Beschaffung eines STimulated Emission Depletion (STED) – Mikroskop
Auftraggeber: Universität Siegen · Siegen
Universität Siegen hat den Auftrag für Labor- und Messtechnik im Kreis Siegen-Wittgenstein am 12.11.2024 vergeben, Zuschlag an Abberior Instruments GmbH. Eingegangen: 1 Angebot.
Abberior Instruments GmbH Göttingen
- Summe
- nicht plausibel
- Angebote
- 1 Nur 1 Angebot
- Zuschlag
- 12.11.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 30.01.2025.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Labor- und Messtechnik: Beschaffung eines STimulated Emission Depletion (STED) – Mikroskop
- Wo
- Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 30.01.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungEs wird ein STED-Mikroskop (Stimulated Emission Depletion) beantragt, das zur hochaufgelösten optischen Untersuchung von farbstoffmarkierten Proben mit einer sub-50 nm Auflösung eingesetzt werden soll. Die Einsatzgebiete erstrecken sich disziplinübergreifend von physikochemisch und materialchemisch motivierten Arbeiten vornehmlich an polymeren und organischen Systemen bis in die Mikrobiologie und Zellbiologie. Da sich mit der STED-Mikroskopie Präparate untersuchen lassen, die mit Fluoreszenzfarbstoffen markierbar sind, eignet sich die Methode hervorragend für den Einsatz als integraler Bestandteil einer zukünftigen am INCYTE (Interdisziplinäres Forschungszentrum für Nanoanalytik, Nanochemie und cyberphysische Sensortechnologien) verorteten dreigliedrigen interdisziplinären Core Facility an der Universität Siegen. Der Schwerpunkt der Verwendung des beantragten Geräts soll dabei auf die …
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Es wird ein STED-Mikroskop (Stimulated Emission Depletion) beantragt, das zur hochaufgelösten optischen Untersuchung von farbstoffmarkierten Proben mit einer sub-50 nm Auflösung eingesetzt werden soll. Die Einsatzgebiete erstrecken sich disziplinübergreifend von physikochemisch und materialchemisch motivierten Arbeiten vornehmlich an polymeren und organischen Systemen bis in die Mikrobiologie und Zellbiologie. Da sich mit der STED-Mikroskopie Präparate untersuchen lassen, die mit Fluoreszenzfarbstoffen markierbar sind, eignet sich die Methode hervorragend für den Einsatz als integraler Bestandteil einer zukünftigen am INCYTE (Interdisziplinäres Forschungszentrum für Nanoanalytik, Nanochemie und cyberphysische Sensortechnologien) verorteten dreigliedrigen interdisziplinären Core Facility an der Universität Siegen. Der Schwerpunkt der Verwendung des beantragten Geräts soll dabei auf die Möglichkeit ausgerichtet sein, hochaufgelöste Fluoreszenzmessungen an sehr unterschiedlichen Systemen und unter unterschiedlichen Bedingungen zu ermöglichen. Dies betrifft zum einen in der Nanochemie die Lokalisation von Farbstoffmarkern an nanoskaligen Polymerproben und Polymerarchitekturen, die Untersuchung von neuartigen fluoreszenzbasierten Sondenmolekülen und Sensorikansätzen und die zeitaufgelöste Analyse dynamischer Prozesse unter gut definierten Bedingungen in Hinblick auf Temperatur und die Zusammensetzung von Medien an fest-flüssig oder flüssig-flüssig Grenzflächen. Des Weiteren sollen die Wechselwirkung von Zellen mit nanostrukturierten Polymeren, die Wirkweise von stimulusresponsiven Polymerschichten zur Zelltrennung, die Wirkstoffdiffusion in und die Freisetzung aus polymeren Matrices, Fragestellungen der molekularen und zellulären Physiologie, Biomaterialien aus Chitin und Chitosan, die Funktion von Chitin-Acetylierungscodes bei Insekten, RNA in neurodegenerativen Erkrankungen und mikrobielle Kokulturen (auch in S1 / S2-Laboren) mit hoher optischer Auflösung untersucht werden. Vor allem sollen durch die hohe Ortauflösung wesentlich tiefergehende Einsichten erhalten werden, als dies aktuell durch ensembleaveraging Techniken oder Fluoreszenzmikroskopie mit beugungsbegrenzter Auflösung möglich ist, sowohl in etablierten als auch neuen nanoskaligen und nano- bzw. mikrostrukturierten Systeme im Sinne von funktionellen Struktur-Eigenschaftsbeziehungen. Die mikroskopischen Experimente in einem der Kernprojekte zielen auf die Aufklärung von Wachstum-, Schrumpfungs- und Koaleszenzprozessen von Oberflächennanoblasen in wässrigen Medien auf unterschiedlich funktionalisierten und strukturierten Oberflächen ab. Insbesondere soll durch eine hochaufgelöste nicht-invasive Verfolgung der Blasen analysiert werden, welche Veränderungen bei Änderungen von Zustandsgrößen, wie Temperatur, Druck, oder auch der Konzentration von Ko-Soluten auftreten, was zum besseren Verständnis von Oberflächennanoblasen und der Falsifizierung neuer theoretischer Ansätze genutzt wird.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA5A
Verlauf
- 03.10.2024 Direktvergabe angekündigt
- 30.01.2025 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Abberior Instruments GmbH erhalten.
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