Bewertung des Transmutationspotentials von langzeitsicherheits-relevanten Radionukliden
Auftraggeber: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) · Berlin
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Berlin ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 27.05.2026. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 4726F50502 - Bewertung des Transmutationspotentials von langzeitsicherheits-relevanten Radionukliden
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Bewertung des Transmutationspotentials von langzeitsicherheits-relevanten Radionukliden
- Wo
- Berlin
- Bis wann
- Angebotsfrist 27.05.2026, 08:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 09.04.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDeutschland verfolgt auf Grundlage des internationalen Stands von Wissenschaft und Technik das Ziel, hochradioaktive Abfälle in einem tiefen geologischen Endlager zu entsorgen. Gleichzeitig prüft das BASE gemäß seinem gesetzlichen Auftrag fortlaufend mögliche Alternativen zur tiefengeologischen Endlagerung, darunter auch Partitionierung und Transmutation (P und T). Im Bereich der Transmutation sind daher technologische Entwicklungen auf ihre wissenschaftliche Belastbarkeit und sicherheitstechnische Relevanz zu prüfen. Zuletzt zeigte sich in einer BASE Stellungnahme zur SPRIN D Umsetzungsstudie, dass Ungewissheiten in der Transmutation von Spalt und Aktivierungsprodukten existieren. Dies betrifft beispielsweise Abtrennprozesse, die Target Herstellung, erreichbare Transmutationsraten und zeiten sowie den technologischen Reifegrad der Einzel und des Gesamtsystems. International wird das …
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Deutschland verfolgt auf Grundlage des internationalen Stands von Wissenschaft und Technik das Ziel, hochradioaktive Abfälle in einem tiefen geologischen Endlager zu entsorgen. Gleichzeitig prüft das BASE gemäß seinem gesetzlichen Auftrag fortlaufend mögliche Alternativen zur tiefengeologischen Endlagerung, darunter auch Partitionierung und Transmutation (P und T). Im Bereich der Transmutation sind daher technologische Entwicklungen auf ihre wissenschaftliche Belastbarkeit und sicherheitstechnische Relevanz zu prüfen. Zuletzt zeigte sich in einer BASE Stellungnahme zur SPRIN D Umsetzungsstudie, dass Ungewissheiten in der Transmutation von Spalt und Aktivierungsprodukten existieren. Dies betrifft beispielsweise Abtrennprozesse, die Target Herstellung, erreichbare Transmutationsraten und zeiten sowie den technologischen Reifegrad der Einzel und des Gesamtsystems. International wird das Themenfeld P und T im EU Projekt TRANSPARANT (2024 bis 2028) sowie im ARPA E Programm NEWTON (seit 2024) untersucht. Die Schwerpunkte dieser Programme liegen auf Brennstoffen mit sogenannten „minor actinides“ (bspw. Neptunium, Americium, Curium) sowie auf der Weiterentwicklung von geeigneten Abtrennverfahren, Bestrahlungstargets, Teilchenquellen und von Prozessketten für Transmutation. Für die Langzeitsicherheit eines Endlagers sind insbesondere folgende dreizehn Aktivierungs und Spaltprodukte von Bedeutung C14, Cl36, Ni59, Se79, Sr90, Zr93, Nb94, Tc99, Pd107, Ag108m, Sn126, I129, Cs135. Diese Radionuklide werden in Sicherheitsanalysen für die Wirtsgesteine Tongestein, Steinsalz und Granit als maßgeblich für potenzielle Radionuklidausträge betrachtet. Der Einfluss von unterschiedlichen, aktuellen Kerndaten und von Selbstabschirmungseffekten in Bestrahlungstargets auf die Transmutationseffizienz dieser Radionuklide ist bislang nicht systematisch untersucht worden, obwohl in P und T Szenarien, die zum Ziel haben das Transuraninventar durch Spaltung zu reduzieren, zusätzliche Spalt und Aktivierungsprodukte entstehen können. Um diese offenen Fragen zu beantworten, soll von einem Auftragnehmer eine wissenschaftliche Studie zu diesem Thema erstellt werden. Von besonderem Interesse sind hierbei a) Systematische Aufbereitung des wissenschaftlichen Kenntnisstands zur Transmutation von Spalt und Aktivierungsprodukten sowie Identifikation geeigneter Transmutationskonzepte b) Ermittlung der Transmutationsraten und zeiten der ausgewählten Radionuklide anhand von Transmutationskonzepten, einschließlich der Betrachtung von Kerndaten und Selbstabschirmungseffekten.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Berlin (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Berlin
Verlauf
- 09.04.2026 Ausschreibung veröffentlicht
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