Gemeinde Schellerten - Energetische und bauliche Sanierung des Freibads in Garmissen - Vergabe von Planungsleistungen
Auftraggeber: Gemeinde Schellerten · Schellerten
Gemeinde Schellerten hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen im Landkreis Hildesheim am 04.11.2024 vergeben, Zuschlag an Planungsgesellschaft Hildesheim mbH. Eingegangen: 1–2 Angebote je Los.
Planungsgesellschaft Hildesheim mbH Hildesheim
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 1–2 je Los
- Zuschlag
- 04.11.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 07.11.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Gemeinde Schellerten - Energetische und bauliche Sanierung des Freibads in Garmissen - Vergabe von Planungsleistungen
- Wo
- Landkreis Hildesheim, Niedersachsen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Lose
- 3 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 07.11.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Gemeinde Schellerten betreibt das Freibad in Garmissen auf einem gemeindeeigenen Grundstück. 1934 erhielt Garmissen das Freibad, welches seit 1993 beheizt wird. Insgesamt besuchen das Freibad im Durchschnitt ca. 15.000 bis 30.000 Besucher pro Saison, die auch aus den angrenzenden Gemeinden kommen, die nicht über ein eigenes Freibad verfügen. In den Jahren 1993/1994 wurde ein neues Mehrzweckbecken (393 m² Wasserfläche) und ein separates Kleinkinderbecken (169 m²) errichtet. Zum Freibad gehören ein Eingangsgebäude mit einem kombinierten Kiosk- und Kassenraum, sowie Umkleide- und Duschräume für die Badegäste und ein Erste-Hilfe-Raum. In einem zweiten Gebäude ist die Badewassertechnik, die Badeaufsicht und ein Personalraum untergebracht. Dieses Gebäude ist unmittelbar an das Vereinsgebäude des benachbarten Sportplatzes gebaut, das nicht zur Freibadanlage gehört. Das Freibad wurde in den …
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Die Gemeinde Schellerten betreibt das Freibad in Garmissen auf einem gemeindeeigenen Grundstück. 1934 erhielt Garmissen das Freibad, welches seit 1993 beheizt wird. Insgesamt besuchen das Freibad im Durchschnitt ca. 15.000 bis 30.000 Besucher pro Saison, die auch aus den angrenzenden Gemeinden kommen, die nicht über ein eigenes Freibad verfügen. In den Jahren 1993/1994 wurde ein neues Mehrzweckbecken (393 m² Wasserfläche) und ein separates Kleinkinderbecken (169 m²) errichtet. Zum Freibad gehören ein Eingangsgebäude mit einem kombinierten Kiosk- und Kassenraum, sowie Umkleide- und Duschräume für die Badegäste und ein Erste-Hilfe-Raum. In einem zweiten Gebäude ist die Badewassertechnik, die Badeaufsicht und ein Personalraum untergebracht. Dieses Gebäude ist unmittelbar an das Vereinsgebäude des benachbarten Sportplatzes gebaut, das nicht zur Freibadanlage gehört. Das Freibad wurde in den vergangenen Jahren zwar fortlaufend erneuert, weist jedoch inzwischen auch in energetischer Hinsicht einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Die Folienauskleidung des Mehrzweckbeckens und des Kleinkindebeckens lässt sich nicht mehr reparieren da das Material nicht mehr verfügbar ist. Die gefliesten Beckenköpfe sind mit einem hohen Reparaturaufwand verbunden. Das Kleinkinderbecken ist für das Freibad überdimensioniert. Die Beheizung der Becken mit Gas ist ökologisch und ökonomisch nicht mehr tragbar. Um die Solarabsorber auf dem Dach des Technik- und Sportvereinsgebäudes anordnen zu können, muss die Asbesteindeckung durch eine neue Eindeckung ersetzt werden. Ferner ist die Stromversorgung des Freibades zu erneuern. Eine Grundlagenermittlung erfolgte 2022/2023 durch eine Sanierungsstudie- Stand August 2023 - (siehe Anlage). Die dort angesprochenen Maßnahmen "neues Sprungbecken" sowie "Mehrzweckbecken mit Edelstahlkopf" kommen nicht zur Ausführung. Umgesetzt werden soll die Sanierung mit einem "Mehrzweckbecken mit Folienkopf ohne Sprungbecken". Sanierungsmaßnahmen sind: Mehrzweckbecken ertüchtigen: Das Mehrzweckbecken benötigt eine neue Beckenauskleidung. Die Beckengeometrie bleibt erhalten. Der barrierefreie Einstieg in das Becken wird durch einen mobilen, vom Nutzer selbstständig nutzbaren Beckenlift ermöglicht. Kleinkinderbecken: Das vorhandene Kleinkinderbecken wird abgerissen und recycelt. Ein neues Kleinkinderbecken als Betonbecken unter Verwendung von Recycling-Stoffen wird außerhalb des Überschwemmungsgebietes neu errichtet. Das neue Becken wird in Bereiche unterschiedlicher Wassertiefe zoniert. Außenanlage: Da alle Becken auf dem gleichen Niveau errichtet werden, sind die Becken barrierefrei. Vom Eingang zur barrierefreien Umkleide und weiter zum Mehrzweckbecken werden Bodenindikatoren vorgesehen. Die vorhandenen Durchschreitebecken werden durch barrierefreie Duschplätze ersetzt. Hochbaumaßnahmen: Die Pult-Dachfläche am Eingangsgebäude wird erweitert, um ausreichende Flächen für eine Solarabsorberanlage anbieten zu können. Das asbesthaltige Faserzementdach über dem Technikgebäude wird saniert, um hier eine Photovoltaik-Anlage unterbringen zu können. Der barrierefreie Umkleide- und Sanitärraum wird entsprechend gültiger Vorschriften angepasst Technische Maßnahmen: Installation einer Solarabsorber-Anlage auf dem Dach des Eingangsgebäudes; Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Technikgebäudes; Austausch der Pumpen durch sparsame frequenzgesteuerte Pumpen; Anpassung der badewassertechnischen Anlagen; Sanierung der elektrischen Versorgung. Im Zuge der Planungsleistungen sollen für die Maßnahme in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro passende Fördermittel ermittelt und anschließend beantragt werden. Eine Kostenschätzung (ca. brutto 2.483.900,00 EUR - KG 100 - 700) liegt bereits vor.
3 Lose
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Landkreis Hildesheim
- Bundesland
- Niedersachsen
- NUTS
- DE925
Verlauf
- 12.06.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 07.11.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Planungsgesellschaft Hildesheim mbH erhalten.
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