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Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 07.06.2021

Forschungsvorhaben „Beitrag von Systemen der Mindestsicherung zur sozialen Resilienz in Krisenzeiten im europäischen Vergleich“

Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales · Bonn

Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 28.10.2021 vergeben, Zuschlag an Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 187.210,37 €. Eingegangen: 1 Angebot.

Summe
187.210,37 €
Angebote
1 Nur 1 Angebot
Zuschlag
28.10.2021

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 02.11.2021.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Forschungsvorhaben „Beitrag von Systemen der Mindestsicherung zur sozialen Resilienz in Krisenzeiten im europäischen Vergleich“
Wo
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Laufzeit
10 Monate

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 02.11.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat. Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz. Die …

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Mindestsicherungssysteme (MiSS) spielen eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Armutsrisiken sowie der Befähigung und Teilhabe der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere die Covid-19 Pandemie hat die Bedeutung von leistungsfähigen soziale Sicherungssystemen noch einmal unterstrichen. Zwar sind MiSS inzwischen Bestandteil der sozialen Sicherung in allen EU Mitgliedstaaten, jedoch mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Einbettung in den jeweiligen Wohlfahrtsstaat. Der Frage, welchen Beitrag MiSS insbesondere in Krisenzeiten zur sozialen Resilienz leisten, ist die bisherige Forschung noch nicht in vollem Umfang nachgegangen. Hierfür erscheinen sowohl gesamtwirtschaftliche Effekte durch Einkommensstabilisierung und Integration in den Arbeitsmarkt als auch die Reduktion von Armutsrisiken und ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Folgekosten von Relevanz. Die zu erstellende Studie soll den Beitrag von Mindestsicherung zur sozialen Resilienz anhand des Vergleichs vertiefender Länderfallstudien ausgewählter EU-Mitgliedstaaten untersuchen. In einem ersten Modul soll in 4 Länderfallstudien, exemplarisch für die unterschiedlichen Modelle der Sozialschutzsysteme in den EU Mitgliedstaaten, die institutionelle Rolle des MiSS im jeweiligen Wohlfahrtsstaat bestimmt und Bezüge zwischen der Ausgestaltung der zentralen Dimensionen und der übergeordneten Funktion des MiSS hergestellt werden. Zu den zentralen zu untersuchenden Dimensionen von MiSS zählen insbesondere Generosität, Zugang, Konditionalität, Aktivierung und begleitende soziale Dienstleistungen. Dabei sollen sozioökonomische Entwicklungen und Reformpfade seit der Finanzkrise 2008/2009 einbezogen werden. In einem zweiten Modul sollen verschiedene Dimensionen des Beitrags von MiSS zur sozialen Resilienz in den ausgewählten Ländern und falls möglich, auch in weiteren EU-Ländern empirisch untersucht werden. Zu den zu untersuchenden zentralen Dimensionen zählen die Reduktion von Armutsrisiken und sozialer Ausgrenzung, Arbeitsmarktintegration sowie der stabilisierende Effekt auf Einkommen. Eine auf Mikrodaten (z.B. EU-SILC) basierende empirische Analyse soll dabei zunächst auf Basis von langen Zeitreihenbetrachtungen (2007 bis 2020) untersuchen, wie sich die Effektivität der MiSS über Zeit und im Lichte von Reformen verändert hat und ob sich etwa länderspezifische Stärken und Schwächen feststellen lassen. Darüber hinaus soll eine Simulation (auf Basis eines Steuer-Transfer-Modells in Kombination mit Mikrodaten) von länderübergreifend einheitlichen Krisenszenarien Erkenntnisse darüber liefern, wie die MiSS sich bei einem vergleichbaren Schock verhalten. Die Ergebnisse der empirischen Analyse sollen mit den Erkenntnissen aus Modul 1 verknüpft werden um so ein vertieftes Verständnis für den Beitrag von MiSS zur sozialen Resilienz und die Stärken und Schwächen unterschiedlicher MiSS-Modelle und der jeweiligen institutionellen Einbettung zu erlangen. Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Bonn
NUTS
DEA22

Verlauf

  1. 07.06.2021 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 02.11.2021 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH erhalten, Summe 187.210,37 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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