FKZ 3725 18 201 0 - Aufbau eines automatisierten Messsystems zur Bestimmung der Schadstoffbelastung in den Polargebieten
Auftraggeber: Umweltbundesamt · Dessau-Roßlau
Umweltbundesamt hat einen Auftrag für Labor- und Messtechnik in Dessau-Roßlau ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 07.10.2026. Ergebnis noch nicht veröffentlicht.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Labor- und Messtechnik: FKZ 3725 18 201 0 - Aufbau eines automatisierten Messsystems zur Bestimmung der Schadstoffbelastung in den Polargebieten
- Wo
- Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt
- Bis wann
- Angebotsfrist 07.10.2026, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 11.09.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungRefoplan 2025: „Aufbau eines automatisierten Messsystems zur Bestimmung der Schadstoffbelastung in den Polargebieten“ Die Polargebiete sind trotz ihrer Abgeschiedenheit zunehmend von Schadstoffbelastungen betroffen, die sich seit vielen Jahren über Luft und Wasser global verbreiten und in den Nahrungsketten anreichern. Besonders problematisch sind persistente Stoffe wie POPs und neuere Verbindungen wie PFAS, die über weite Strecken oder durch menschliche Aktivitäten bis in die Polargebiete gelangen. Dort fehlen bislang langfristige Monitoringstrukturen, obwohl bereits diverse Schadstoffe in Schnee, Eis, Gewässern und in den empfindlichen Organismen der polaren Ökosysteme nachgewiesen wurden. Eine kontinuierliche und langfristige Umweltüberwachung ist daher dringend erforderlich. Nur so lassen sich Belastungstrends erkennen und Gegenmaßnahmen wirksam gestalten. Der wissenschaftliche …
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Refoplan 2025: „Aufbau eines automatisierten Messsystems zur Bestimmung der Schadstoffbelastung in den Polargebieten“ Die Polargebiete sind trotz ihrer Abgeschiedenheit zunehmend von Schadstoffbelastungen betroffen, die sich seit vielen Jahren über Luft und Wasser global verbreiten und in den Nahrungsketten anreichern. Besonders problematisch sind persistente Stoffe wie POPs und neuere Verbindungen wie PFAS, die über weite Strecken oder durch menschliche Aktivitäten bis in die Polargebiete gelangen. Dort fehlen bislang langfristige Monitoringstrukturen, obwohl bereits diverse Schadstoffe in Schnee, Eis, Gewässern und in den empfindlichen Organismen der polaren Ökosysteme nachgewiesen wurden. Eine kontinuierliche und langfristige Umweltüberwachung ist daher dringend erforderlich. Nur so lassen sich Belastungstrends erkennen und Gegenmaßnahmen wirksam gestalten. Der wissenschaftliche Ausschuss für Antarktisforschung (SCAR) hat die Vertragsparteien des Antarktis-Vertrags aufgefordert, ihre nationalen chemischen Überwachungsprogramme auf ihre antarktischen Forschungsstationen und Gebiete auszuweiten. Priorisiert wurde dabei die permanente und automatisierte Schadstoffmessung in Luft- und Meerwasserproben als Komponente des Stockholmer Übereinkommens. Das Schadstoffmonitoring soll soweit wie möglich an das bestehende Arktische Monitoring und Bewertungsprogramm (AMAP) angelehnt werden. Im Projekt soll daher untersucht werden, welche technischen Messsysteme zur Schadstoffmessung in den deutschen Forschungsstationen und der Logistik wie z.B. der Forschungsschiffe, Expeditionsschiffe, bereits existieren und wie diese automatisiert werden können. Die Automatisierung durch datengetriebene Algorithmen und KI-Methoden soll ermöglichen, den Prozessaufbau zu optimieren und die Datenerhebung und -schnittstellen zukunftsfähig zu gestalten. Die regelmäßige Überprüfung der Umweltauswirkungen menschlicher Aktivitäten in der Antarktis obliegt dem Umweltbundesamt (§ 14 AUG). Das Umweltbundesamt als Deutsche Kontaktstelle des Ausschusses für Umweltschutz (CEP) beabsichtigt, die Ergebnisse des Vorhabens dem CEP und der Konsultativtagung zum Antarktis-Vertrag (ATCM) zur Verfügung zu stellen und somit zur Weiterentwicklung des internationalen Umweltschutzes beizutragen. Zudem sollen die Ergebnisse auch eine Diskussionsgrundlage für die globale Regulierung weiterer umweltrelevanter persistenter Schadstoffe, wie langkettige per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) im Rahmen der Stockholm-Konvention sowie für einen strategischen Ansatz eines internationalen Chemikalienmanagements (SAICM) bieten.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Dessau-Roßlau (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
Verlauf
- 17.08.2026 Ausschreibung veröffentlicht
- 24.08.2026 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
- 11.09.2026 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
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