Ersatzneubau Heißwassererzeugeranlage im HW Altchemnitz Los 2- Referenznummer der Bekanntmachung: eins/17/HWE im HWA.
Auftraggeber: eins energie in sachsen GmbH & Co. KG · Chemnitz
eins energie in sachsen GmbH & Co. KG hat den Auftrag für Bauleistungen vergeben (Bekanntmachung vom 20.10.2017). Wer den Zuschlag bekommen hat, steht nicht in der Bekanntmachung.
Gewinner nicht veröffentlicht
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 20.10.2017
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 20.10.2017.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Bauleistungen allgemein: Ersatzneubau Heißwassererzeugeranlage im HW Altchemnitz Los 2- Referenznummer der Bekanntmachung: eins/17/HWE im HWA.
- Wo
- Sachsen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.10.2017, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungGesamtüberblick über die Maßnahme Los 1: Heißwassererzeugeranlage (HWE) Die Heißwassererzeugeranlage besteht aus 3x33 % Heißwassererzeugern. Die DIN EN 12953 ist anzuwenden. Die Heißwassererzeuger sind als 3-zügige Großwasserraumkessel mit je zwei Flammrohren auszuführen. Der Heißwassererzeuger muss entsprechend konstruiert werden, dass sowohl ein Parallelbetrieb als auch ein Einzelbetrieb der Flammrohre fahrbar ist. Der Heißwassererzeuger ist für BOB gemäß DIN EN 12953 für einen ordnungsgemäßen Betrieb vollständig mit Armaturen auszurüsten. Weiterhin müssen die 3 Heißwassererzeuger unabhängig voneinander bei verschiedenen Lasten gefahren werden können bzw. einzelne Heißwassererzeuger komplett außer Betrieb genommen werden können. Die komplette Anlage ist so zu betreiben, dass diese aus betrieblicher Sicht optimal genutzt wird (d. h. möglichst hoher Anlagenwirkungsgrad; möglichst …
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Gesamtüberblick über die Maßnahme Los 1: Heißwassererzeugeranlage (HWE) Die Heißwassererzeugeranlage besteht aus 3x33 % Heißwassererzeugern. Die DIN EN 12953 ist anzuwenden. Die Heißwassererzeuger sind als 3-zügige Großwasserraumkessel mit je zwei Flammrohren auszuführen. Der Heißwassererzeuger muss entsprechend konstruiert werden, dass sowohl ein Parallelbetrieb als auch ein Einzelbetrieb der Flammrohre fahrbar ist. Der Heißwassererzeuger ist für BOB gemäß DIN EN 12953 für einen ordnungsgemäßen Betrieb vollständig mit Armaturen auszurüsten. Weiterhin müssen die 3 Heißwassererzeuger unabhängig voneinander bei verschiedenen Lasten gefahren werden können bzw. einzelne Heißwassererzeuger komplett außer Betrieb genommen werden können. Die komplette Anlage ist so zu betreiben, dass diese aus betrieblicher Sicht optimal genutzt wird (d. h. möglichst hoher Anlagenwirkungsgrad; möglichst geringer Lebensdauerverbrauch usw.). Eine wasserseitige Warmhalteeinrichtung ist vorzusehen. Der Heißwassererzeuger ist mit einer Feuerung für Erdgas mit allen erforderlichen Armaturen, Zubehör, Zündeinrichtung, Flammenwächter und Brennstoffmengenmessung auszurüsten. Die Emissionsgrenzwerte der 13. BImSchV sind in allen Lastfällen sicher zu unterschreiten. Es ist kein Economiser vorzusehen (nur als Option). Der HWE ist allerdings so zu konstruieren, dass jederzeit ein Economiser nachgerüstet werden kann. Sowohl die Rauchgaskanäle, als auch die Schornsteine (1x je HWE) mit Emissionsmessbühne sowie allen erforderlichen Stutzen für die Emissionsmessungen gemäß 13. BImSchV für kontinuierliche Messung und Prüfmessungen sind vorzusehen. Ist die Temperatur des Rücklaufs zu niedrig, wird über eine Rezirkulationspumpe (1x100 % je HWE) die Anhebung der Rücklauftemperatur umgesetzt. Das Los Heißwassererzeugeranlage (HWE) besteht im Wesentlichen aus den Bauteilen: — Heißwassererzeuger (3x33 %) — Feuerung (Erdgas) und Gasverteilung Erdgas (ab Gas-Druckregel- und Messanlage) — Rezirkulationspumpe (1x 100 % je HWE) — Anlagentechnischer Stahlbau — Rauchgaskanal, Schornsteine Los 3: Bau (BAU) Für die Um- und Neubauvorhaben im Heizwerk Altchemnitz sind basierend auf der Genehmigung und den existierenden Konzepten sämtliche erforderliche Ingenieurleistungen im Leistungsumfang des Auftragnehmers des Los 3. Im Zuge des Projekts werden u.a. folgende Maßnahmen an der bestehenden Anlage erforderlich: — Herstellung der Fundamente für die 3 Heißwassererzeuger inkl. Abbruch der bestehenden Bodenplatte, Sockel, Fundamente und Kanaldeckel — Ertüchtigung oder Herstellung von Fundamenten für Pumpen; Entfernung von Fundamenten; Erstellung der Fundamente für die Schornsteine; Herstellung der Fundamente für die Aufstellung eines Schaltanlagencontainers/Kompaktstation — Herstellung Fundamente für die Druckhaltung inkl. Abbruch der bestehenden Bodenplatte — Herstellung verschiedener Öffnungen in Wänden und Dach — Komplette Errichtung des Unterstandes für das Stickstofflager — Verschließen der durch den Abriss des Heißwassererzeuger 1 (HWE1) entstandenen Öffnung in der Nordfassade mit einer Fassadenkonstruktion aus Trapezblech — bauliche Ertüchtigung bzw. Sanierung der vorhandenen Abwassersammelbecken und Nebenanlagen — Pflasterung der Zuwege — Kabelleerrohrtrassen; bauseitige Maßnahmen für die Erdverlegung der Gasversorgung — Entrauchung des Heizwerkblocks über natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte; Einbau von Zuluftöffnungen einschließlich Schalldämpfer, Heizregister und Heizungsverrohrung Im Zuge des Projekts werden im Wesentlichen die Gewerke Massivbau, Stahlbau, Technischer Stahlbau, Ausbau, Sanierungsarbeiten, HKL, Sanitär, TGA, Fassade/Dach, Tiefbauarbeiten, Außenanlagen, Abdichtungsarbeiten und Vermessungsarbeiten erforderlich. Los 4: E- Technik (ELT) Der Liefer- und Leistungsumfang (LuL) inkl. sämtlicher erforderlichen Planungsleistungen beinhaltet im Wesentlichen: — einen begehbaren E-Technik-Container zur Außenaufstellung mit Heizung/ Klimatisierung/ Doppelboden, Gießharz-Transformatoren (10/0,4kV, 2 MVA), einer Niederspannungsschaltanlage und einer USV-Kompaktanlage mit Gleichrichter, Wechselrichter, Batterien und Verteilung — Beleuchtungs- und Steckdosenanlage inkl. Außenbeleuchtung; Licht- und Steckdosen- Unterverteilungen — Kabeltrassen, Installationsrohre, Kabel — Erdung, Blitzschutz, Potenzialausgleich — Erweiterung der bestehenden Gaswarnanlage Die Einspeisung der Transformatoren erfolgt aus einer in der Nähe aufgestellten Kompaktstation (bauseits) des Netzbetreibers; die dafür erforderlichen Mittelspannungskabel gehören zum ELT-Los. Aus der Niederspannungsschaltanlage werden alle Verbraucher eingespeist, wobei die HWE des Loses 1 und die Druckhaltung des Loses 2 mit eigenen Niederspannungs- Unterverteilungen (Lieferumfang des Loses 1 bzw. Loses 2) ausgeführt werden. Optional wird auf diese Niederspannungs-Unterverteilungen verzichtet; in diesem Falle sind alle Verbraucher einzeln aus der Niederspannungsschaltanlage des Loses ELT einzuspeisen. Erdung, Blitzschutz und Potenzialausgleich sind an die Bestandsanlage anzubinden. Die elektrischen Betriebsmittel werden durch die Leittechnik (Los 5) überwacht und gesteuert; dafür ist die entsprechende Signalschnittstelle inklusive der entsprechenden Aufgabenstellung für das Los 5 zur Verfügung zu stellen. Los 5: Leittechnik (HLT) Die neue Heißwassererzeugeranlage einschließlich aller zugehörigen Komponenten soll über ein Siemens SPPA-T3000-Leitsystem überwacht und gesteuert werden. Die Anlage ist für einen 72h-Betrieb ohne manuelle Eingriffe vorgesehen. Das Leitsystem besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten: — Application-Server nicht redundant, Automation-Server redundant — kombinierte Bedien- und Engineeringstation — Ein- und Ausgabebaugruppen (SIM) zur Anbindung der Feldgeräte, Schaltanlagen und Frequenzumrichter — Bus-Schnittstellen zur Ankopplung der Steuerungen der Heißwassererzeuger und der Druckhaltung (optional Integration der Steuerungen in das Leitsystem SPPA-T3000 mit Verteilung auf mindestens zwei Automation-Server) — Netzwerktechnik, GPS-Uhr zur Zeitsynchronisierung — Schränke zum Einbau der Geräte — interne Verkabelung. Das Leitsystem ist an das Bestands-Leitsystem SPPA-T3000 im HKW Nord II anzubinden. Darüber hinaus gehören zum Los HLT — die Messtechnik für das Los 2 BoP — die Emissionsmesseinrichtungen nach 13. BImSchV — die Leittechnik-Feldverkabelung inklusive ggf. erforderlicher Hilfsspannungsversorgung und Koppelrelais — zugehörige Planungsleistungen Zum Leistungsumfang gehört die Erstellung der vollständigen Automatisierungssoftware inklusive Bedienbilder auf Basis der Aufgabenstellungen der anderen Los- Lieferanten. Inhalt dieser Ausschreibung Balance of Plant (BoP) Der Liefer- und Leistungsumfang (LuL) beinhaltet im Wesentlichen die Einbindung der 3x33 % Heißwassererzeuger, die Druckhaltung, die benötigten Pumpen und erforderliche Rohrleitungen. Die Heißwassererzeuger (nicht LuL des Auftragnehmers des Los 2) werden aus dem Rücklaufsammler (Bestand) gespeist und stellen die erzeugte Fernwärme dem Vorlaufsammler (Bestand) zur Verfügung. Sowohl die Anbindung an den Vorlaufsammler als auch an den Rücklaufsammler im Bestand inkl. aller verbindenden Rohrleitungen sind Teil der LuL des Auftragnehmers des Los 2. Die Gesamtanlage ist für BOB (Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung) auszuführen und die Teilanlage entsprechend vollständig für einen ordnungsgemäßen Betrieb auszurüsten. Das Heizwassersystem dient zur Bereitstellung der in den Heißwassererzeugern erzeugten Energie an das Fernwärmenetz. Die Heißwassererzeuger HWE (nicht LuL des Auftragnehmers des Los 2) werden parallel eingebunden, so dass alle Energieerzeugungsanlagen unabhängig voneinander in das Fernwärmesystem einspeisen können. Der Rücklauf zur neuen Anlage wird dem bestehenden Rücklaufsammler entnommen und über die 4x33 % redundant ausgeführten Umwälzpumpen (LuL des Auftragnehmers des Los 2) den Energieerzeugungsanlagen zugeführt. Die Regelung des Massenstroms erfolgt über die Drehzahlregelung der Umwälzpumpen, während die dem HWE nachgelagerten Regelventile die asynchrone Fahrweise sicherstellen. Der Vorlauf aus den Heißwassererzeugern wird zusammen dem bestehenden Vorlaufsammler zugeführt. Die Absicherung gegen einen zu hohen Druck der Heißwassererzeuger, welcher durch die Nullförderhöhe der Umwälzpumpen erzeugt werden kann, ist durch den Auftragnehmer von Los 2 umzusetzen. Zur Verhinderung von Ausdampfungen im Heißwassersystem ist eine Druckhaltung am Standort Heizkraftwerk Nord in Betrieb und zusätzlich wird eine Redundanzdruckhaltung am Standort Heizwerk Altchemnitz mit Einbindung in den Rücklaufsammler vorgesehen und ist so auszulegen, dass diese auf einen Vorlaufdruck von 11 bar (ü) geregelt wird. Die beiden Auffangbehälter sind als Expansionsvolumen für die Volumenänderungen im Fernwärmenetz zu installieren, die sich als Folge der im System auftretenden Temperaturveränderungen ergeben. Die Anforderungen gem. DIN EN 12953 sind einzuhalten. Die Hydraulikeinheit stellt sicher, dass bei Unterschreitung des vorgegebene Drucks die notwendigen Druckhaltepumpen aus den Auffangbehältern in das Fernwärmenetz nachspeisen. Wird ein vorgegebener Druck überschritten, öffnen die Überströmventile und schleusen Heizwasser aus dem System aus in die Auffangbehälter. Das Los Balance of Plant (BoP) besteht im Wesentlichen aus den Bauteilen: — Umwälzpumpen (4x 33 %) — Anlagentechnischer Stahlbau — Rohrleitungen zur Verrohrung der Gesamtanlage (keine UIW) inkl. Regel- und Absperrventile und sonstige Armaturen — Wärmeisolierung mit Verkleidung und Berührschutz — Druckhaltung.
5 Lose
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Bundesland
- Sachsen
- NUTS
- DED11
Verlauf
- 11.11.2016 Ausschreibung veröffentlicht
- 10.05.2017 Ausschreibung veröffentlicht
- 11.08.2017 Ergebnis veröffentlicht
- 19.10.2017 Ergebnis veröffentlicht
- 20.10.2017 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Der Auftraggeber hat den Gewinner nicht veröffentlicht.
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