Geotechnische Kontrollprüfung zum Hochwasserschutz im Bauabschnitt Altbelgern bis Brottewitz, Deich-Km 1+300 bis 5+000
Auftraggeber: Landesamt für Umwelt · Potsdam
Landesamt für Umwelt hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Potsdam am 20.03.2020 vergeben, Zuschlag an Geotechnisches Ingenieurbüro Dipl.-Ing. A. Pampel GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 48.096,23 €. Eingegangen: 4 Angebote.
Geotechnisches Ingenieurbüro Dipl.-Ing. A. Pampel GmbH Leipzig
- Summe
- 48.096,23 €
- Angebote
- 4
- Zuschlag
- 20.03.2020
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 24.04.2020.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Geotechnische Kontrollprüfung zum Hochwasserschutz im Bauabschnitt Altbelgern bis Brottewitz, Deich-Km 1+300 bis 5+000
- Wo
- Potsdam, Brandenburg
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 01.04.2020 bis 20.05.2022
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 24.04.2020, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Hochwässer der Vergangenheit (2002; 2006; 2010; 2013) haben gezeigt, dass die Elbedeiche im Raum Mühlberg keinen ausreichenden Schutz bei Extremhochwässern gewährleisten können. Im Verlauf der Hochwasserereignisse kam es im gesamten Deichabschnitt im Raum Mühlberg zu Sickerwasseraustritten, Deichrissen sowie Böschungsrutschungen. Dieses sowie Fehlhöhen im Deichverlauf machten erhebliche operative Hochwasserschutzmaßnahmen erforderlich. Diese wiederum wurden durch fehlende Deichverteidigungswege erschwert. Infolge der offensichtlichen technischen Mängel der bestehenden Hochwasserschutzanlagen wurden nach dem Hochwasser im Herbst 2002 Standsicherheitsuntersuchungen durchgeführt. Aus diesen geht hervor, dass die erforderlichen hydraulischen Grund- und Böschungsbruchsicherheiten infolge der Gründungsverhältnisse und der Deichgeometrie nicht gegeben sind. Da nicht auszuschließen ist, …
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Die Hochwässer der Vergangenheit (2002; 2006; 2010; 2013) haben gezeigt, dass die Elbedeiche im Raum Mühlberg keinen ausreichenden Schutz bei Extremhochwässern gewährleisten können. Im Verlauf der Hochwasserereignisse kam es im gesamten Deichabschnitt im Raum Mühlberg zu Sickerwasseraustritten, Deichrissen sowie Böschungsrutschungen. Dieses sowie Fehlhöhen im Deichverlauf machten erhebliche operative Hochwasserschutzmaßnahmen erforderlich. Diese wiederum wurden durch fehlende Deichverteidigungswege erschwert. Infolge der offensichtlichen technischen Mängel der bestehenden Hochwasserschutzanlagen wurden nach dem Hochwasser im Herbst 2002 Standsicherheitsuntersuchungen durchgeführt. Aus diesen geht hervor, dass die erforderlichen hydraulischen Grund- und Böschungsbruchsicherheiten infolge der Gründungsverhältnisse und der Deichgeometrie nicht gegeben sind. Da nicht auszuschließen ist, dass sich die Gefahrensituationen für Menschen der betroffenen Region und ihrer Sachgüter bei einem ähnlich gearteten Hochwasser wiederholen, ist es zwingend geboten, die Deiche zu verstärken. Infolge der Vorschädigung des beplanten Deichabschnittes durch das Hochwasser von 2002 besteht darüber hinaus ein nicht kalkulierbares Gefahrenpotential. Die Verstärkung ist zur Gewährleistung des Hochwasserschutzes der Ortslagen Koßdorf, Altbelgern, Martinskirchen und Brottewitz der Gemeinde Mühlberg/ Elbe erforderlich. Der nicht DIN – gerechte und nicht standsichere Deichabschnitt Brottewitz – Altbelgern (TO2) ist nach den anerkannten Regeln der Technik zu ertüchtigen. Die hier beschriebenen Leistungen im TO 2 beginnen bei Station km 1+300 und enden bei Station km 5+000. Des Weiteren gehören 3 Deichüberfahrten zur Ausführungsplanung. Im Baufeld befindet sich die Deichscharte Altbelgern bei Deich-km 1+380, dessen ursprüngliche Funktion als Hochwasserschutzbauwerk nicht mehr gegeben ist (vgl. Blatt 2.1). Im Rahmen der grundhaften Ertüchtigung des Deiches ist daher der Rückbau dieser Öffnung im Bestandsdeich umzusetzen. Weiterhin werden die vorhandenen Deichüberfahrten an der Kirschallee (Deich-km 3+150) sowie die Überfahrt Martinskirchen (Deich-km 4+000) an die neue Deichkubatur angepasst. Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung/dem Leistungsverzeichnis, welche/s im Bereich „Vergabeunterlagen“ des Vergabemarktplatzes Brandenburg zu finden ist.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Potsdam
- Bundesland
- Brandenburg
- NUTS
- DE404
Verlauf
- 29.01.2020 Ausschreibung veröffentlicht
- 24.04.2020 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Geotechnisches Ingenieurbüro Dipl.-Ing. A. Pampel GmbH erhalten, Summe 48.096,23 €.
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