„CO2-Speicherung durch landschaftspflegerische Maßnahmen“
Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 · Bergisch Gladbach
Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 hat einen Auftrag für Forschung und Studien im Rheinisch-Bergischer Kreis ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 29.10.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel FE 02.0469/2023/LRB - „CO2-Speicherung durch landschaftspflegerische Maßnahmen“
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: „CO2-Speicherung durch landschaftspflegerische Maßnahmen“
- Wo
- Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 29.10.2024, 06:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.09.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Biodiversitäts- und die Klimakrise sind eng miteinander verbunden. Auf der einen Seite verändert die globale Erwärmung Ökosysteme rapide, so dass sich in ihnen lebende Organismen nicht anpassen können und viele Arten verschwinden (Biodiversitätsverlust). Auf der anderen Seite führt die anthropogen verursachte Degradierung und Zerstörung von natürlichen Ökosystemen zu einer Freisetzung von dem in ihnen gebundenen Kohlenstoff und einem Wegfall der Ökosystemfunktion als CO2 Senken, was wiederum die Klimakrise verstärkt. Der Erhalt, die Renaturierung und die Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme sind somit nicht nur Natur- sondern gleichzeitig auch natürlicher Klimaschutz. Im Verkehrssektor bietet vor allem die Gestaltung von Ausgleich- und Kompensationsflächen die Möglichkeit, Synergien zwischen Natur- und natürlichem Klimaschutz zu nutzen und zu fördern. Das Potenzial zur …
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Die Biodiversitäts- und die Klimakrise sind eng miteinander verbunden. Auf der einen Seite verändert die globale Erwärmung Ökosysteme rapide, so dass sich in ihnen lebende Organismen nicht anpassen können und viele Arten verschwinden (Biodiversitätsverlust). Auf der anderen Seite führt die anthropogen verursachte Degradierung und Zerstörung von natürlichen Ökosystemen zu einer Freisetzung von dem in ihnen gebundenen Kohlenstoff und einem Wegfall der Ökosystemfunktion als CO2 Senken, was wiederum die Klimakrise verstärkt. Der Erhalt, die Renaturierung und die Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme sind somit nicht nur Natur- sondern gleichzeitig auch natürlicher Klimaschutz. Im Verkehrssektor bietet vor allem die Gestaltung von Ausgleich- und Kompensationsflächen die Möglichkeit, Synergien zwischen Natur- und natürlichem Klimaschutz zu nutzen und zu fördern. Das Potenzial zur CO2-Speicherung unterscheidet sich zwischen unterschiedlichen Böden und zwischen unterschiedlichen Biotoptypen. Auch die Artenzusammensetzung und das Alter von einzelnen Arten (vorwiegend bei Gehölzen) bestimmen, wie viel CO2 gebunden bzw. gespeichert werden kann. Somit können ausgewählte Kompensationsmaßnahmen eingesetzt werden, um Biodiversitätsverlust und Treibhausgaskonzentrationen gleichzeitig zu verringern. Ziel des Forschungsvorhaben ist es, exemplarisch in einem Bundesland, Ausgleichs- und Kompensationsflächen zu lokalisieren, auf ihnen bestehende Böden und Biotoptypen zu erfassen und sowohl ihre Klimaschutzrelevanz als auch ihren naturschutzfachlichen Wert zu bestimmen. Speziell Maßnahmen, die Erhöhung und Erhaltung der CO2-Speicherkapazität des Bodens fördern, sollen in Bezug auf ihre Effektivität und Dauerhaftigkeit bewertet werden. Es soll eine Übersicht über die auf den Ausgleichs- und Kompensationsflächen vorhandenen Biotoptypen mit ihrer ökologischen Wertigkeit und ihrer CO2-Speicherung erstellt werden. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Böden sollen Empfehlungen erarbeitet werden, wie Ausgleichs- und Kompensationsflächen gestaltet werden können, um die Synergien zwischen Natur- und Klimaschutz bestmöglich zu nutzen. Zielkonflikte mit anderen Zielen des Naturschutzes sollen aufgezeigt werden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Rheinisch-Bergischer Kreis (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 20.09.2024 Ausschreibung veröffentlicht
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