion erneuert und die Fassadenflächen mit Wärmedämmung versehen werden. Der Rat der Stadt Goslar hat einen Beschluss im Zuge von Erweiterungsbauten, den Einbau und die Nutzung von regenerativer Wärme- und Energieerzeugung im Rahmen einer Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Ist der Mehraufwand geringer als 20 %, ist die Nutzung von regenerativer Wärme- und Energieerzeugung vorgeschrieben. Es wird in diesem Zuge angestrebt, die CO2-Emissionen zu mindern. Eine Wärmerückgewinnung soll im Rahmen der Planung der technischen Gebäudeausstattung geprüft werden. Im Sinne einer nachhaltigen Lösung sollen Bauelemente und Oberflächen, die unbeschadet ihre Funktion erfüllen und den Vorschriften genügen, unverändert bleiben. In den Außenanlagen schafft ein neuer Vorplatz auf der Südseite eine bessere Erschließung des ganzen Schul- und Sportquartiers. Die in den Anlagen dargestellte Planung dient der Veranschaulichung. Der Auftragnehmer muss die Mindestanforderungen einhalten, ist aber frei in der architektonischen Umsetzung. Die Leistung ist vom Auftragnehmer auf der Grundlage eines noch zu vereinbarenden Rahmenterminplans so zu erbringen, dass eine Fertigstellung bis Juni 2023 realisiert werden kann. Es soll auf sowohl technischer als auch architektonischer Ebene eine besonders innovative, nachhaltige und energiesparende Mehrzweckhalle entstehen.
4 Lose
Erfüllungsort
- Ort
- Goslar
- Kreis
- Landkreis Goslar
- Bundesland
- Niedersachsen
- NUTS
- DE916
Verlauf
- 20.01.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 09.07.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Wolfsburg Consult GmbH und 2 weitere erhalten, Summe 509.058,27 €.
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