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Abgelaufen Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 19.10.2024

Gewässervermessungen 2024 für das Jahr 2025 als Grundlage für eine 2D-hydrodynamische Modellierung

Auftraggeber: Landesamt für Umwelt · Mainz

Landesamt für Umwelt hat einen Auftrag für Umweltdienste in Mainz ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 18.11.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.

Die Angebotsfrist endete am 18.11.2024, 10:00 Uhr. Frist abgelaufen

Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Umweltdienste: Gewässervermessungen 2024 für das Jahr 2025 als Grundlage für eine 2D-hydrodynamische Modellierung
Wo
Mainz, Rheinland-Pfalz
Bis wann
Angebotsfrist 18.11.2024, 10:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
01.01.2025 bis 30.07.2025
Lose
5 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 19.10.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

1 Veranlassung / Hintergrund Im Rahmen der Umsetzung der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken, EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (EG-HWRM-RL), sind in Rheinland-Pfalz im dritten Zyklus der Richtlinie die Hochwassergefahrenkarten zu überprüfen. Die Hochwassergefahrenkarten bilden einen wesentlichen Bestandteil der nach der EG-HWRM-RL zur erstellenden Hochwasserrisikomanagementpläne. Darüber hinaus werden sie zur Festsetzung von 100-jährlichen Überschwemmungsgebieten nach § 78 Wasserhaushaltsgesetz verwendet. Zur Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten hat das Land Rheinland-Pfalz beschlossen ein neues 2D-hydrodynamisches Modellsystem (VISDOM) einzusetzen. Die Basis des neuen 2D-hydrodynamischen Modellsystem bilden Vermessungsdaten des Ge-wässers, insbesondere Querprofildaten. Im Zuge der Fortschreibung …

Ganze Beschreibung lesen

1 Veranlassung / Hintergrund Im Rahmen der Umsetzung der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken, EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (EG-HWRM-RL), sind in Rheinland-Pfalz im dritten Zyklus der Richtlinie die Hochwassergefahrenkarten zu überprüfen. Die Hochwassergefahrenkarten bilden einen wesentlichen Bestandteil der nach der EG-HWRM-RL zur erstellenden Hochwasserrisikomanagementpläne. Darüber hinaus werden sie zur Festsetzung von 100-jährlichen Überschwemmungsgebieten nach § 78 Wasserhaushaltsgesetz verwendet. Zur Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten hat das Land Rheinland-Pfalz beschlossen ein neues 2D-hydrodynamisches Modellsystem (VISDOM) einzusetzen. Die Basis des neuen 2D-hydrodynamischen Modellsystem bilden Vermessungsdaten des Ge-wässers, insbesondere Querprofildaten. Im Zuge der Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten und in Anbetracht des Alters der Vermessungsgrundlage sollen die folgenden Ge-wässer neu vermessen werden: - Los 1 Nahe 1 - Los 2 Nahe 2 - Los 3 Glan 1 - Los 4 Glan 2 - Los 5 Lauter (Glan) Diese Neuvermessungen sollen die Grundlage für die Analyse von Hochwassergefahren mittels 2D-hydronumerischer Berechnungen an ebendiesen Gewässern bilden. 2 Kurzvorstellung der Gewässer 2.1 Nahe Die Nahe ist ein linker Nebenfluss des Rheins. Sie ist ein rund 125 km langes Gewässer, dass im Saarland nordwestlich von Selbach auf 505 m über NN entspringt. Das Einzugsgebiet der Nahe umfasst etwa 4.065 km². Für etwa 110 km durchfließt die Nahe Rheinland-Pfalz bevor sie in Bingen am Rhein in den Rhein mündet. Das Untersuchungsgebiet umfasst den gesam-ten Verlauf der Nahe in Rheinland-Pfalz. An der Nahe liegen die Pegel Heimbach Bahnhof, Oberstein 2, Martinstein 2, Boos und Diet-ersheim. Die wichtigsten Nebenflüsse der Nahe sind der Idarbach, Hahenbach, Simmerbach, Glan, Alsenz, Ellerbach, Appelbach, Guldenbach und Wiesbach. 2.2 Glan Der Glan ist ein rechter Nebenfluss der Nahe der bei Boos in ebendiese mündet. Der Glan ist ein rund 90 km langes Gewässer. Der Glan entspringt auf 480 m über NN auf dem Höcherberg im Saarland. Nach etwa 3 km fließt der Glan nach Rheinland-Pfalz. Das Einzugsgebiet des Glans beträgt etwa. 1.200 km². Entlang des Glans liegen die Pegel Nanzdietschweiler, Eschenau und Odenbach. Die wichtigs-ten Nebenflüsse sind der Kuselbach, die Lauter und der Odenbach. 2.3 Lauter Die Lauter ist ein rechtes Nebengewässer des Glans. Die Quelle der Lauter befindet sich 3 km südöstlich von Kaiserslautern. Innerhalb von Kaiserslautern ist die Lauter verrohrt. Die Vermessung soll nach der Verrohrung beginnen. Die Lauter ist ein rund 40 km langes Gewässer mit einem Einzugsgebiet von etwa 275 km². Entlang der Lauter befinden sich die Pegel Untersulzbach und Lohnweiler. Die Lauter mündet bei Lauterecken in den Glan. 3 Vermessungsarbeiten 3.1 Los-Einteilung Die zu vermessenden Gewässer werden in die nachfolgend gelisteten Lose aufgeteilt: - Los 1 Nahe 1: Von der saarländischen Grenze bis vor die Einmündung des Simmerbachs - Los 2 Nahe 2: Ab der Einmündung des Simmerbachs bis zur Mündung - Los 3 Glan 1: Von der saarländischen Grenze bis zur Einmündung des Kuselbachs - Los 4 Glan 2: Von nach der Einmündung des Kuselbachs bis zur Mündung - Los 5 Lauter (Glan) 3.2 Übernahme und Plausibilisierung der vorhandenen Daten (Preis-Position 1) Der Auftragnehmer übernimmt die vorhandenen Daten. Im Einzelnen werden folgenden Daten für die Bearbeitung zur Verfügung gestellt: - Übersicht über die zu bearbeitenden Gewässerabschnitt (Shape-Datei) - Amtliche Gewässerkilometrierung (Shape-Datei) - Vermessungsplanung je Gewässer (Shape-Dateien) - Topografische Karten, Orthofotos (digital) - Mengenvordersätze je Gewässer (Tabelle, Bereitstellung bereits mit Aufforderung zur Angebotsabgabe) Der Auftragnehmer erhält vom Auftraggeber zu Beginn eines Ausführungszeitraums die oben genannten Daten. Der Auftragnehmer übernimmt und prüft die Vermessungsplanung auf Un-klarheiten (vgl. Preis-Pos. 1.1 der Mengenvordersätze und Preisblatt Formular 302). Nach der Übernahme der Daten bzw. der Beschaffung der freiverfügbaren Daten (Link zur Download-Seite wird mitgeteilt) wird ein Startgespräch stattfinden (vgl. Pos. 1.2 und 1.3. der Mengenvor-dersätze und Preisblatt Formular 302). Das Startgespräch wird als Videokonferenz stattfinden. Die Bereitstellung des Videokonferenzraums erfolgt durch den Auftraggeber. Die Dauer des Startgesprächs wird auf eine Stunde geschätzt. Das Startgespräch dient dem Austausch zwi-schen Auftragnehmer und Auftraggeber sowie der Klärung möglicher Unklarheiten vor dem Start der Vermessungsarbeiten. Der Auftragnehmer erstellt ein Kurzprotokoll des Gesprächs.

5 Lose

LosBezeichnung laut BekanntmachungWert, geschätzt
1 Los 1: Nahe 1 nicht angegeben
2 Los 2: Nahe 2 nicht angegeben
3 Los 3: Glan 1 nicht angegeben
4 Los 4: Glan 2 nicht angegeben
5 Los 5: Lauter (Glan) nicht angegeben

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Mainz (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Rheinland-Pfalz

Verlauf

  1. 19.10.2024 Ausschreibung veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf Landesverwaltung.vergabe.rlp.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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