Comödienhaus Wilhelmsbad, Anbau und Grundsanierung, Planungsleistung nach § 55 HOAI Technische Ausrüstung (ELT), Leistungsphasen 2,3,5-9
Auftraggeber: Hanau Immobilien- und Baumanagement, Eigenbetrieb der Stadt Hanau · Hanau
Hanau Immobilien- und Baumanagement, Eigenbetrieb der Stadt Hanau hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Hanau ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 16.09.2024 möglich. Bisher kein Ergebnis gefunden.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Comödienhaus Wilhelmsbad, Anbau und Grundsanierung, Planungsleistung nach § 55 HOAI Technische Ausrüstung (ELT), Leistungsphasen 2,3,5-9
- Wo
- Hanau, Hessen
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 16.09.2024, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 5 bis 6 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 01.07.2025 bis 31.10.2028
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 11.08.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas 1781 errichtete Comödienhaus Wilhelmsbad gehört zur denkmalgeschützten historischen Gesamtanlage Wilhelmsbad. Das Ensemble wurde in den Jahren 1777 bis 1785 für den Erbprinzen Wilhelm IX als Kur-und Badeanlage errichtet und ist heute noch ein stark frequentiertes Ausflugsziel in der Region. Der Staatspark Wilhelmsbad zählt zu den Liegenschaften der „Staatlichen Schlösser und Gärten Hessens“. Der Theaterbau letztmals 1968 im Rahmen seiner damaligen Nutzung als Spielstätte für den Hessischen Rundfunk umgebaut. Seitdem sind keine wesentlichen Erneuerungen mehr getätigt worden. Um den weiteren Spielbetrieb zu gewährleisten ist eine Grundsanierung notwendig, weitgehend behindertengerecht herzurichten und energetisch, statisch sowie brandschutztechnisch zu ertüchtigen. In diesem Zusammenhang ist eine ganzheitliche neue Strukturierung mit Aufwertung des Gebäudeensembles notwendig. 2022 …
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Das 1781 errichtete Comödienhaus Wilhelmsbad gehört zur denkmalgeschützten historischen Gesamtanlage Wilhelmsbad. Das Ensemble wurde in den Jahren 1777 bis 1785 für den Erbprinzen Wilhelm IX als Kur-und Badeanlage errichtet und ist heute noch ein stark frequentiertes Ausflugsziel in der Region. Der Staatspark Wilhelmsbad zählt zu den Liegenschaften der „Staatlichen Schlösser und Gärten Hessens“. Der Theaterbau letztmals 1968 im Rahmen seiner damaligen Nutzung als Spielstätte für den Hessischen Rundfunk umgebaut. Seitdem sind keine wesentlichen Erneuerungen mehr getätigt worden. Um den weiteren Spielbetrieb zu gewährleisten ist eine Grundsanierung notwendig, weitgehend behindertengerecht herzurichten und energetisch, statisch sowie brandschutztechnisch zu ertüchtigen. In diesem Zusammenhang ist eine ganzheitliche neue Strukturierung mit Aufwertung des Gebäudeensembles notwendig. 2022 wurde eine Vorstudie für den Umbau und die Sanierung entwickelt. Eine Skizze aus der Studie sind als Anlage in dieser Ausschreibung beigefügt. (Anlage 2.12) und gilt nur als Orientierung. Die Vorstudie muss im Hinblick auf die optimierte Grundrissgestaltung des Erdgeschosses und Aufwertung des Gebäudeensembles weiterentwickelt / neuentwickelt werden. Das Bestandsgebäude besteht aus vier Gebäude bzw. Gebäudeteilen, die miteinander verbunden sind: Scheunentheater, Vorbau, Kavalierbau und Künstlergarderobe. Das hier genannte Verfahren bezieht sich auf die Grundsanierung der vier Gebäudeteile. Gewünscht ist die Schaffung einer Gastronomieinfrastruktur für Pausenbewirtschaftung, die auch als unabhängige Gastronomielösung für den Tagesbetrieb („Theatercafé“) funktioniert. Hierfür besteht ein Erweiterungsbedarf der Nutzfläche bzw. der Bedarf eine Optimierung der Flächennutzung, dass die parallele Nutzung (Pausenfoyer und Café) begünstigt. Die Planungsleistungen ELT umfassen: Starkstromtechnik (Anlagengruppe 440): Die Niederspannungsschaltanlage wird erneuert und an gleicher Stelle neu errichtet. Unterverteilungen werden ebenfalls erneuert. Die vorhandene Niederspannungsverkabelung besteht zum Teil noch aus 2-Leiter-Technik und ist ebenfalls zu erneuern. Bei der Konzipierung von Unterverteilerpositionen sind kurze Leitungslängen der Endstromkreise sowie brandschutztechnische Belange zu berücksichtigen. Für die Sicherheitsbeleuchtung wird ein neues System in Zentralbatterietechnik vorgesehen. Die Allgemeinbeleuchtung wird erneuert. Die bestehende Dimmeranlage, Scheinwerferanlage und Bühnenlichtsteuerung ist zu untersuchen und ggf. zu revitalisieren. Die vorhandene Anlage der Erdung und des äußeren Blitzschutzes ist zu untersuchen und ggf. anzupassen oder zu erneuern. Fernmeldetechnik (Anlagengruppe 450): Die Brandmeldeanlage im Theater (mit Feuerwehraufschaltung) wurde bereits erneuert und ist dann im Zuge der Sanierung gemäß Brandschutzkonzept in Teilen anzupassen. Die bestehende elektroakustische Anlage / Beschallungsanlage ist auf den Stand der Technik zu revitalisieren. Die vorhandene Raumbeobachtungsanlage ist auf den Stand der Technik zu revitalisieren. Alle Gebäudeteile erhalten eine strukturierte Netzwerkverkabelung.
Erfüllungsort
Verlauf
- 11.08.2024 Ausschreibung veröffentlicht
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