Forschungsplattform Hochautomatisiertes Fahren nach SAE Level 3 - Mercedes Benz EQS
Auftraggeber: Technische Universität Ilmenau, Dezernat Finanzen, Zentrale Vergabestelle · Ilmenau
Technische Universität Ilmenau, Dezernat Finanzen, Zentrale… hat einen Auftrag für Labor- und Messtechnik im Ilm-Kreis ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 18.04.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Labor- und Messtechnik: Forschungsplattform Hochautomatisiertes Fahren nach SAE Level 3 - Mercedes Benz EQS
- Wo
- Ilm-Kreis, Thüringen
- Bis wann
- Angebotsfrist 18.04.2023, 09:30 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 25.04.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Technische Universität Ilmenau (TUIL) beschäftigt sich schon lange mit Fragestellungen zukünftiger und intelligenter Mobilität. Langjährige Forschungen und die erfolgreiche Mitarbeit in internationalen Projekten haben für ein breites aber auch fundiertes Know-How in den Bereichen integrierter Fahrzeugregelsysteme und Advanced Driver Assistance Systems (ADAS), Fahrzeugdigitalisierung, Fahrwerkssysteme, haptische als auch physiologische Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion und die Vernetzung von Prüfumgebungen („X-in-the-Loop“, XiL) gesorgt. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche sowie die Ausstattung mit moderner Mess-, Rechen- und Steuerungstechnik, die den gegenwärtigen State-of-the-Art darstellt, möchte die TU Ilmenau langfristig eine Treiberfunktion in der Erforschung des pilotierten/automatisierten Fahrens übernehmen. Besonders der bereits …
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Die Technische Universität Ilmenau (TUIL) beschäftigt sich schon lange mit Fragestellungen zukünftiger und intelligenter Mobilität. Langjährige Forschungen und die erfolgreiche Mitarbeit in internationalen Projekten haben für ein breites aber auch fundiertes Know-How in den Bereichen integrierter Fahrzeugregelsysteme und Advanced Driver Assistance Systems (ADAS), Fahrzeugdigitalisierung, Fahrwerkssysteme, haptische als auch physiologische Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion und die Vernetzung von Prüfumgebungen („X-in-the-Loop“, XiL) gesorgt. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche sowie die Ausstattung mit moderner Mess-, Rechen- und Steuerungstechnik, die den gegenwärtigen State-of-the-Art darstellt, möchte die TU Ilmenau langfristig eine Treiberfunktion in der Erforschung des pilotierten/automatisierten Fahrens übernehmen. Besonders der bereits erwähnte Ansatz des X-in-Loop bietet dabei viele Möglichkeiten, Systeme und Algorithmen in einer ungefährlichen Umgebung reproduzierbar zu untersuchen. Zentrales Element dieser Prüf- und Entwicklungsumgebung ist ein dynamischer Fahrsimulator, bestehend aus einsitzigem Kabinensimulator („Mock-Up“) und einem Hexapod-Bewegungssystem zur Nachstellung der Fahrdynamik. Um dem Fahrer im Simulator eine Rückmeldung über den Fahrzustand zu geben, wurde das System bereits in der Vergangenheit durch eine aktive Pedalerie und eine aktive Lenkung erweitert, um bspw. Schwingungen aus dem Antriebsstrang, der Radaufhängung oder auch Pulsationen während einer ABS-Gefahrbremsung für den Fahrer spürbar zu machen. Die Parameter für die Rückmeldung der Pedalerie stammen dabei aus den Signalen von Komponentenprüfständen (für z. T. mechatronische Systeme), welche in Echtzeit mit dem Hexapod kommunizieren. Die Parameter der aktiven Lenkung für die Rückmeldung des Fahrverhaltens (z. B. Lenkmoment) und des Fahrbahn- Reifen-Kontakts (z. B. Vibrationen) sind derzeit noch modellbasiert und geben daher nur beschränkt die Realität wieder. Aus diesem Grund soll zukünftig auch dieses Modell durch die Kopplung mit einem Komponentenprüfstand im Sinne des X-in-the-loop ersetzt werden. Besagter Prüfstand wurde in der Vergangenheit bereits aufgebaut und soll für die genannten Untersuchungen nun mit einem mechatronischen Lenksystem ausgestattet werden, was eine sinnvolle und notwendige Erweiterung der X-in-the-Loop-Umgebung als auch des Fahrsimulators als zentralen Knoten darstellt. Zur Durchführung der oben genannten Experimente und Studien wird ein PKW mit einem System zum Automatisierten Fahren nach SAE Level3 benötigt.
Erfüllungsort
Verlauf
- 16.03.2023 Ausschreibung veröffentlicht
- 03.04.2023 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
- 25.04.2023 Bekanntmachung geändert · Das Vergabeverfahren wurde eingestellt
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