Freianlagen
Auftraggeber: Staatliches Bauamt Landshut · Landshut
Staatliches Bauamt Landshut hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Landshut am 19.12.2023 vergeben, Zuschlag an Einzelunternehmen aus Bockhorn. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 222.772,73 €. Eingegangen: 2 Angebote.
Einzelunternehmen aus Bockhorn
- Summe
- 222.772,73 €
- Angebote
- 2
- Zuschlag
- 19.12.2023
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 22.12.2023.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Freianlagen
- Wo
- Landshut, Bayern
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 01.01.2024 bis 30.11.2034
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.12.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungFreianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 1-8, für die Baumaßnahme Sanierung der Dienstgebäude der Regierung von Niederbayern am Regierungsplatz in Landshut. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen das Hauptgebäude, den Ursulinenflügel mit Ochsenstallgebäude, das Gartengebäude und die Außenanlagen. Seit der letzten umfassenden Sanierung in den 1950er Jahren ist die technische Infrastruktur der denkmalgeschützten Gebäude nicht grundlegend erneuert worden. Zusammen mit den technischen Anlagen ist geplant die Innenbereiche der Dienstgebäude in mehreren Bauabschnitten für eine zeitgemäße Büronutzung grundlegend zu sanieren. Die Dächer und Fassaden wurden in letzten Jahren abschnittweise bereits weitgehend saniert. Nach Abschluss der Gebäudesanierung werden die gesamten Außenanlagen mit einer Fläche von ca. 8.500 m2 grundlegend erneuert. Die dreigeschossige Dreiflügelanlage des Hauptgebäudes …
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Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 1-8, für die Baumaßnahme Sanierung der Dienstgebäude der Regierung von Niederbayern am Regierungsplatz in Landshut. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen das Hauptgebäude, den Ursulinenflügel mit Ochsenstallgebäude, das Gartengebäude und die Außenanlagen. Seit der letzten umfassenden Sanierung in den 1950er Jahren ist die technische Infrastruktur der denkmalgeschützten Gebäude nicht grundlegend erneuert worden. Zusammen mit den technischen Anlagen ist geplant die Innenbereiche der Dienstgebäude in mehreren Bauabschnitten für eine zeitgemäße Büronutzung grundlegend zu sanieren. Die Dächer und Fassaden wurden in letzten Jahren abschnittweise bereits weitgehend saniert. Nach Abschluss der Gebäudesanierung werden die gesamten Außenanlagen mit einer Fläche von ca. 8.500 m2 grundlegend erneuert. Die dreigeschossige Dreiflügelanlage des Hauptgebäudes wurde ab 1699 im barocken Stil als Klostergebäude an die Dominikanerkirche angebaut. In nördliche Richtung zieht sich der sogenannte zweigeschossige Ursulinenflügel entlang des Ursulinengässchens. Auch dieser barocke Bau mit dem dreigeschossigen Ochsenstallgebäude als Abschluss zum Bischof-Sailer-Platz wurde um 1700 erbaut. Das Kloster wurde im Zuge der Säkularisation 1802 aufgelöst und die Gebäude wurden von der Universität Landshut genutzt. Das Gartengebäude, ein zweigeschossiger klassizistischer Walmdachbau, wurde als anatomisches Institut der Universität von 1803 bis 1804 erbaut. Seit 1839 ist die Gesamtanlage – mit Unterbrechung von 1932 bis 1956 – ausschließlich Amtssitz der Regierung von Niederbayern. Die letzte umfassende Sanierung erfolgte in den 1950er Jahren vor dem Wiedereinzug der Regierung von Niederbayern. Die Dächer und Fassaden wurden in letzten Jahren abschnittweise bereits weitgehend saniert. Die Elektro- und Heizungsinstallationen sind allerdings inzwischen ca. 70 Jahre alt und müssen dringend saniert bzw. erneuert werden. Nachdem hiervon alle Räume betroffen sind und im Zuge von Bauunterhaltsarbeiten auch eine partielle Asbestbelastung der Putze festgestellt wurde, kann die Sanierung nicht im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Durch die Auslagerung in eine Interimsunterbringung besteht daher die Möglichkeit mit einer grundlegenden Innensanierung die Büros an heutige Standards und den aktuellen Stand der Technik anzupassen. Bis auf eine zeitgemäße Ausstattung mit Besprechungsräumen, Teeküchen oder Sanitärräumen soll aber die grundsätzliche Bürostruktur erhalten bleiben. Darüber hinaus sollen durch eine Optimierung der Zugangssituationen und durch zusätzliche Aufzüge die Barrierefreiheit verbessert werden. Gemäß einem bereits vorliegenden Brandschutzkonzept sind auch Ertüchtigungen des Brandschutzes erforderlich. Nach den Arbeiten im Gebäude sollen im Anschluss die Außenanlagen saniert bzw. erneuert werden. Neben den funktionalen Anforderungen als Parkplatzfläche (Ladesäulen, Parkplatzbewirtschaftungssystem) stehen vor allem die ökologischen Qualitäten (versickerungsfähige Beläge, extensive Artenreiche Begrünung, Baumpflanzungen, Nistmöglichkeiten und insektenfreundliche Beleuchtung) und die Einbindung in die denkmalgeschützte Umgebung im Vordergrund.
Erfüllungsort
Verlauf
- 22.12.2023 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Einzelunternehmen aus Bockhorn erhalten, Summe 222.772,73 €.
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