Errichtung einer 4. Reinigungsstufe auf der Kläranlage Weiterstadt
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Weiterstadt - Eigenbetrieb Stadtwerke · Weiterstadt
Magistrat der Stadt Weiterstadt - Eigenbetrieb Stadtwerke hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Weiterstadt am 10.02.2022 vergeben, Zuschlag an Aquadrat Ingenieure GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 805.684,71 €. Eingegangen: 3 Angebote.
Aquadrat Ingenieure GmbH Griesheim
- Summe
- 805.684,71 €
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 10.02.2022
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 18.02.2022.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Errichtung einer 4. Reinigungsstufe auf der Kläranlage Weiterstadt
- Wo
- Weiterstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 10 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 18.02.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Stadtwerke Weiterstadt betreiben die zentrale Kläranlage in Weiterstadt mit einer Ausbaugröße von 30.000 EW (Kläranlagengrößenklasse 4). Für die Kläranlage Weiterstadt werden im hessischen Maßnahmenprogramm zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sehr niedrige P-Ablaufwerte von Pges,2h = 0,4 mg/l als Überwachungswert und Pges,24h = 0,2 mg/l als Monatsmittelwert der Eigenkontrolle gefordert. Diese schärferen Anforderungen werden ohne eine nachgeschaltete Flockungsfiltration nicht betriebssicher einhaltbar sein. Neben dem Parameter Phosphor werden aktuell weitere Problemstoffe diskutiert, die nur durch eine zusätzliche Anlagentechnik erfolgreich aus den Kläranlagenabläufen entfernt werden könnten. Bei diesen Stoffen handelt es sich u.a. um Schwermetalle, Mikroplastik, hormonell wirksame Substanzen, Arzneimittelreste bzw. -abbauprodukte und Industriechemikalien. Diese sog. …
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Die Stadtwerke Weiterstadt betreiben die zentrale Kläranlage in Weiterstadt mit einer Ausbaugröße von 30.000 EW (Kläranlagengrößenklasse 4). Für die Kläranlage Weiterstadt werden im hessischen Maßnahmenprogramm zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sehr niedrige P-Ablaufwerte von Pges,2h = 0,4 mg/l als Überwachungswert und Pges,24h = 0,2 mg/l als Monatsmittelwert der Eigenkontrolle gefordert. Diese schärferen Anforderungen werden ohne eine nachgeschaltete Flockungsfiltration nicht betriebssicher einhaltbar sein. Neben dem Parameter Phosphor werden aktuell weitere Problemstoffe diskutiert, die nur durch eine zusätzliche Anlagentechnik erfolgreich aus den Kläranlagenabläufen entfernt werden könnten. Bei diesen Stoffen handelt es sich u.a. um Schwermetalle, Mikroplastik, hormonell wirksame Substanzen, Arzneimittelreste bzw. -abbauprodukte und Industriechemikalien. Diese sog. anthropogenen Spurenstoffe und Mikroverunreinigungen werden in Kläranlagen bisher ebenfalls nur teilweise abgebaut und tauchen in den Gewässern z. T. in hohen, für die dortige Flora und Fauna wirksamen Konzentrationen auf. Zur Reduzierung und Elimination dieser Stoffe finden Filtrationsverfahren, Adsorptions- und/oder Oxidationsverfahren Anwendung. Im Rahmen einer Studie wurden die technischen und wirtschaftlichen Randbedingungen für die Umsetzung einer 4. Reinigungsstufe zur weitergehenden Phosphor- und Spurenstoffelimination auf der Kläranlage Weiterstadt untersucht. Hierfür wurden die Betriebsdaten der Jahre 2016 bis 2018 ausgewertet und die zu behandelnde Wassermenge als maßgebender Auslegungsparameter festgelegt. Im Ergebnis haben sich die Stadtwerke für eine technische Lösung entschieden, die aus einer Tuchfiltration, einem kombinierten Beschickungspumpwerk und Hochwasserpumpwerk sowie einer GAK-Filtration besteht. Die hierzu vorliegende Studie sieht die Möglichkeit eines stufenweisen Ausbaus vor, die in einer ersten Phase die Flockungsfiltration (Phosphorelimination) beinhaltet und in einer zweiten Phase die Ergänzung der GAK-Fitration (Spurenstoffelimination). Ggf. soll in einem dritten Ausbauschritt um eine Ozonbehandlung erweitert werden.
Erfüllungsort
- Ort
- Weiterstadt
- Bundesland
- Hessen
- NUTS
- DE716
Verlauf
- 08.10.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 18.02.2022 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Aquadrat Ingenieure GmbH erhalten, Summe 805.684,71 €.
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