Erkundung und Verifizierung der Ursachen des Versagens der Carola-Brücke mit Blick auf die Überprüfung und evtl. Überarbeitung von Regelwerken für Betonbrücken
Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßenwesen · Bergisch Gladbach
Bundesanstalt für Straßenwesen hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bergisch Gladbach am 23.10.2024 vergeben, Zuschlag an MKP GmbH. Eingegangen: 1 Angebot.
MKP GmbH Dresden
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 1 Nur 1 Angebot
- Zuschlag
- 23.10.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 16.11.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Erkundung und Verifizierung der Ursachen des Versagens der Carola-Brücke mit Blick auf die Überprüfung und evtl. Überarbeitung von Regelwerken für Betonbrücken
- Wo
- Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
- Laufzeit
- 12 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 16.11.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungHerausforderung Die Carolabrücke ist eine der vier Brücken über die Elbe in der Dresdner Innenstadt. Sie verbindet die Altstadt mit dem südlichen Teil der Inneren Neustadt. In der Nacht zum 11.09.2024 sind Teile des westlichen Überbaus C der Carolabrücke eingestürzt, der eine zweigleisige Straßenbahntrasse überführte. Bei der Carolabrücke handelt es sich um ein Bauwerk in Spannbetonbauweise, das Jahr 1971 fertiggestellt wurde. Es handelt sich um die bislang einzige Spannbetonbrücke in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die im Betrieb in Teilen eingestürzt ist. Nun gilt es die Ursachen des Einsturzes genau zu analysieren, um aus dem Ereignis zu lernen und die entsprechenden Rückschlüsse für ähnliche Bauwerke im deutschen Straßennetz ableiten zu können. Die Beurteilung der Restlebensdauer der alternde Verkehrsinfrastruktur in Deutschland und dabei besonders die der …
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Herausforderung Die Carolabrücke ist eine der vier Brücken über die Elbe in der Dresdner Innenstadt. Sie verbindet die Altstadt mit dem südlichen Teil der Inneren Neustadt. In der Nacht zum 11.09.2024 sind Teile des westlichen Überbaus C der Carolabrücke eingestürzt, der eine zweigleisige Straßenbahntrasse überführte. Bei der Carolabrücke handelt es sich um ein Bauwerk in Spannbetonbauweise, das Jahr 1971 fertiggestellt wurde. Es handelt sich um die bislang einzige Spannbetonbrücke in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die im Betrieb in Teilen eingestürzt ist. Nun gilt es die Ursachen des Einsturzes genau zu analysieren, um aus dem Ereignis zu lernen und die entsprechenden Rückschlüsse für ähnliche Bauwerke im deutschen Straßennetz ableiten zu können. Die Beurteilung der Restlebensdauer der alternde Verkehrsinfrastruktur in Deutschland und dabei besonders die der Brückenbauwerke ist eine zentrale Herausforderung für alle Infrastrukturverantwortlichen unabhängig von der Bauwerksnutzung (z.B. Straße, Schiene) oder der Zuständigkeiten (z.B. Bund, Länder, Kommunen). Viele Bauwerke sind in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zu ertüchtigen oder zu erneuern. Gleichzeitig ist es zur Aufrechterhaltung des Verkehrsnetzes unerlässlich, dass viele ältere Bauwerke noch über viele Jahre sicher weiterbetrieben werden können. Daher ist es von sehr großer Bedeutung, die Einsturzsachen möglichst genau und umfassend zu analysieren und die Erkenntnisse hieraus für die Infrastrukturbetreiber verfügbar zu machen. Ziel und Nutzen Ziel des Projektes ist es, die Ursachen des Einsturzes der Carolabrücke in Dresden zu untersuchen und durch die Analyse der Schädigungs- und Werkzusammenhänge, verbunden mit dem Aufbereiten der daraus gewonnenen Erkenntnisse, Hinweise zum Umgang mit ggf. vorhandenen Bauwerken mit vergleichbaren Randbedingungen im deutschen Verkehrsnetz abzuleiten. Die Untersuchungen sollen alle relevanten Bereiche (u.a. Statik, Werkstofftechnologie (Beton und Stahl)) adressieren. Hierbei geht es im Besonderen auch darum, dass Ankündigungsverhalten zu verifizieren und die Erkenntnisse aus Nachrechnung und Begutachtung zusammenzuführen.
Erfüllungsort
- Ort
- 51427 Bergisch Gladbach
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA2B
Verlauf
- 16.11.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat MKP GmbH erhalten.
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