Gesamtinstandsetzung Residenzschloss Weimar „Planung Kosmos Weimarr – das Schloss als Zentrum der Klassik Stiftung Weimar“.
Auftraggeber: Klassik Stiftung Weimar · Weimar
Klassik Stiftung Weimar hat den Auftrag für Kultur und Freizeit in Weimar am 15.10.2014 vergeben, Zuschlag an Duncan McCauley GmbH & Co. KG. Eingegangen: 5 Angebote.
Duncan McCauley GmbH & Co. KG Berlin
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 5
- Zuschlag
- 15.10.2014
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 23.02.2017.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Kultur und Freizeit: Gesamtinstandsetzung Residenzschloss Weimar „Planung Kosmos Weimarr – das Schloss als Zentrum der Klassik Stiftung Weimar“.
- Wo
- Weimar, Thüringen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
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Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Klassik Stiftung Weimar beabsichtigt, über einen Zeitraum von etwa 10 Jahren das ehemalige Weimarer Residenzschloss umfassend instand zu setzen. Ziel der Instandsetzung ist es, das Schloss als neue Mitte der Klassik Stiftung zu profilieren. Das Schlossensemble zählt zu den bedeutendsten Bauten der Residenzkultur in Deutschland und gehört zur UNESCO-Welterbestätte „Klassisches Weimar“. Auf Grundlage der Welterbekonvention wird größter Wert auf die Wahrung von Integrität und Authentizität des Denkmals und die mit seiner Kulturgeschichte verbundenen Sammlungen sowie die denkmalgerechte Instandsetzung gelegt. Die Baumaßnahme „Gesamtinstandsetzung Residenzschloss Weimar“ soll in Teilbauabschnitten durchgeführt werden. Zentraler Bestandteil der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen ist die Erstellung eines Einrichtungskonzepts, welches dem Anspruch eines öffentlichen Ortes genügt, der …
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Die Klassik Stiftung Weimar beabsichtigt, über einen Zeitraum von etwa 10 Jahren das ehemalige Weimarer Residenzschloss umfassend instand zu setzen. Ziel der Instandsetzung ist es, das Schloss als neue Mitte der Klassik Stiftung zu profilieren. Das Schlossensemble zählt zu den bedeutendsten Bauten der Residenzkultur in Deutschland und gehört zur UNESCO-Welterbestätte „Klassisches Weimar“. Auf Grundlage der Welterbekonvention wird größter Wert auf die Wahrung von Integrität und Authentizität des Denkmals und die mit seiner Kulturgeschichte verbundenen Sammlungen sowie die denkmalgerechte Instandsetzung gelegt. Die Baumaßnahme „Gesamtinstandsetzung Residenzschloss Weimar“ soll in Teilbauabschnitten durchgeführt werden. Zentraler Bestandteil der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen ist die Erstellung eines Einrichtungskonzepts, welches dem Anspruch eines öffentlichen Ortes genügt, der der Vermittlung des „Kosmos Weimar“ dient. Aus dieser Forderung ergibt sich die enge Verbindung von Ausstellungsbereichen, Bildungs- und Vermittlungsfunktionen und den Serviceangeboten eines modernen Kultur- und Veranstaltungsbetriebs. Das besondere Potential des Schlosses zeigt sich in der Authentizität des Bauwerks in Verbindung mit den kultur- und kunstgeschichtlichen Sammlungen, die hier über Jahrhunderte zusammengetragen wurden. So wird ein komplexes Miteinander von Personen, sozialen Verhältnissen und Sammlungen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert erlebbar. Dies den Besuchern nicht allein kognitiv, sondern auch auf emotionale Weise zu vermitteln und dadurch vielfältige inhaltliche Zugänge zu ermöglichen, ist die besondere Herausforderung bei der Ausgestaltung des zentralen Bildungsorts der Klassik Stiftung Weimar. Das historische Gebäude selbst sowie die dort entstandenen und gezeigten Sammlungen können und sollen heute mit den einst dort lebenden Persönlichkeiten in eine lebendige Beziehung gesetzt werden. Es soll den Reiz des Ensembles ausmachen, dass man neben original überlieferten Räumen und ihrer historischen Einrichtung, in denen gewissermaßen der Kanon für die Weimarer Kulturgeschichte konstituiert wird, Bereiche erleben kann, die den Nutzungsanforderungen der Gegenwart gerecht werden. Bewahrung, Präsentation und Vermittlung des Kosmos Weimar treten so im Schloss auf einzigartige Weise in einen komplexen Zusammenhang. Der Besuch des Schlosses muss, soweit unter denkmalpflegerischen und organisatorischen Gesichtspunkten möglich, barrierefrei möglich sein. Dies gilt auch für die inhaltlichen Zugänge. Erwartet werden mehrsprachige Vermittlungsangebote und verständliche Texte. In den museal genutzten, aber auch in allen sonstigen öffentlichen Bereichen des Schlosses sollen Orientierungshilfen durch klare Gliederungen und geeignete Leitsysteme geschaffen werden. Die architektonischen, künstlerischen, literarischen und musikalischen Präsentationen im Schloss sollen für den Besucher zu einem Gesamterlebnis werden, das sich der reflektierenden Durchdringung auf verschiedenen Verständnisebenen öffnet. Die Komplexität des Schlosses und der zu präsentierenden Sammlungen erfordert die Ausprägung verschiedener, aufeinander abgestimmter Raumkonzepte. Vorgesehen sind vier Grundformate: a) Einführungsräume (bieten den Besuchern die thematische Orientierung für die folgende Raumsequenz mit Hilfe medialer Unterstützung und bilden zugleich die Ankerpunkte im Rundgang); b) Schauräume (zeigen den Besuchern historische Raumfassungen in Verbindung mit der überlieferten historischen Raumausstattung); c) Erzählräume (werden als statische Ausstellungsformate zur Vertiefung wichtiger Themen verstanden); d) dynamische Reflexionsräume (werden als veränderliche Ausstellungsformate im Sinne des Konzepts „Sammlung in Bewegung“ verstanden). Das Schloss verfügt über eine Nettogrundfläche von ca. 13 000 m2 in den Voll- und Zwischengeschossen. Neben den öffentlich zugänglichen Flächen werden sich im Schloss auch zukünftig Büroflächen und weitere der Öffentlichkeit nicht zugängliche Bereiche befinden. Die Baumaßnahme wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Thüringen über ein gemeinsames Sonderinvestitionsprogramm finanziert.//.
Erfüllungsort
Verlauf
- 23.02.2017 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Duncan McCauley GmbH & Co. KG erhalten.
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