Bewertung von Konzepten für die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle mittels Bohrtechnik in Deutschland und die Erkundung eines Standorts unter Berücksichtigung...
Auftraggeber: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) · Berlin
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Berlin ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 06.05.2026. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 4726F10302 - Bewertung von Konzepten für die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle mittels Bohrtechnik in Deutschland und die Erkundung eines Standorts unter Berücksichtigung...
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Bewertung von Konzepten für die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle mittels Bohrtechnik in Deutschland und die Erkundung eines Standorts unter Berücksichtigung...
- Wo
- Berlin
- Bis wann
- Angebotsfrist 06.05.2026, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 18.03.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungNach §§ 15 (2) und 17 (2) des Standortauswahlgesetzes (StandAG 2017) übermittelt das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung BASE dem zuständigen Ministerium den jeweiligen Vorschlag der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH BGE zusammen mit einer begründeten Empfehlung. Zu dieser begründeten Empfehlung gehört auch ein Bericht des BASE zur Evaluation des Standortauswahlverfahrens und eine Diskussion alternativer Entsorgungsmöglichkeiten. Daraus ergibt sich für das BASE die Aufgabe, sowohl den aktuellen Stand von Wissenschaft & Technik (W&T) bzgl. möglicher Alternativen zur tiefen geologischen Endlagerung in Bergwerken zu ermitteln, als auch deren weitere Entwicklung fortlaufend zu beobachten und zu bewerten. Die bereits von der Endlagerkommission diskutierte Alternative der Endlagerung in (tiefen) Bohrlöchern ist wiederkehrend auf neue Ansätze zu verfolgen. Neben der …
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Nach §§ 15 (2) und 17 (2) des Standortauswahlgesetzes (StandAG 2017) übermittelt das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung BASE dem zuständigen Ministerium den jeweiligen Vorschlag der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH BGE zusammen mit einer begründeten Empfehlung. Zu dieser begründeten Empfehlung gehört auch ein Bericht des BASE zur Evaluation des Standortauswahlverfahrens und eine Diskussion alternativer Entsorgungsmöglichkeiten. Daraus ergibt sich für das BASE die Aufgabe, sowohl den aktuellen Stand von Wissenschaft & Technik (W&T) bzgl. möglicher Alternativen zur tiefen geologischen Endlagerung in Bergwerken zu ermitteln, als auch deren weitere Entwicklung fortlaufend zu beobachten und zu bewerten. Die bereits von der Endlagerkommission diskutierte Alternative der Endlagerung in (tiefen) Bohrlöchern ist wiederkehrend auf neue Ansätze zu verfolgen. Neben der Verfolgung des Standes von W&T erfolgt auch eigene Forschung und Entwicklung des BASE zu konzeptionellen Ansätzen. Das Standortauswahlgesetz (StandAG 2017) und auch zahlreiche weitere nationale Konzepte gehen allerdings von der Notwendigkeit der Auffahrung eines Bergwerks zur Endlagerung hochradioaktiver Abfälle aus. Daher sind mögliche Konzepte für die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle unter Nutzung der Bohrtechnologie (ggfs. mit noch erforderlichem Entwicklungsbedarf) ohne Bergwerksauffahrung und die dafür notwendige Erkundung eines Standorts sind nach Stand von Wissenschaft und Technik (W&T) für verschiedene Wirtsgesteine bzw. Teilgebiete/Standortregionen in Deutschland darzustellen und deren technische Umsetzbarkeit zu prüfen. Dabei sind insbesondere die grundsätzliche Machbarkeit und die Einhaltung der in Deutschland geltenden Anforderungen an Rückholung der Abfälle sowie die Bergung der eingelagerten Endlagergebinde zu betrachten und zu bewerten. Der technische, finanzielle und zeitliche Aufwand dieser Konzepte ist abzuschätzen. Mögliche Konflikte mit dem in Deutschland gültigen Regelwerk und der Forschungs- und Entwicklungsbedarf ist zu benennen. Mögliche Auswirkungen auf das Standortauswahlverfahren in planerischer und zeitlicher Hinsicht sind darzustellen. Das Forschungsvorhaben soll auf dem aktuellen Stand von W&T das Potenzial der Bohrtechnik zur Einlagerung mit der Möglichkeit der Rückholung und Bergung der deutschen hochradioaktiven Abfälle vertieft und gezielt betrachten.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Berlin (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Berlin
Verlauf
- 18.03.2026 Ausschreibung veröffentlicht
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