FKZ 3726 17 201 0 - Stärkung des Instruments London Protokolls zur Regulierung marinen Geoengineerings
Auftraggeber: Umweltbundesamt, Referat Z 1.5 · Dessau-Roßlau
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5 hat einen Auftrag für „FKZ 3726 17 201 0 - Stärkung des Instruments London Protokolls zur Regulierung marinen Geoengineerings“ in Dessau-Roßlau ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 13.07.2026. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- FKZ 3726 17 201 0 - Stärkung des Instruments London Protokolls zur Regulierung marinen Geoengineerings
- Wo
- Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt
- Bis wann
- Angebotsfrist 13.07.2026, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 02.06.2026, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungRefoplan 2026: „Stärkung des Instruments London Protokolls zur Regulierung marinen Geoengineerings“ Der Weltklimarat geht davon aus, dass bei allen realistischen Szenarien zur Senkung der CO2-Emissionen immer ergänzende Maßnahmen zur Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre erforderlich sein werden. Dabei wird zunehmend auf marine großtechnische Methoden gesetzt. Um marines Geoengineering verantwortungsvoll und unter Minimierung von Umweltrisiken durchführen zu können, bedarf es eines internationalen Kontrollregimes. Das London Protokoll (LP) ist gegenwärtig das einzige internationale Rechtsregime, das einen Regelungsansatz für marines Geoengineering entwickelt hat. 2013 wurde ein Amendment zu Ozeandüngung beschlossen. Es wurde bislang jedoch nicht von einer ausreichenden Anzahl von Vertragsstaaten ratifiziert und ist deshalb noch nicht in Kraft getreten. Der Mangel an Ratifizierung und das …
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Refoplan 2026: „Stärkung des Instruments London Protokolls zur Regulierung marinen Geoengineerings“ Der Weltklimarat geht davon aus, dass bei allen realistischen Szenarien zur Senkung der CO2-Emissionen immer ergänzende Maßnahmen zur Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre erforderlich sein werden. Dabei wird zunehmend auf marine großtechnische Methoden gesetzt. Um marines Geoengineering verantwortungsvoll und unter Minimierung von Umweltrisiken durchführen zu können, bedarf es eines internationalen Kontrollregimes. Das London Protokoll (LP) ist gegenwärtig das einzige internationale Rechtsregime, das einen Regelungsansatz für marines Geoengineering entwickelt hat. 2013 wurde ein Amendment zu Ozeandüngung beschlossen. Es wurde bislang jedoch nicht von einer ausreichenden Anzahl von Vertragsstaaten ratifiziert und ist deshalb noch nicht in Kraft getreten. Der Mangel an Ratifizierung und das Fehlen eines zukunftsfähigen Regelungsansatzes verhindert die Aufnahme weiterer Techniken des marinen Geoengineerings in das Protokoll. Das Vorhaben hat zum Ziel, den Regelungsansatz von LP völkerrechtlich einzuordnen und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sollen empirische Studien zu Hindernissen für eine Ratifizierung und zu Lösungsstrategien zur Überwindung dieser Hindernisse durchgeführt und Modellgesetze für die Ratifizierung u.a. im Rahmen der Afrikanischen Union erarbeitet werden. Das Vorhaben soll 3 Workshops in Afrika vorbereiten, durchführen und evaluieren, um die empirischen Erkenntnisse zu testen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Dessau-Roßlau (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
Verlauf
- 02.06.2026 Ausschreibung veröffentlicht