Entwicklung einer Methode zur Identifizierung/Bewertung von Wechselwirkungen zwischen Betriebs- und Langzeitsicherheits-Anforderungen (EMBLA) -Grundlagen und Machbarkeit-
Auftraggeber: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) · Berlin
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Berlin ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 27.05.2026. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 4726F10303 - Entwicklung einer Methode zur Identifizierung/Bewertung von Wechselwirkungen zwischen Betriebs- und Langzeitsicherheits-Anforderungen (EMBLA) -Grundlagen und Machbarkeit-
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Entwicklung einer Methode zur Identifizierung/Bewertung von Wechselwirkungen zwischen Betriebs- und Langzeitsicherheits-Anforderungen (EMBLA) -Grundlagen und Machbarkeit-
- Wo
- Berlin
- Bis wann
- Angebotsfrist 27.05.2026, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 17.04.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungZur Bewertung der Sicherheit eines Endlagers gehören eine Reihe von Elementen wie z. B. Standortcharakterisierung, Endlagerkonzept, Sicherheitskonzept und Sicherheitsanalysen, die zusammengenommen die Argumentations- und Vertrauensbasis für eine Sicherheitsaussage bilden. Die Sicherheitsaussage bezieht dabei sowohl die Betriebsphase als auch die Nachverschlussphase eines Endlagers ein. In der Vergangenheit wurden die genannten Phasen mehr oder weniger getrennt voneinander behandelt. Auch die zugrunde gelegten Ansätze für die Sicherheitsanalysen waren bzw. sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. Mittlerweile wurde von der separierten Betrachtungsweise Abstand genommen, da die möglichen Wechselwirkungen zwischen Betriebssicherheit und Langzeitsicherheit einen Einfluss auf die Sicherheit in der jeweiligen Phase haben können. Darüber hinaus bildet das Ende der Betriebsphase die Ausgangsbasis …
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Zur Bewertung der Sicherheit eines Endlagers gehören eine Reihe von Elementen wie z. B. Standortcharakterisierung, Endlagerkonzept, Sicherheitskonzept und Sicherheitsanalysen, die zusammengenommen die Argumentations- und Vertrauensbasis für eine Sicherheitsaussage bilden. Die Sicherheitsaussage bezieht dabei sowohl die Betriebsphase als auch die Nachverschlussphase eines Endlagers ein. In der Vergangenheit wurden die genannten Phasen mehr oder weniger getrennt voneinander behandelt. Auch die zugrunde gelegten Ansätze für die Sicherheitsanalysen waren bzw. sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. Mittlerweile wurde von der separierten Betrachtungsweise Abstand genommen, da die möglichen Wechselwirkungen zwischen Betriebssicherheit und Langzeitsicherheit einen Einfluss auf die Sicherheit in der jeweiligen Phase haben können. Darüber hinaus bildet das Ende der Betriebsphase die Ausgangsbasis für die Nachverschlussphase. Somit bestehen Abhängigkeiten zwischen den beiden Phasen, die für eine Sicherheitsaussage nicht unberücksichtigt bleiben dürfen. Um potenzielle Wechselwirkungen zwischen Endlagerbetrieb und der Zeit nach Endlagerverschluss zu betrachten, soll von einem Auftragnehmer eine wissenschaftliche Studie zu diesem Thema erstellt werden. Die Studie stellt einen ersten vorbereitenden Schritt zur Erarbeitung der erforderlichen Grundlagen für die Entwicklung einer geeigneten Methode zur systematischen Erfassung von Wechselwirkungen zwischen Anforderungen der Betriebs- und Langzeitsicherheit und zu deren Beurteilung dar. Neben der Bereitstellung der Grundlagen umfassen die Untersuchungen auch die grundsätzliche Feststellung der Machbarkeit für eine Methodenentwicklung. Insgesamt ist die Möglichkeit der Berücksichtigung von einflussnehmenden Faktoren den sog. FEP- (Features, Events and Processes) sowohl für die Betriebsphase als auch Langzeitsicherheit in die Untersuchungen mit einzubeziehen. Unter Voraussetzung eines positiven Befundes zur Machbarkeit soll in einem Folgevorhaben eine Methode zur Identifizierung/ Bewertung von Wechselwirkungen zwischen Betriebs- und Langzeitsicherheits-Anforderungen entwickelt werden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Berlin (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Berlin
Verlauf
- 17.04.2026 Ausschreibung veröffentlicht
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