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Abgelaufen Öffentliche Ausschreibung (national) · veröffentlicht am 08.10.2024

Erprobung von genetischen und indikativen Methoden zur Bestimmung von ausgewählten Arten und Organismengruppen in Häfen und potenziellen Vektoren (Ballastwasser)

Auftraggeber: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie · Hamburg

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat einen Auftrag für „Erprobung von genetischen und indikativen Methoden zur Bestimmung von ausgewählten Arten und Organismengruppen in Häfen und potenziellen Vektoren (Ballastwasser)“ in Hamburg ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 22.10.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.

Die Angebotsfrist endete am 22.10.2024, 10:00 Uhr. Frist abgelaufen

Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Erprobung von genetischen und indikativen Methoden zur Bestimmung von ausgewählten Arten und Organismengruppen in Häfen und potenziellen Vektoren (Ballastwasser)
Wo
Hamburg
Bis wann
Angebotsfrist 22.10.2024, 10:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 08.10.2024, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Invasive Arten (engl.: Invasive Alien Species: IAS) sind gebietsfremde oder nicht-einheimische Tier- und Pflanzenarten (Neobiota), die negative Auswirkungen auf Biodiversität und Ökosystemfunktionalität, die menschliche Gesundheit oder die Wirtschaft haben. Insgesamt führen invasive Arten zu Kosten von mehreren Milliarden Euro pro Jahr innerhalb der EU. Aufgrund der globalisierungsbedingt zunehmenden Handelsströme und des Klimawandels wird zukünftig mit einer Zunahme der durch IAS verursachten Probleme gerechnet. Die Verkehrsträger sind in besonderem Maße betroffen, da viele invasive Arten über die Verkehrswege neu eingeschleppt und verbreitet werden. See- und Binnenschifffahrt tragen als Vektoren für die Verbreitung von invasiven Arten, z. B. über das Ballastwasser und/oder das Biofouling am Rumpf der Schiffe, zur Belastung der nativen marinen und limnischen Ökosysteme bei. Um die …

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Invasive Arten (engl.: Invasive Alien Species: IAS) sind gebietsfremde oder nicht-einheimische Tier- und Pflanzenarten (Neobiota), die negative Auswirkungen auf Biodiversität und Ökosystemfunktionalität, die menschliche Gesundheit oder die Wirtschaft haben. Insgesamt führen invasive Arten zu Kosten von mehreren Milliarden Euro pro Jahr innerhalb der EU. Aufgrund der globalisierungsbedingt zunehmenden Handelsströme und des Klimawandels wird zukünftig mit einer Zunahme der durch IAS verursachten Probleme gerechnet. Die Verkehrsträger sind in besonderem Maße betroffen, da viele invasive Arten über die Verkehrswege neu eingeschleppt und verbreitet werden. See- und Binnenschifffahrt tragen als Vektoren für die Verbreitung von invasiven Arten, z. B. über das Ballastwasser und/oder das Biofouling am Rumpf der Schiffe, zur Belastung der nativen marinen und limnischen Ökosysteme bei. Um die weitere Einschleppung von nicht-einheimischen Arten über das Ballastwasser zu verhindern, wurde 2004 das Internationale Übereinkommen zur Kontrolle und Behandlung von Ballastwasser und Sedimenten von Schiffen erarbeitet. Es ist am 8. September 2017 in Kraft getreten. Ein wesentlicher Bestandteil des Ballastwasser-Übereinkommens in der sog. D-2 Standard. Die Regel D-2 des Ballastwasser-Übereinkommens schreibt die Güte des einleitenden Ballastwassers vor. Eine große Herausforderung des D-2 Standards ist die Überprüfung und Überwachung der Wassergüte, die bisher oft auf kostenspieligen und zweitaufwendigen morphologischen Identifizierung von Organismen beruht. Erste Erfolge im Kontext der Detektion nicht-einheimischer Arten mit genetischen Methoden sind in einigen Forschungsprojekten nachgewiesen worden. Da in den letzten Jahren in der DNA- Analytik große Fortschritte erzielt wurden und werden, soll in diesem Vorhaben das Potenzial überprüft werden, inwiefern die genetische Methoden im Rahmen des Ballastwasser- Übereinkommens eingesetzt werden könnten. Das Hauptziel des Vorhabens ist es, das Potential von genetischen Methoden im Rahmen des Ballastwasser-Übereinkommens zu bewerten. Dabei sollen, falls vorhanden, Einsatzmöglichkeiten und Praktikabilität von DNA basierten Methoden, v.a. von environmental DNA (eDNA) Verfahren, benannt werden und möglichen Forschungsbedarf aufzeigen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Hamburg (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Hamburg

Verlauf

  1. 08.10.2024 Ausschreibung veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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