EUOV 107_2017 UFZ "Mobile, automatisch gesteuerte Probenahmesysteme zur Erfassung kurzfristiger Pestizidbelastungen in kleinen Fließgewässern bei Starkregenereignissen"
Auftraggeber: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ · Leipzig
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ hat den Auftrag für Labor- und Messtechnik im Landkreis Leipzig am 13.02.2018 vergeben, Zuschlag an MAXX Mess- und Probenahmetechnik GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 456.060 €. Eingegangen: 2 Angebote.
MAXX Mess- und Probenahmetechnik GmbH Rangendingen
- Summe
- 456.060 €
- Angebote
- 2
- Zuschlag
- 13.02.2018
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 07.03.2018.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Labor- und Messtechnik: EUOV 107_2017 UFZ "Mobile, automatisch gesteuerte Probenahmesysteme zur Erfassung kurzfristiger Pestizidbelastungen in kleinen Fließgewässern bei Starkregenereignissen"
- Wo
- Landkreis Leipzig, Sachsen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 07.03.2018, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungAnzahl: Es werden 60 Systeme beschafft. ▼. Beschaffungsgegenstand: Mobile, automatisch gesteuerte Probenahmesysteme zur Erfassung kurzfristiger Pestizidbelastungen in kleinen Fließgewässern bei Starkregenereignissen. ▼. Kurze Beschreibung: Die Probenahme der Pestizide wird durch die Änderung des Wasserstands bei Starkregenereignissen ereignisbezogen und automatisch ausgelöst. Da sich die zu beprobenden Substanzen stark in ihrer Wasserlöslichkeit unterscheiden (quantifiziert als n-Octanol-Wasser-Verteilungskoeffizient, log Kow, von -1,89 bis +7, s. Substanzliste), sind sowohl das Wasser als auch die Schwebstoffe zu beproben. Für die chemische Analytik ist ein Gesamtvolumen des Probenwassers inklusive Schwebstoffe von 150 ml notwendig. Für geplante Biotests sind sowohl die Wasserphase als auch die Schwebstoffe von etwa 20 l Probenwasser notwendig. Da ein Probenvolumen von 20 l Wasser …
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Anzahl: Es werden 60 Systeme beschafft. ▼. Beschaffungsgegenstand: Mobile, automatisch gesteuerte Probenahmesysteme zur Erfassung kurzfristiger Pestizidbelastungen in kleinen Fließgewässern bei Starkregenereignissen. ▼. Kurze Beschreibung: Die Probenahme der Pestizide wird durch die Änderung des Wasserstands bei Starkregenereignissen ereignisbezogen und automatisch ausgelöst. Da sich die zu beprobenden Substanzen stark in ihrer Wasserlöslichkeit unterscheiden (quantifiziert als n-Octanol-Wasser-Verteilungskoeffizient, log Kow, von -1,89 bis +7, s. Substanzliste), sind sowohl das Wasser als auch die Schwebstoffe zu beproben. Für die chemische Analytik ist ein Gesamtvolumen des Probenwassers inklusive Schwebstoffe von 150 ml notwendig. Für geplante Biotests sind sowohl die Wasserphase als auch die Schwebstoffe von etwa 20 l Probenwasser notwendig. Da ein Probenvolumen von 20 l Wasser nicht praktikabel ist hinsichtlich Lagerung und Versand, sind die Substanzen der 20 l durch Festphasenextraktion zu sammeln, die Schwebstoffe zuvor abzufiltrieren. Aus diesen Anforderungen ergibt sich die folgende dreiteilige Probenahme: Je Probenahme werden 40 Einzelproben a 500 ml genommen. Von allen 500-ml-Einzelproben wird (i) ein Aliquot von 3,75 ml inklusive der Schwebstoffe als direkte Wasserprobe gesammelt, (ii) aus den restlichen 496,25 ml werden die Schwebstoffe abfiltriert und zur Partikelprobe zusammengeführt, (iii) die Substanzen des filtrierten Probenwasser von knapp 496,25 ml werden anschließend mit Festphasenextraktion gesammelt. Die Differenz des Flüssigkeitsvolumens, die sich aus dem Vakuumdosiersystem ergibt (s. Punkt 2.2), wird mit dem Volumen der hier genannten dritten Probe der Festphasenextraktion ausgeglichen. Daraus ergibt sich für die direkte Wasserprobe ein Gesamtvolumen von exakt 150 ml. Es ist sicherzustellen, dass die Probenahmesysteme über mehrere Monate an entlegenen Stellplätzen im Freien installiert werden können und autark arbeiten. Um Diebstahl oder willkürliche Beschädigungen vorzubeugen, sollen die Probenahmesysteme ein "unscheinbares" Äußeres aufweisen (z.B. in gedeckten Farben wie grau oder braun), mit einer Maximalgröße von etwa 0,2 m³ und über Bodenanker gesichert sein. Die Probenahmesysteme sind außerdem technisch robust auszuführen, um während der langen Stand-By-Zeit allgemeine Beschädigungen oder Fehlfunktionen zu vermeiden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Landkreis Leipzig
- Bundesland
- Sachsen
- NUTS
- DED52
Verlauf
- 19.12.2017 Ausschreibung veröffentlicht
- 07.03.2018 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat MAXX Mess- und Probenahmetechnik GmbH erhalten, Summe 456.060 €.
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