Durchführung von Laborversuchen im Zuge der Baugrunderkundung für den Ersatz der Schleuse Herbrum
Auftraggeber: Wasserstraßen und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee · Meppen
Wasserstraßen und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee hat einen Auftrag für Prüfung und Gutachten im Landkreis Emsland ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 28.04.2026. Bisher kein Ergebnis gefunden.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Prüfung und Gutachten: Durchführung von Laborversuchen im Zuge der Baugrunderkundung für den Ersatz der Schleuse Herbrum
- Wo
- Landkreis Emsland, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 28.04.2026, 11:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
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Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungBAUVORHABEN Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ems-Nordsee als AG und Vorhabenträger plant den Ersatz der Schleuse Herbrum. Die Schleuse Herbrum liegt im Nordwesten Niedersachsens im Landkreis Emsland und ist als Eingangsschleuse des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) von der Nordsee kommend Teil des DEK. Für den Rückbau der alten Schleusenkammer und den Ersatzneubau sind bodenmechanische und umwelttechnische Laborversuche erforderlich. LEISTUNGEN DES AUFTRAGNEHMERS - Probentransport - Mischprobenbildung - Geotechnische Laborversuche - Umwelttechnische Laborversuche Vom Auftragnehmer (AN) werden die fachgerechte umwelttechnische Mischprobenbildung sowie die Durchführung bodenmechanischer und umwelttechnischer Laborversuche gefordert. ----- Erkundungsmaßnahmen und Probenlager: Das zu untersuchende Material wird aus wasser- und landseitigen Kernbohrungen sowie landseitigen …
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BAUVORHABEN Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ems-Nordsee als AG und Vorhabenträger plant den Ersatz der Schleuse Herbrum. Die Schleuse Herbrum liegt im Nordwesten Niedersachsens im Landkreis Emsland und ist als Eingangsschleuse des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) von der Nordsee kommend Teil des DEK. Für den Rückbau der alten Schleusenkammer und den Ersatzneubau sind bodenmechanische und umwelttechnische Laborversuche erforderlich. LEISTUNGEN DES AUFTRAGNEHMERS - Probentransport - Mischprobenbildung - Geotechnische Laborversuche - Umwelttechnische Laborversuche Vom Auftragnehmer (AN) werden die fachgerechte umwelttechnische Mischprobenbildung sowie die Durchführung bodenmechanischer und umwelttechnischer Laborversuche gefordert. ----- Erkundungsmaßnahmen und Probenlager: Das zu untersuchende Material wird aus wasser- und landseitigen Kernbohrungen sowie landseitigen Kleinrammbohrungen gewonnen. Zudem werden Grundwassermessstellen errichtet und Wasserproben (Grund- und Oberflächenwasserproben) entnommen. Die Kernbohrungen werden in Form von Linerbohrungen abgeteuft. Alle entnommenen/erbohrten Boden- und Wasserproben aus den Kernbohrungen und den Kleinrammbohrungen werden seitens eines durch den AG beauftragten Bohrunternehmens in ein Probenlager transportiert. Das Probenlager soll im Umkreis (<30 km) der Baumaßnahme errichtet werden. Die genaue Lage ist derzeit noch nicht festgelegt. Die Laborprogramme für die bodenmechanischen Laborversuche sowie die Analysenpläne für die umwelttechnischen Untersuchungen werden seitens des Fachgutachters aufgestellt. Seitens der vom AG beauftragen Bohrfirma werden die für die bodenmechanischen und umwelttechnischen Laborversuche notwendigen Bodenproben im Kernlager in entsprechenden Behältern bereitgestellt. Die Pumpproben entnimmt die Bohrfirma. Anschließend sind die Wasserproben seitens des AN in entsprechende Gefäße zu füllen - die Gefäße liefert der AN. Die Probenabholung und der Probentransport erfolgen durch den AN. ----- Entnahme von Proben: Die Probennahme sowohl des Bodens als auch des Wassers ist Sache des AG. Die Proben werden im Kernlager bereitgestellt und in luftdicht verschlossenen Behältern (>= 1 l Inhalt) aufbewahrt. Ungestörte Bodenproben werden in 1 m langen Linern aufbewahrt (Güteklasse 1), gestörte Proben (Güteklasse 3 nach DIN 4020) für geotechnische Untersuchungen sind i.d.R. in 1,0 l Bechern bzw. 5,0 l und 10,0 l Eimern aus Kunststoff, für umwelttechnische Zwecke i.d.R. in Braungläsern mit mindestens 1,0 l bzw. 2,0 l Fassungsvermögen und luftdicht schließenden Deckeln bzw. bei Bedarf in Headspacegläser aufbewahrt. Proben mit Korndurchmesser größer als 20 mm werden in 5-Liter-Behälter (Kunststoffeimer mit luftdicht abschließenden Deckeln) abgefüllt. Wasserproben sind durch den AN in entsprechende Gefäße für die umwelttechnischen Untersuchungen umzufüllen. Die Einzelproben für umwelttechnische Untersuchungen von Boden werden durch den AN dem Kernlager entnommen - die Mischproben müssen im Nachgang für die chemischen Untersuchungen von dem AN erstellt werden. Der Transport der Proben in das untersuchende Labor obliegt dem AN. Der Umfang der Untersuchungen wird vom AG vorgegeben. Alle Kerne und Proben sind bei Abholung/ Transport/ Lagerung gegen Sonneneinstrahlung, Frosteinwirkung, Austrocknung und Diebstahl zu schützen. ----- Entnahme von Proben: An ausgewählten Bodenproben aus den Bohrungen werden vom AN geotechnische Laborversuche durchgeführt. Vorgesehen sind bodenmechanische Versuche - Fels wird nicht erwartet. Die bohrbegleitenden sowie nach Beendigung der Bohrarbeiten erstellten Laborprogramme werden seitens des AG zur Verfügung gestellt. Nachfolgende bodenmechanischen Laborversuche sind derzeit geplant: - Nasssiebung nach DIN EN ISO 17 892-4, - Kombinierte Sieb-/Schlämmanalyse nach DIN EN ISO 17 892-4, - Wassergehalt nach DIN 17892-1, - Fließ-/ und Ausrollgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12, - Dichte nach DIN EN ISO 17 892-2, - Bestimmung der lockersten/dichtesten Lagerung nach DIN 18 126, - Kalkgehalt nach DIN 18129, - Glühverlust nach DIN EN 17 685-1, - Wasserdurchlässigkeit nach DIN EN ISO 17 892-1, - Ödometerversuch mit stufenweiser Belastung nach DIN EN ISO 17 892-5, - Bestimmung der Scherfestigkeit (Scherversuch) nach DIN EN ISO 17 892-10, - Abrasivität, LCPC nach NF P 18 579 - Bestimmung der optimalen Proctordichte nach DIN 18 127. ----- Umwelttechnische Untersuchungen: Die umwelttechnischen Laboruntersuchungen sind in zertifizierten Laboren (DIN EN ISO / IEC 17025) durchzuführen. Ziele der umwelttechnischen Untersuchungen sind: - Einstufung des Aushubmaterials hinsichtlich der Belastung nach der ErsatzbaustoffV (BM-0, BM-0*, BM-F) - ggf. zusätzlich durch den AG angeordnete Nachanalytik nach DepV / bei Überschreitung der Parameter BM-F3 - Untersuchung von Grundwasserproben und Oberflächenwasserproben nach Schwellenwerte, Schwermetalle, Fe2+. Fe3+, Gesamteisen, Mangan, Stahl- und Betonaggressivität. Die Probenahme erfolgt durch die Bohrfirma. Den Analyseplan stellt der AG bohrbegleitend sowie nach den Bohrarbeiten zur Verfügung. Die Proben werden den Linerbohrungen und den Kleinrammbohrungen nach den Bohrarbeiten entnommen. Das zu untersuchende Wasser wird den Grundwassermessstellen entnommen. Im Zuge der Arbeiten wird der Plan seitens des Fachgutachters gemäß den im Baufeld angetroffenen Verhältnissen in Abstimmung mit dem AG angepasst und fortgeschrieben. Im Laufe der Erkundung werden mehrere Analysen veranlasst. Die gemäß dem Analysenplan, nach Abstimmung und auf Weisung des AG/des Fachgutachters, entnommenen Proben werden vom AN gesammelt und fachgerecht zum Labor des AN transportiert und dort gelagert. Die Probenahme bzw. Mischprobenbildung umfasst die Leistungen: Lieferung der Probenentnahmebehältnisse für die Mischproben, Entnahme und Beschriftung der Proben inkl. Rückstellproben, Führen von Protokollen, Transport ins Labor und An-/ Abtransport aller Gerätschaften und Verbrauchsmaterialien. Alle Mischproben sind in geeigneten Behältnissen licht- und luftdicht fachgerecht aufzubewahren (z.B. Kühlraum des chem. Labors). Die nicht verbrauchten Proben sind als Rückstellproben mindestens ein Jahr einzulagern.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Landkreis Emsland (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 02.04.2026 Ausschreibung veröffentlicht
- 02.04.2026 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
- 04.05.2026 Bekanntmachung geändert · Das Vergabeverfahren wurde eingestellt
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