Entwicklung einer multimodalen Informations- und Vertriebsplattform für Mobilitätspunkte; AP Umsetzung
Auftraggeber: Dresdner Verkehrsbetriebe AG · Dresden
Dresdner Verkehrsbetriebe AG hat den Auftrag für Software in Dresden am 31.01.2022 vergeben, Zuschlag an Mentz GmbH. Zuschlagssumme laut Bekanntmachung: 1.161.040 €. Eingegangen: 6 Angebote.
Mentz GmbH München
- Summe
- 1.161.040 €
- Angebote
- 6
- Zuschlag
- 31.01.2022
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 14.02.2022.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Software: Entwicklung einer multimodalen Informations- und Vertriebsplattform für Mobilitätspunkte; AP Umsetzung
- Wo
- Dresden, Sachsen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- bis 30.06.2020
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 14.02.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Dresdner Verkehrsbetriebe AG wurde durch die Landeshauptstadt Dresden mit der Realisierung von intermodalen Mobilitätspunkten (MOBIpunkten) sowie einer multimodalen Informations- und Vertriebsplattform betraut. Um die insbesondere an den MOBIpunkten zusammengefassten Angebote (Bike- und Carsharing, Laden E-Autos) zugänglich zu machen, bedarf es eines einheitlichen, einfach zu bedienenden und breit verfügbaren digitalen Zugangsmediums. Dieses Zugangsmedium muss so gestaltet werden, dass bestehende kommunikative Zugangshemmnisse intuitiv überspielt und technische Grenzen nicht wahrnehmbar gestaltet werden. Realisiert werden soll dies durch eine sogenannte multimodale Informations- und Vertriebsplattform – kurz MOBI-Plattform. Deren Basis soll eine Backend-Lösung zur intelligenten Verknüpfung von beteiligten Hintergrundsystemen (Informations-, Auskunft-, Buchungssysteme, Abrechnung …
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Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG wurde durch die Landeshauptstadt Dresden mit der Realisierung von intermodalen Mobilitätspunkten (MOBIpunkten) sowie einer multimodalen Informations- und Vertriebsplattform betraut. Um die insbesondere an den MOBIpunkten zusammengefassten Angebote (Bike- und Carsharing, Laden E-Autos) zugänglich zu machen, bedarf es eines einheitlichen, einfach zu bedienenden und breit verfügbaren digitalen Zugangsmediums. Dieses Zugangsmedium muss so gestaltet werden, dass bestehende kommunikative Zugangshemmnisse intuitiv überspielt und technische Grenzen nicht wahrnehmbar gestaltet werden. Realisiert werden soll dies durch eine sogenannte multimodale Informations- und Vertriebsplattform – kurz MOBI-Plattform. Deren Basis soll eine Backend-Lösung zur intelligenten Verknüpfung von beteiligten Hintergrundsystemen (Informations-, Auskunft-, Buchungssysteme, Abrechnung etc.) bilden. Das Backend ist so zu gestalten, dass die Plattformfunktionalitäten in Teilen bis vollständig in beliebige Frontends, wie z. B. Apps, Webseiten Verkaufsoberflächen eingebunden und über diese Nutzerzugänge hergestellt werden können. Im Rahmen des Projektes sind das Backend sowie 2 Apps (Android und iOS) – genannt MOBIapp – entsprechend den Anforderungen dieses Lastenheftes umzusetzen. Über die Plattform sind Routing-Auskünfte für die ÖPNV-Nutzung sowie weiterer einzubindender Verkehrsmittel anzubieten. Hierzu soll zunächst die bisherige Verbindungsauskunft mit klassischem ÖPNV, um weitere Mobilitätsangebote zu einer multimodalen und später intermodalen Auskunft erweitert werden. Neben dem ÖPNV-Ticketkauf soll auf der Plattform die Buchung von Car- und BikeSharing-Angeboten sowie die Vermittlung von Taxis bzw. Anruflinientaxis (Alita) ermöglicht werden. Hierfür sind die entsprechenden Angebote bzw. deren Schnittstellen anzubinden. Für einen einfachen Zugang zu den Angeboten soll für den Kunden nur eine einmalige Registrierung (Single Sign-On) bei der DVB AG nötig sein. Zudem soll die Abrechnung für den Nutzer möglichst aus einer Hand gestaltet werden. Für einen einfachen Zugang zu den Angeboten soll für den Kunden nur eine einmalige Registrierung (Single Sign-On) bei der DVB AG nötig sein. Zudem soll die Abrechnung für den Nutzer möglichst aus einer Hand gestaltet werden. Wo förderlich und gesetzlich zulässig, kann ganz oder teilweise mit gemeinsamen oder geteilten Kundenstammdaten gearbeitet werden. Um dies zu ermöglichen, sind Erweiterungen und Anpassungen an den DVB-Vertriebshintergrundsystemen und deren Schnittstellen notwendig. Bei der (Weiter-)Entwicklung von In/Out-Technologien und neuer Verfahren im elektronischen Fahrgeldmanagement für den Öffentlichen Personenverkehr ist der Standard VDV-Kernapplikation zu berücksichtigen und zu prüfen, inwieweit Entwicklungen aus dem Projekt standardisierungsrelevante Punkte zu den Schnittstellen von ((eTicket Deutschland umfassen (u. a. VDV-KA, IPSI, PKM). Dazu wird eine Abstimmung und Rückkopplung mit der VDV eTicket Service GmbH erwartet. Bei der Entwicklung und der Erarbeitung von Schnittstellenspezifikationen für den Öffentlichen Personenverkehr im Bereich der Fahrgast- und Kundeninformation ist die Relevanz zu den Standardisierungsaktivitäten des VDV bzw. EU (u. a. TRIAS, VDV 432, 433, 453/454,459, IBIS-IP, EKAP, NETEX, SIRI) zu prüfen und relevante Erkenntnisse und Ergebnisse des Projektes entsprechend an den VDV zurückzumelden (Change Requests/Bedarf weiterer Standardisierung). Dazu ist eine Abstimmung und Rückkopplung mit den Gremien des VDV (u. a. K3-Ausschuss) erforderlich.
Erfüllungsort
Verlauf
- 14.05.2020 Ausschreibung veröffentlicht
- 14.02.2022 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Mentz GmbH erhalten, Summe 1.161.040 €.
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