Ex-Post Evaluation der Energieverbrauchsminderung 2022-2023
Auftraggeber: Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle · Dessau-Roßlau
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle hat einen Auftrag für „Ex-Post Evaluation der Energieverbrauchsminderung 2022-2023“ in Dessau-Roßlau ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 26.03.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ex-Post Evaluation der Energieverbrauchsminderung 2022-2023
- Wo
- Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt
- Bis wann
- Angebotsfrist 26.03.2024, 14:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.02.2024, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Endenergieverbrauch (EEV) sowie die Verbräuche einzelner Energieträger (z.B. Gas, Strom) sind während der s.g. „Energiekrise“ im Jahr 2022 und 2023 deutlich zurückgegangen. Der aktuellen Energiebilanz zufolge sank der EEV 2022 auf den zweitniedrigsten Stand seit 2008 bzw. 1990. Als Gründe dafür kommen eine Reihe von Ursachen, Maßnahmen und Politikinstrumente in Frage. So unter anderem die - für unterschiedliche Verbrauchsgruppen und Energieträger unterschiedlich - gestiegenen Energiepreise, verstärkte Energiesparapelle und -kampagnen, solidarische Energiesparmaßnahmen seitens der Bevölkerung und Unternehmen, verstärkte Energieeffizienz-Maßnahmen in Haushalten und Unternehmen, ordnungsrechtliche Maßnahmen z.B. der Kurz- und Mittelfrist-Verordnungen zur Energiesicherheit (EnSikuMaV & EnSimiMaV), wie beispielsweise reduzierte Raumtemperaturen in öffentlichen Gebäuden und andere, sowie …
Ganze Beschreibung lesen
Der Endenergieverbrauch (EEV) sowie die Verbräuche einzelner Energieträger (z.B. Gas, Strom) sind während der s.g. „Energiekrise“ im Jahr 2022 und 2023 deutlich zurückgegangen. Der aktuellen Energiebilanz zufolge sank der EEV 2022 auf den zweitniedrigsten Stand seit 2008 bzw. 1990. Als Gründe dafür kommen eine Reihe von Ursachen, Maßnahmen und Politikinstrumente in Frage. So unter anderem die - für unterschiedliche Verbrauchsgruppen und Energieträger unterschiedlich - gestiegenen Energiepreise, verstärkte Energiesparapelle und -kampagnen, solidarische Energiesparmaßnahmen seitens der Bevölkerung und Unternehmen, verstärkte Energieeffizienz-Maßnahmen in Haushalten und Unternehmen, ordnungsrechtliche Maßnahmen z.B. der Kurz- und Mittelfrist-Verordnungen zur Energiesicherheit (EnSikuMaV & EnSimiMaV), wie beispielsweise reduzierte Raumtemperaturen in öffentlichen Gebäuden und andere, sowie strukturelle Veränderungen in den Verbrauchssektoren. Bislang liegen kaum Erkenntnisse über die konkrete Höhe der Einsparwirkung der einzelnen Maßnahmen und Politikinstrumente vor, und wenn, dann i.d.R. auf aggregierter Ebene (z.B. Ruhnau et al. 2023; Roth/Schmidt 2023). Auch kommen unterschiedliche wissenschaftliche Ansätze zu unterschiedlichen Ergebnissen, und herkömmliche Szenarienrechnungen und Modellierungsansätze können auf Grund der besonderen Situation der „Energiekrise“ und der Reaktionen darauf (z.B. wegen der geringen Berücksichtigung verhaltensbasierter Effekte) zum Teil an Grenzen kommen. Ziel des Vorhabens ist erstens, die EEV-Minderung der Jahre 2022 und 2023 ex-Post zu evaluieren und so zu helfen, das Wissen um Rahmenbedingungen zum Energiesparen und den Beitrag der einzelnen Maßnahmen und Politikinstrumente für die Energieverbrauchsminderung zu verbessern. Ziel des Vorhabens ist ferner, das Wissen zu Wirkketten von Maßnahmen und Politikinstrumenten zu fundieren, Wissenslücken z.B. zu konkreten Wirkungen verhaltensbasierter Instrumente (Energiesparkampagnen-/aufrufe u.ä.) zu mindern und daraus Erkenntnisse für die zukünftige Gestaltung von Maßnahmen und Instrumenten zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Energiesparen zu gewinnen. Drittens zielt das Vorhaben darauf ab, mit den gewonnenen Erkenntnissen die Güte der bestehenden Instrumenten-Modellierung weiter zu verbessern. Dazu sind die tatsächlichen Entwicklungen mit den Wirkmechanismen und Analysen der jeweiligen Projektionsberichte abzugleichen und etwaige Empfehlungen für die Verbesserung der Modellierung abzuleiten. Die näheren fachlichen Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Dessau-Roßlau (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
Verlauf
- 20.02.2024 Ausschreibung veröffentlicht
Zuschläge dieses Auftraggebers
- Softwarepflege Desigo CCZuschlag 09.09.2026 an Siemens AG
- DeltaPFAS: Routinemessungen der Umweltprobenbank für Per- und Polyfluorierte Alkylsubstanzen in den Jahren 2026 bis 2029Zuschlag 24.08.2026 an Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
- Administration Drupal-Website 2026 inkl. Betreiberleistungen/HostingZuschlag 15.01.2026 an werk21 GmbH
- Hosting und Pflege von www.thru.deZuschlag 08.12.2025 an ENDA GmbH & Co. KG