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Zuschlag erteilt Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 17.06.2026

Erweiterung der Wartungsarbeiten der linksseitigen Antriebsturbine des DLR-Hubschraubers Bo 105 (D-HDDP) von einer ursprünglich beauftragten Heavy Maintenance Inspection (HMI) zu einer umfangreicheren Grundüberholung (Overhaul).

Auftraggeber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) · Köln

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) hat den Auftrag für Dienstleistungen in Braunschweig am 17.06.2026 vergeben, Zuschlag an AC Avionic-Concept GmbH.

Zuschlag an

AC Avionic-Concept GmbH Rheinmünster

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
nicht veröffentlicht
Zuschlag
17.06.2026

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 17.06.2026.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Erweiterung der Wartungsarbeiten der linksseitigen Antriebsturbine des DLR-Hubschraubers Bo 105 (D-HDDP) von einer ursprünglich beauftragten Heavy Maintenance Inspection (HMI) zu einer umfangreicheren Grundüberholung (Overhaul).
Wo
Braunschweig, Niedersachsen
Wer kann anbieten
Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.

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Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die Rolls-Royce-Triebwerke des DLR-Hubschraubers Bo 105 (D-HDDP) unterliegen nach Herstellerangaben und EASA-Vorschriften regelmäßiger Wartung. Nach 1.750 Betriebsstunden ist eine „Heavy Maintenance Inspection“ (HMI) vorgeschrieben, nach 3.500 Betriebsstunden eine vollständige Grundüberholung („Overhaul“). Die Planung erfolgt über die FX-CAMO auf Basis der elektronisch erfassten Betriebszeiten und Lebenslaufdaten der Triebwerke. Die im Januar 2026 begonnene HMI des linken Triebwerks wurde aufgrund der Vorgaben von Rolls-Royce und luftrechtlicher Anforderungen an ein zertifiziertes Service-Center durchgeführt. Die AC Avionic-Concept GmbH, als einziger Bieter mit entsprechender Eignung und Rolls-Royce-Akkreditierung, wurde beauftragt. Die Arbeiten werden vor Ort in Kanada durch Rolls-Royce durchgeführt. Bei der HMI wurde das Triebwerk nicht vollständig zerlegt, sondern lediglich das …

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Die Rolls-Royce-Triebwerke des DLR-Hubschraubers Bo 105 (D-HDDP) unterliegen nach Herstellerangaben und EASA-Vorschriften regelmäßiger Wartung. Nach 1.750 Betriebsstunden ist eine „Heavy Maintenance Inspection“ (HMI) vorgeschrieben, nach 3.500 Betriebsstunden eine vollständige Grundüberholung („Overhaul“). Die Planung erfolgt über die FX-CAMO auf Basis der elektronisch erfassten Betriebszeiten und Lebenslaufdaten der Triebwerke. Die im Januar 2026 begonnene HMI des linken Triebwerks wurde aufgrund der Vorgaben von Rolls-Royce und luftrechtlicher Anforderungen an ein zertifiziertes Service-Center durchgeführt. Die AC Avionic-Concept GmbH, als einziger Bieter mit entsprechender Eignung und Rolls-Royce-Akkreditierung, wurde beauftragt. Die Arbeiten werden vor Ort in Kanada durch Rolls-Royce durchgeführt. Bei der HMI wurde das Triebwerk nicht vollständig zerlegt, sondern lediglich das Turbinenmodul ausgetauscht und der Rest im zusammengebauten Zustand inspiziert. Im Rahmen der umfangreichen Zerlegung und Prüfung wurde jedoch eine kritische Diskrepanz festgestellt: Die tatsächliche Betriebszeit des linken Triebwerks lag bei 3.408 Stunden – nur noch 92 Stunden unter der 3.500-Stunden-Grenze für die obligatorische Grundüberholung. Diese Erkenntnis war zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht vorhersehbar. Ursache ist eine unvollständige Datenübertragung aus der alten Wartungssoftware (2015–2017), die zu fehlerhaften elektronischen Lebenslaufdaten führte. Obwohl die Datenformal korrekt erschienen, fehlten entscheidende Vorlaufzeiten, die nur in der papierbasierten Lebenslaufakte enthalten waren. Ein Wechsel des Auftragnehmers ist technisch nahezu unmöglich und luftrechtlich mit hohem Risiko verbunden: Die bestehende, lückenlose „Traceability-Kette“ – entscheidend für die EASA- und FAA-Zertifizierung (Form 1/8130-3) – würde unterbrochen. Ein Neubeginn sämtlicher Arbeiten (Rücktransport, Demontage, Prüfung, Zertifizierung) würde den Aufwand mehr als verdoppeln und Zusatzkosten von ca. 131.000 Euro verursachen. Zudem drohen erhebliche Verzögerungen wissenschaftlicher Projekte. Daher ist die Fortsetzung der HMI durch die AC Avionic-Concept GmbH und Rolls-Royce die einzig sachgerechte, technisch notwendige, luftrechtlich zwingende und wirtschaftlich optimale Lösung. Die Beauftragung ist somit nicht nur gerechtfertigt, sondern zwingend erforderlich, um die Sicherheit und Betriebssicherheit des DLR-Hubschraubers Bo 105 (D-HDDP) zu gewährleisten.

Erfüllungsort

Ort
38108 Braunschweig
Bundesland
Niedersachsen
NUTS
DE911

Verlauf

  1. 17.06.2026 Direktvergabe angekündigt

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat AC Avionic-Concept GmbH erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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