Experimentelle Überprüfung von publizierten Angaben zur Depositionseffizienz geladener Partikel in den Atemwegen
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für „Experimentelle Überprüfung von publizierten Angaben zur Depositionseffizienz geladener Partikel in den Atemwegen“ in Salzgitter ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 13.03.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 3622SNA205 - Experimentelle Überprüfung von publizierten Angaben zur Depositionseffizienz geladener Partikel in den Atemwegen
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Experimentelle Überprüfung von publizierten Angaben zur Depositionseffizienz geladener Partikel in den Atemwegen
- Wo
- Salzgitter, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 13.03.2023, 12:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 06.02.2023, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIm Rahmen der Energiewende werden die deutschen Stromnetze aus- und umgebaut. Stromleitungen sind von elektrischen und magnetischen Feldern umgeben und das Bundesamt für Strahlenschutz bewertet die damit im Zusammenhang stehenden Risiken für Mensch und Umwelt. Die großen elektrischen Feldstärken an spannungsführenden Bauteilen von Hochspannungsfreileitungen können zur Ionisation von Luftbestandteilen und zur Veränderung des Ladungszustandes von in der Luft befindlichen Partikeln führen. Da Ladung auf Partikeln das Depositionsverhalten dieser Teilchen moduliert, kann der Ladungszustand prinzipiell ein die Partikeldosis bestimmender Faktor sein. Nach derzeitigem Stand der Forschung ist zwar nicht von einer nachteiligen gesundheitsrelevanten Wirkung auszugehen, allerdings beruht diese Einschätzung nur auf sehr wenigen Untersuchungen zur Deposition geladener Partikel im Atemtrakt und in …
Ganze Beschreibung lesen
Im Rahmen der Energiewende werden die deutschen Stromnetze aus- und umgebaut. Stromleitungen sind von elektrischen und magnetischen Feldern umgeben und das Bundesamt für Strahlenschutz bewertet die damit im Zusammenhang stehenden Risiken für Mensch und Umwelt. Die großen elektrischen Feldstärken an spannungsführenden Bauteilen von Hochspannungsfreileitungen können zur Ionisation von Luftbestandteilen und zur Veränderung des Ladungszustandes von in der Luft befindlichen Partikeln führen. Da Ladung auf Partikeln das Depositionsverhalten dieser Teilchen moduliert, kann der Ladungszustand prinzipiell ein die Partikeldosis bestimmender Faktor sein. Nach derzeitigem Stand der Forschung ist zwar nicht von einer nachteiligen gesundheitsrelevanten Wirkung auszugehen, allerdings beruht diese Einschätzung nur auf sehr wenigen Untersuchungen zur Deposition geladener Partikel im Atemtrakt und in Atemtrakt-Modellen und ist dementsprechend mit Unsicherheiten behaftet. Das vorliegende Forschungsvorhaben hat zum Ziel, publizierte Angaben zur Deposition geladener Partikel in einfachen Modellen der Atemwege experimentell zu überprüfen und die Datenlage zu verbessern. Dies dient der Verringerung von Unsicherheiten in der Risikobewertung und zur Information der Bevölkerung. Insbesondere für die Deposition geladener kleiner Partikel (d<200 nm) ist das theoretische Verständnis unvollständig. Bei Partikelgrößen, bei denen die thermodynamische Deposition dominiert, lag die in Laborexperimenten gemessene Depositionseffizienz geladener Partikel deutlich über den theoretischen Erwartungen, die Streubreiten der gemessenen Werte lassen jedoch keine genaue Quantifizierung zu. Aus diesem Grund ist eine experimentelle Validierung der Ergebnisse erforderlich. Mit dem Forschungsvorhaben ist spätestens drei Monate nach Zuschlagserteilung zu beginnen. Dem Bieter soll somit ausreichend Zeit eingeräumt werden, um gegebenenfalls benötigtes, qualifiziertes Personal zur Erfüllung der Aufgabe einzustellen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 06.02.2023 Ausschreibung veröffentlicht