Erarbeitung von Anforderungen an sichere Trennelemente für geschützte Radfahrstreifen und Entwicklung erster Prüfkriterien
Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 · Bergisch Gladbach
Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 hat einen Auftrag für Forschung und Studien im Rheinisch-Bergischer Kreis ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 19.08.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel FE 03.657/2025/HRB - Erarbeitung von Anforderungen an sichere Trennelemente für geschützte Radfahrstreifen und Entwicklung erster Prüfkriterien
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Erarbeitung von Anforderungen an sichere Trennelemente für geschützte Radfahrstreifen und Entwicklung erster Prüfkriterien
- Wo
- Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 19.08.2025, 06:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 23.09.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungZur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Radfahrenden werden geschützte Radfahrstreifen (engl. Protected Bike Lanes) an Straßen immer beliebter. Diese zeichnen sich durch Elemente aus, welche den auf der Fahrbahn benutzungspflichtig geführten Radverkehr baulich vom Kfz-Verkehr separieren bzw. trennen. Die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. nennen zwar verkehrsplanerische Möglichkeiten der Gestaltung von Trennelementen im Straßenraum, Regelwerke mit konkreten Anforderungen an diese Elemente gibt es jedoch nicht. Der Einsatzzweck dieser Elemente der Straßenausstattung ist ursprünglich der Sicherung von Arbeitsstellen vorbehalten und wird in den Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA 21) geregelt. In Deutschland können Leitschwellen und Leitborde nach § 39 Absatz 5 Satz 4 StVO …
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Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Radfahrenden werden geschützte Radfahrstreifen (engl. Protected Bike Lanes) an Straßen immer beliebter. Diese zeichnen sich durch Elemente aus, welche den auf der Fahrbahn benutzungspflichtig geführten Radverkehr baulich vom Kfz-Verkehr separieren bzw. trennen. Die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. nennen zwar verkehrsplanerische Möglichkeiten der Gestaltung von Trennelementen im Straßenraum, Regelwerke mit konkreten Anforderungen an diese Elemente gibt es jedoch nicht. Der Einsatzzweck dieser Elemente der Straßenausstattung ist ursprünglich der Sicherung von Arbeitsstellen vorbehalten und wird in den Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA 21) geregelt. In Deutschland können Leitschwellen und Leitborde nach § 39 Absatz 5 Satz 4 StVO gelbe, vorübergehend gültige Markierungen ersetzen. Ein dauerhafter Einsatz dieser Elemente der Straßenausstattung ist hingegen nicht vorgesehen. Die existierenden Anforderungen und Prüfverfahren für diese Elemente orientieren sich somit an den Bedürfnissen des Einsatzortes „Arbeitsstelle“ und ggf. nicht an den Bedürfnissen des Radverkehrs. Anforderungen an die verschiedenen Trennelemente in Hinblick auf deren passiven Sicherheit und Dauerhaftigkeit existieren bislang nicht. Ziel/Nutzen: Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, Anforderungen an verkehrssichere Trennelemente zu ermitteln und darauf aufbauend erste Vorschläge für Prüfkriterien zu entwickeln. Hierfür soll der Fokus auf unterschiedliche Typen von Trennelementen sowie deren Materialarten, Geometrien und Verankerungen liegen. Insbesondere soll untersucht werden, inwieweit diese den Bedürfnissen der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmenden entsprechen. Als Ergebnis sollen Empfehlungen formuliert werden, welche Anforderungen und Prüfkriterien an Trennelemente auf Radverkehrsanlagen zu stellen sind. Die Empfehlungen sollen auch dazu beitragen, die Verkehrssicherheit und den Komfort für Radfahrende zu erhöhen und gleichzeitig eine nachhaltige und effiziente Nutzung der vorhandenen Infrastruktur zu gewährleisten.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Rheinisch-Bergischer Kreis (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 26.06.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 23.09.2025 Bekanntmachung geändert · Das Vergabeverfahren wurde eingestellt
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